Korrekturlesen der Projektdokumentation – IT-Berufe-Podcast-Shorts #16

Um das Korrekturlesen der Projektdokumentation geht es in der sechzehnten Episode der Shorts des IT-Berufe-Podcasts.

Ich empfehle dir ganz klar, deine Projektdokumentation vor der Abgabe gegenlesen zu lassen. Korrekturlesen durch dein:e Ausbilder:in, andere Personen oder auch eine KI ist aus meiner Sicht eine normale Qualitätssicherung und kein Problem, solange die Doku weiterhin deine eigene Arbeit bleibt und dir niemand den Inhalt oder die Formulierung vollständig abnimmt. Gerade weil formelle Gestaltung mitbewertet wird und die Prüfungsvorgaben oft unrealistisch sind, wäre es eher unklug, auf diese Prüfschleife zu verzichten.

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Inhalt

Gegenlesen ist sinnvoll und aus meiner Sicht erlaubt

Ich halte es für sinnvoll, die Projektdokumentation vor der Abgabe gegenlesen zu lassen. Gemeint ist das PDF (oder das ausgedruckte Dokument), das du als Prüfungsartefakt beim Prüfungsausschuss einreichst. Die kurze Antwort lautet: Ja, lass jemanden drüber schauen!

Warum das wichtig ist

Die Vorgaben rund um Projektzeit und Dokumentation bei den einzelnen IHKen wirken oft unrealistisch. Wenn erwartet wird, dass eine längere Projektdokumentation – manchmal 50 oder mehr Seiten – in sehr wenig Zeit vollständig fehlerfrei erstellt wird, ist das kaum praktikabel. In der Praxis sind viele Dokumentationen ohnehin schon schwer lesbar, etwa durch:

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • uneinheitliche Formatierung
  • wechselnde Perspektiven im Text
  • unvollständige oder abgebrochene Sätze

Deshalb ist Gegenlesen aus meiner Sicht eine normale und notwendige Absicherung der Qualität.

Selbstständigkeit bedeutet nicht: keine Korrekturhilfe

Auch wenn du in der Prüfung bestätigst, dass du die Projektarbeit selbstständig erstellt hast, sehe ich Korrekturlesen nicht als Widerspruch dazu. Es geht dabei nicht darum, dass dir jemand die Dokumentation schreibt, sondern dass Fehler gefunden und Formulierungen verständlicher gemacht werden.

Was nicht gemeint ist

Nicht in Ordnung wäre es, wenn dir jemand anderes oder eine KI die Doku vollständig schreibt oder wesentliche inhaltliche Arbeit übernimmt. Die Dokumentation soll weiterhin deine eigene Leistung zeigen.

In Ordnung ist dagegen zum Beispiel:

  • Rechtschreibung prüfen lassen
  • Grammatik prüfen lassen
  • auf unklare Formulierungen hinweisen lassen
  • formelle Fehler korrigieren lassen
  • eine Qualitätssicherung durch eine zweite Instanz einbauen

Bewertung: Form zählt mit

Auch wenn der Inhalt des Projekts wichtiger ist als die äußere Form, spielt die formelle Gestaltung bei der Bewertung mit hinein. Fehler in der Dokumentation können sich also auf die Note auswirken.

Wenn andere Prüflinge ihre Doku gegenlesen lassen und du nicht, kann dir das einen Nachteil bringen. Eine fehlerhafte Doku wirkt schnell unsorgfältig, selbst wenn das fachliche Projekt gut ist.

Bezug zur echten IT-Praxis

In der realen IT-Arbeit ist Qualitätssicherung selbstverständlich. Beispiele dafür sind:

  • Code-Reviews
  • Pull-Requests
  • Vier-Augen-Prinzip
  • Pair-Programming
  • statische Codeanalyse

Auch in echten Projekten würde niemand wichtige Ergebnisse ungeprüft weitergeben. Deshalb ist es aus meiner Sicht nur logisch, auch die Projektdokumentation als wichtiges Prüfungsartefakt prüfen zu lassen.

Wirkung von Fehlern nach außen

Rechtschreibfehler haben zwar nichts mit Programmieren oder Netzwerktechnik zu tun, sie können aber den Eindruck erwecken, dass unsauber gearbeitet wurde. Genau dieser Eindruck kann sich auch auf die Bewertung auswirken. Wenn schon die Doku nachlässig wirkt, wird schnell auch an der Sorgfalt im Projekt gezweifelt.

KI als Prüfwerkzeug

Ich halte es für völlig in Ordnung, KI zur Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik oder Verständlichkeit einzusetzen. Entscheidend ist, dass die KI nicht deine eigentliche Arbeit übernimmt, sondern nur als Qualitätssicherung dient.

Konkretes Beispiel aus einer IHK

Als Beispiel habe ich unten ein Merkblatt der IHK München verlinkt. Dort steht ausdrücklich, dass die fertige Dokumentation von möglichst vielen Personen quergelesen werden soll, idealerweise sowohl von fachbezogenen Personen als auch von Personen, die nicht in der Materie stecken. Das zeigt, dass Gegenlesen nicht nur geduldet, sondern teilweise sogar empfohlen wird.

Lassen Sie die fertige Dokumentation von möglichst vielen Personen querlesen. Am besten von Fachbezogenen Personen, aber auch von Personen die nicht in der Materie drin sind. Achten Sie auch auf die Rechtschreibung in der Dokumentation, diese wird zwar nicht bewertet trägt, aber zum äußeren Erscheinungsbild erheblich mit.

Fazit

Mein zentraler Tipp ist: Lass deine Projektdokumentation auf jeden Fall gegenlesen. Wenn du niemanden im Unternehmen oder im privaten Umfeld hast, kann auch eine KI diese Rolle für die Korrektur und Qualitätssicherung übernehmen. Wichtig ist nur, dass die Doku inhaltlich und als Leistung deine eigene bleibt.

Links

Transkription der gesamten Episode

Automatisch erzeugte Transkription der Episode

[0:21] So, heute habe ich mal wieder ein Thema mitgebracht, was gerade in Zeiten von KI besonders oft nachgefragt wird. Und zwar, kann ich meine Projektdokumentation eigentlich korrigieren, beziehungsweise gegenlesen lassen oder wie auch immer. Also die Projektdokumentation, die ich als Prüfungsartefakt dem Prüfungsausschuss übergebe, das PDF, was je nach IHK zwischen 30 und 60 Seiten lang ist oder mal weniger, mal mehr, darf ich da eigentlich jemanden rübergucken lassen. Ja, und kurze Antwort. Ja, auf jeden Fall mach das. Du bist dumm, wenn du niemanden drüber gucken lässt. Ja, das ist meine persönliche Antwort. Wenn man dich direkt danach fragt, hast du da jemanden drüber gucken lassen, dann frag lieber jemanden, der schon mal bei deinem Prüfungsausschuss Prüfung gemacht hat, was die da vielleicht erlauben und was nicht. Also Nummer eins, wir wissen, dass die Zeitplanung und die Vorgaben und so weiter, die man bei so einer IHK für seine Prüfung bekommt, größtenteils unrealistisch, utopisch, fragwürdig sind. Ich habe schon Episoden dazu gemacht. Wie viel Zeit darf man für die Projektdokumentation aufwenden? Muss das in die Projektzeit mit rein und so weiter? Und das sind teilweise alles so unrealistische Vorgaben. Das weiß sowieso jeder, der einigermaßen Bezug zur IT hat, dass das alles hinten und vor nicht passt. Und jetzt unterschreiben die Prüflinge natürlich auch, zumindest bei unserer IHK, bei anderen gibt es sicherlich etwas Ähnliches, so etwas wie.

[1:45] Ich bestätige, dass ich die Projektarbeit komplett selbstständig umgesetzt habe. So oder in anderen Worten. Und jetzt kann man natürlich hinterfragen, Moment, komplett selbstständig, wenn jetzt jemand Korrektur gelesen hat, ist das dann noch selbstständig? Und natürlich kann man auch fragen, wenn dieser jemand eine KI ist.

[2:02] Ist das eigentlich eine KI-Unterstützung dann? Oder also darf ich das eigentlich oder nicht? Und jetzt muss man aus meiner Sicht ein bisschen unterscheiden, die Realität und dieses Prüfungsgedöns, was wir hier gerade vor uns haben. Und ich habe schon mehrfach in anderen Episoden gesagt, dass alle sowieso wissen, dass die Zeitplanung und Vorgaben alles super unrealistisch ist. Und wenn ich jetzt tatsächlich von einem Prüfling erwarte, so einen 50 Seiten PDF in, wenn ich ganz viel Pech habe, 12 Stunden maximal laut, Projektvorgabe, fehlerfrei mit korrekter Kommasetzung und ich weiß nicht was, dass alle Referenzen auf Bilder aufgelöst und alles, was man halt bei so einem Dokument falsch machen kann, ist richtig gemacht worden. Dass man das hinkriegt in der kurzen Zeit, das ist absolut unrealistisch. Und wenn wir das wirklich erwarten würden, dass die Leute nur diese maximale Zeit investieren würden, dann könntest du die Texte nicht mehr lesen. Also ich habe so schon Dokus, die einfach irgendwo teilweise mitten im Satz einfach enden oder wo einfach Kraut und Rüben drin ist und mal ist Blocksatz, dann wieder Flattersatz und munter von Ich in Perspektive in eine andere gewechselt. Und also es ist sowieso teilweise schon sehr schwierig, solche Sachen zu lesen. Und wenn wir den Leuten dann tatsächlich auch nur 10 Stunden dafür geben würden, dann könntest du gar nicht mehr lesen am Ende. Das ist einfach Quatsch. So, und das wissen alle an der Prüfung Beteiligten, insbesondere die Prüfenden.

[3:17] Und deswegen kann ich dir nur Empfehlung geben, lass auf jeden Fall jemanden drüber gucken.

[3:22] Und wenn jemand dir vorwerfen würde, dass du das nicht selbst gemacht hast, wie will die Person es denn beweisen? Ich meine, sind wir mal ganz ehrlich. Wenn ein Ausbilder, Ausbilderin da mal drüber guckt und ihr sagt, hier, das musst du umformulieren und hier ist ein Komma-Fehler. Wer will das denn im Nachhinein beweisen, dass das stattgefunden hat? Und dass du nicht tatsächlich einfach mit Microsoft Word die Rechtschreibprüfung gemacht hast und die grammatikalische Prüfung und da kam es dann her. Also das kann doch kein Mensch mehr nachweisen. Und genauso wenig kann man dir nachweisen, dass du KI eingesetzt hast, um Rechtschreibfehler zu korrigieren oder Sätze umzuformulieren. Das kann doch niemand beweisen. Und selbst wenn ich das Ding in so einen KI-Checker reinhaue, sind die Ausgaben, die da rauskommen, sowieso 100 Prozent, ja, das ist sicherlich KI generiert. Weil die wissen es ja auch nicht. Woran sollen sie es denn festmachen?

[4:05] Ja gut, wenn da ein paar zu viele Bindestriche drin sind, okay. Aber ganz ehrlich, ich lese schon seit Jahr, ich kann inzwischen sagen, Jahrzehnten lese ich Projektdokumentation. Und so viel Welche, Welcher, Welches, wie ich da schon gelesen habe, das habe ich im wahren Leben selten gehört. Also die Leute fangen an zu schreiben, als würden sie Professor Dr. Tralala sein bei ihrer Projektarbeit. So redet kein Mensch in der normalen Welt. Und wenn ich da das schon seit Jahren lese, dann weiß ich, dass das nicht mit KI generiert wurde, sondern die Leute das einfach selber formuliert haben oder jemand anders drüber geguckt hat oder wie auch immer. Aber dafür kriegt man ja keinen Punktabzug. Das heißt, wenn du deine Ausbilderin, eine KI, deine Mutter, wen auch immer, über deine Doku schauen lässt und Fehler korrigieren lässt, dann ist das völlig in Ordnung. Mach das, ja?

[4:55] Du musst gucken, wenn du es nicht machen würdest und andere machen das aber, dann hast du ja einen Nachteil quasi. Weil wenn ich deine Doku dann lese und die ist voll mit Fehlern, ja natürlich gebe ich dir da eine schlechtere Note als jemandem, der da halt keine Fehler drin hat. Und ist das das Wichtigste bei der Bewertung? Natürlich nicht. Es kommt immer auf den Inhalt an und das Projekt und das ist gut umgesetzt, das ist alles okay. Aber es gibt halt auch einen Bewertungspunkt, formelle Gestaltung. Und dazu gehören auch Fehler in der Dokumentation. Die dürfen und müssen und können auch von der Note abgezogen werden. Das heißt, da ist es dein Job, dich darum zu kümmern, dass das vernünftig ist. Und in der wahren Welt wäre das doch auch so. Also wenn du ein Benutzerhandbuch schreibst für die Kunden deiner Applikation und das ist voll mit Rechtschreibfehlern, was meinst du, was die Kunden dann machen? Die freuen sich erstmal nicht und die denken, okay, wenn die Doku schon so viele Fehler enthält, wie sieht es denn da mit der Software aus? Also funktioniert die überhaupt? Oder wenn da so viele Rechtschreibfehler jetzt schon drin sind, öh.

[5:48] Diese Analogie ziehen Menschen halt. Hat Programmieren, in meinem Fall jetzt, oder Netzwerke einrichten, irgendwas mit Rechtschreibung zu tun? Nein. Aber viele Menschen, wenn sie Rechtschreibfehler sehen, denken halt, oh, die Person, die es geschrieben hat, rrr. Entweder, also wenn sie ganz doof denken, sagen sie, oh, der ist ja doof oder blöd, ja. Okay, aber was man zumindest sagen könnte, wie sowas wie, der hat aber nicht sehr sorgfältig gearbeitet. Weil so ein Fehler, den findet Microsoft Word sofort, rote Schlange drunter, ja. Oder den würde jeder, der das Ding zum ersten Mal liest, oder jede, sofort sehen, so ein Fehler, ja. Und das heißt auch eigentlich, dass man nachlässig gearbeitet hat. Und ich glaube, das wollen wir uns nicht nachsagen lassen. Also in jeder vernünftigen Softwareentwicklung, Qualitätskontrolle, wie auch immer, wird am Ende geprüft, ist das vernünftig gelaufen. Da gibt es einen Pull-Request, da gibt es einen Code-Review, da gibt es was auch immer. Und ich werde auch keinen Azubi auf die Produktionsdatenbank loslassen, wenn da nicht vorher jemand drüber geguckt hat. Also wenn es in einem echten Projekt noch gang und gäbe ist, Qualitätssicherung einzubauen, warum solltest du das für deinen Prüfungsartefakt, was den Großteil der Note ausmacht, nicht auftun? Natürlich ist das in Ordnung.

[6:53] Heißt das, du sollst dir die Doku von jemand anderem schreiben lassen, von dem Ausbilder oder der Ausbilderin oder einer KI? Natürlich nicht. Es soll natürlich deine eigene Arbeit sein und du musst deine Arbeit demonstrieren, weil dafür kriegst du die Note. Aber am Ende jemanden die Rechtschreibprüfung machen zu lassen oder bei der Formulierung einen Hinweis geben zu lassen, wie man es besser versteht oder sonstiges, das ist kein Problem. Und das darfst du auch, wenn du unterschrieben hast, ja, ich habe alles selber gemacht. Das machen auch Leute, die ihre Doktorarbeit schreiben und das auf jeden Fall bestätigen müssen, dass jetzt einige gemacht haben. Da lassen die auch jemanden drüber gucken. Es wäre dumm, das nicht zu tun.

[7:28] Also mach das unbedingt. Und in diesem Zusammenhang würde ich auch sagen, KI, um so eine Prüfung zu machen, Rechtschreibung etc., Grammatik zu prüfen, aus meiner Sicht völlig okay. Ich als Prüfender finde es super, dann kann ich die Sachen vernünftig lesen und ich habe keine Lokus, wo, also das habe ich wirklich schon mehrfach gehabt, wo einfach mit einem Satz irgendwo der Absatz endet und du denkst dir, also das ist eben nicht sorgfältig. Und dann bewerte ich natürlich auch die Arbeit des Prüflings anders, wenn das zentrale Prüfungsartefakt, von dem alle wissen, dass es so viel zählt, mit so wenig Sorgfalt behandelt wird. So kann man das ja auch sehen. Gut, ich habe sogar ein Beispiel gefunden von einer konkreten IHK, die das sogar explizit empfiehlt. Ich nehme das hier auf, Mitte 2026. Inzwischen, wenn du das hier hörst, kann das vielleicht schon wieder von der Website verschwunden sein, aber ich habe es mir runtergeladen und angeschaut. Das sagt die IHK München wortwörtlich in dem Merkblatt zur Projektdokumentation. Lassen Sie die fertige Dokumentation von möglichst vielen Personen querlesen. Am besten von fachbezogenen Personen, aber auch von Personen, die nicht in der Materie drin sind. Wortwörtliches Zitat und fachbezogen mit großem F übrigens.

[8:35] So viel zum Thema. Lassen Sie das querlesen in einem Satz, wo dann selber Rechtsstaatfehler drin ist. Also ja und grammatikalisch auch vielleicht etwas fragt. Aber wir sind alle Menschen. Wir machen alle mal Fehler völlig in Ordnung. Aber ich finde es hier besonders witzig, wenn es darum geht, lassen Sie das möglichst quer lesen. Ja gut, also da steht es explizit drin. Es ist eine Empfehlung der IHK, lassen Sie das quer lesen. Wahrscheinlich haben die auch ohne Ende das Leid ihrer Prüferinnen gehört, dass man den Kram sonst nicht lesen kann. Also es gibt IHK, die empfehlen es sogar. Und der gesunde Menschenverstand sollte es auch erlauben, dass man über so ein wichtiges Prüfungsartefakt mal jemanden drüber gucken lässt. Und wenn du niemanden hast, der das für dich macht, ich weiß, es gibt einige Azubis oder Umschülerinnen, die haben es nicht so leicht im Unternehmen. Da gibt es vielleicht keinen guten Ausbilder oder Ausbilderin, die darüber gucken. Dann lass es die KI machen. Es geht nicht darum, dass du Sachen von dieser KI oder vom Ausbilder geschrieben bekommst, sondern eine Korrektur, eine Kontrolle, eine Qualitätssicherung. Sie ist einfach so. Du machst eine Feedback-Schleife zur Qualitätssicherung, was du in deinen echten IT-Projekten unbedingt auch machen musst und solltest. Jedes Projekt, was nicht irgendwo Qualitätssicherung als Oberkapitel irgendwo in der Doku hat, da würde ich schon ganz viele Fragezeichen dran schreiben. Also du machst es in der Realität auch. Wir haben sogar organisatorische Maßnahmen, wie zum Beispiel Pair-Programming, Pull-Request, etc., um sowas zu forcieren. Vier-Augen-Prinzip, tralala. Und in der Doku, die deine zentrale Note ausmacht, machst du es nicht.

[9:55] Das wäre einfach genauso realitätsfähig, wie zu sagen, ich habe es in zwölf Stunden geschrieben, das Ding. Das passt einfach nicht. Also, doch ein bisschen länger geworden heute, aber das ist mein zentraler Tipp. Lass auf jeden Fall jemanden drüber gucken und wenn es kein Mensch ist, dann mach es durch eine KI. Aber lass dir nicht die Formulierung abnehmen, sondern lass es wirklich wie eine Qualitätssicherung drüber laufen und lass das Ding nicht deine Arbeit machen. Das ist nicht in Ordnung. So, das wäre es für heute. Bis zum nächsten Mal.

Polyglot Clean Code Developer
About the Author
Ausbildungsleiter für Fachinformatiker:innen Anwendungsentwicklung, IHK-Prüfer und ehemaliger Hochschuldozent für Programmierung und Software-Engineering.

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