Einige Tipps zur Paketverwaltung unter Linux gibt es in der neunzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts.
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Inhalt
- Hilfreiche Tools installieren
wget: Download von Dateien über die Kommandozeilelynx: Browser für die Kommandozeilelocate: Suchwerkzeug analog zu Everything (bereits erwähnt in Die hilfreichsten (Windows-)Tools für Softwareentwickler)dnsutils: enthältdigfür DNS-Anfragengit: Versionsverwaltung (siehe Einführung in die Versionsverwaltung mit Git (Teil 1))
/etcversionieren!cd /etc && git init . && git add -A && git commit -m "Initial commit"
- Ungenutzte Pakete/Programme deinstallieren und Dienste ausschalten
- FTP, Telnet, Samba
- mit
netstatodernmapnach offenen Ports scannen - mit
ps -efnach laufenden Prozessen suchen
- Pakete aktualisieren
apt-get update && apt-get upgrade
Literaturempfehlungen
Wie schon in den letzten beiden Wochen ist die „Linux-Bibel“ von Michael Kofler* mein einziger Literaturtipp.
*(direkt beim Rheinwerk-Verlag bestellen*)
Links
- Permalink zu dieser Podcast-Episode
- RSS-Feed des Podcasts
- vServer bei 1blu*
- Top 30 Nmap Command Examples For Sys/Network Admins
- Offene Ports und Anwendungen finden mit netstat, lsof und nmap
- 10 Linux DIG Command Examples for DNS Lookup
- apt-get(8) – Linux man page
- ps(1): report snapshot of current processes – Linux man page









Hallo Stefan,
locate, welches unter Debian im Paket mlocate daherkommt, installiert einen täglichen Cron Job direkt mit, wie eindpkg -L mlocate | grep cronverrät, zumindest unter Debian jessie.Mit
git/etc zu versionieren, ist eine sehr gute Idee, allerdings hatgitein paar Einschränkungen wie, dass es nur begrenzt Dateiberechtigungen speichern kann. Außerdem würden bei der angesprochenen Variante eventuell Dateien wie /etc/shadow über /etc/.git auch für normale Benutzer zugänglich werden. Hierfür gibt es das Program etckeeper, welches sich um all das kümmert. Außerdem kann es auch auto commits machen, bevor ein Paket installiert wird. Also noch ein weiterer Schritt automatisiert 😉Deiner Distributionswahl kann ich mich nur anschließen. Einer der Vorteile von Debian ist ja, dass die Releases sehr gut getestet sind und sich innerhalb eines Releases sehr wenig ändert. Stände Änderungen an der Konfiguration, selbst nach Point Releases habe ich so noch nicht erlebt, aber ich bin ja auch noch nicht so lange mit Debian oder GNU/Linux unterwegs wie du.
Gruß Robin
Hi Robin,
bei deinen Kommentaren denke ich mir immer, dass es sich auch für mich lohnt, den Podcast zu betreiben! 😀 Danke für den Hinweis auf etckeeper. Hört sich klasse an! Ich trage die genannten Dateien (und einen Haufen mehr) immer umständlich manuell in die
.gitignoreein.Viele Grüße!
Stefan
Freut mich. Gerne geschehen 🙂
Gruß Robin