Projektdokumentation von Sebastian Emes (mit 93% bewertet) inkl. Projektantrag

Sebastian Emes hat in der Sommerprüfung 2021 von der IHK Nürnberg für Mittelfranken 93% für die Projektdokumentation zur betrieblichen Projektarbeit bekommen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Sebastian war so nett, die Arbeit der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Du kannst sie hier herunterladen.

Bewertung

Die Projektdokumentation ist ein sehr gutes Beispiel für eine Projektarbeit. Insbesondere folgende Punkte fallen mir positiv auf.

  • Die Dokumentation macht einen professionellen Eindruck mit sauberen Seitenzahlen, Kopf- und Fußzeile, Verzeichnissen, Blocksatz usw.
  • Verwendete Akronyme werden im Abkürzungsverzeichnis erläutert.
  • Es werden eigene Fehler in der Projektumsetzung eingestanden (RAM auf dem Mainboard). Das ist erfrischend, weil sonst immer alle Projekte „perfekt“ laufen (was natürlich nicht realistisch ist).
  • Es werden echte Bilder der aufgesetzten Hardware gezeigt.
  • Die echte Konfiguration wird mit Screenshots gezeigt.

Optimierungspotential

Die Projektdokumentation ist ein gutes Beispiel für eine Arbeit, die ich vermutlich komplett anders (deutlich schlechter) bewertet hätte. Insbesondere die folgenden Punkte fallen mir negativ auf. Das zeigt wieder einmal, wie unterschiedlich die einzelnen Prüfungsausschüsse bewerten.

  • Die Dokumentation ist sehr kurz (7 Seiten). Ich kenne allerdings die Vorgaben der IHK nicht.
  • Es sind keine Artefakte enthalten (z.B. Nutzwertanalyse, Diagramme, Angebote).
  • Es sind weder Administrator- noch Benutzerdokumentation vorhanden.
  • Das (sehr umfangreiche) Quellenverzeichnis wird nirgends im Text referenziert.
  • Es findet keine Amortisationsrechnung statt.
  • Die Dokumentation ist in der Ich-Form geschrieben.
  • Die Projektphasen sind zu grob dimensioniert.
  • 6,70 EUR Stundensatz für einen Azubi scheinen recht wenig. Es wurde wohl nur die Ausbildungsvergütung einkalkuliert.
  • Der Stundensatz wurde offensichtlich (falsch) selbst berechnet.

Anmerkung von Sebastian

Zur Ausbildungsvergütung kann ich noch sagen, dass ich dadurch, dass der Auftrag intern war, zum Stundensatz nur den Ausbildungssatz + die Kostenpauschale verwendet habe. Dadurch, dass durch die IHK Nürnberg maximal 20 Seiten mit allen Anhängen vorgegeben wurden, war ich inhaltlich sehr beschränkt und konnte einige Punkte, die du als fehlend beschreibst, nicht mehr unterbringen.

Metadaten

  • Titel der Projektarbeit: Zusammenbau, Installation und Einrichtung eines Computers nach Hardware- und Softwarespezifikationen einer Simulationssoftware
  • Ausbildungsberuf: Fachinformatiker Systemintegration
  • Prüfung: Sommerprüfung 2021
  • Bewertung: 93%
  • IHK: IHK Nürnberg für Mittelfranken
    • Hinweis von Sebastian: Vorgabe war, dass die Projektdokumentation mit Anlagen mit 20 Seiten als Ziel gesetzt ist. Siehe auch: Merkblatt der IHK Nürnberg
  • Name des Prüflings: Sebastian Emes
  • Ausbildungsbetrieb: toolcraft AG

Wenn du deine Projektarbeit auch auf dieser Seite veröffentlichen möchtest, dann sprich mich gerne an. Ich suche (sehr gute) Beispiele aus allen IT-Berufen.

Download

Vielen Dank an Sebastian Emes und toolcraft AG für das Bereitstellen der Projektdokumentation. Alle internen Angaben oder personenbezogenen Daten wurden entweder unkenntlich gemacht oder durch fiktive Werte ersetzt.

Weitere Infos zur Projektdokumentation

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Portrait von Stefan Macke
Polyglot Clean Code Developer
Über den Autor
Ausbildungsleiter für Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und Systemintegration, IHK-Prüfer und Hochschuldozent für Programmierung und Software-Engineering.

4 Kommentare zu “Projektdokumentation von Sebastian Emes (mit 93% bewertet) inkl. Projektantrag

  1. Karl Friedrich sagt:

    Als „IHK-Prüfer“ kennen Sie angeblich die IHK-Vorgaben nicht ???

    Also Ihre „Bewertungen“ verlieren sich in der Bedeutungslosigkeit, statt auf Punkte, Kommata, Einrückungen und bunten Folien oder Bildern herumzureiten sollte der Schwerpunkt doch eher auf den fachlichen Inhalt bezogen sein. IHK-Prüflinge schreiben keine wissenschaftlichen Arbeiten sondern sollen das erlernte Wissen in einer Projektdokumentation abilden.

    Anscheinend hat die Formatierung einer Projektdokumentation für Sie einen höheren Stellenwert als der zugrunde liegende fachliche Projektauftrag …

    Ich habe mir auch Ihre anderen Webseiten angesehen und vermisse z.B. ein Curriculum Vitae, was Sie als „Hochschuldozent“ oder als „Polyglot Clean Code Developer“ und „Service-oriented Architect“ diesbezüglich qualifiziert. Zumindest die Bundesagentur für Arbeit erfreut sich über neue kreative Jobbezeichnungen …

    Auf stefan.macke.it besteht der gesamte Inhalt nebst inhaltlicher Leere nur aus „About me“ … (eine deutsche Übersetzung wäre zu den meist auf Deutsch bezogenen Referenzen sicherlich hilfreich, ohne jetzt auf die Qualität der englischen Ausdrucksform näher einzugehen)
    Zitat:
    „You can also find me on Twitter, Facebook, Instagram, Google+, LinkedIn, SlideShare, YouTube, and GitHub. If you’re from Germany, please contact me on Xing.“
    Wenn man jetzt aber nicht aus „Germany“ sondern aus anderen deutschsprachigen Ländern oder Regionen kommt, z.B. Österreich, Schweiz, Liechtenstein, etc. ?

    Naja, Kritik an anderen zu üben ist sehr einfach, veröffentlichen Sie doch mal eine von Ihnen verfasste Projektdokumentation und lassen diese von anderen bewerten, wie wärs denn mal damit?

  2. Stefan Macke sagt:

    Hallo Herr Friedrich, vielen Dank für Ihr Feedback.

    Als „IHK-Prüfer“ kennen Sie angeblich die IHK-Vorgaben nicht ???

    Sie verstehen sicherlich, dass ich die einzelnen Vorgaben der 79 verschiedenen deutschen IHKen nicht kennen kann. Wenn Sie das können, sind Sie mir schonmal um Einiges voraus! 🙂

    Also Ihre „Bewertungen“ verlieren sich in der Bedeutungslosigkeit, statt auf Punkte, Kommata, Einrückungen und bunten Folien oder Bildern herumzureiten sollte der Schwerpunkt doch eher auf den fachlichen Inhalt bezogen sein.

    Hätten Sie meine Podcast-Episoden zum Thema gehört, wüssten Sie, dass ich genau das nicht tue, sondern immer die Fachlichkeit als wichtigstes Kriterium nenne. Leider war ich bei der Prüfung hier jedoch nicht anwesend und kann daher nur die Artefakte bewerten und nicht den „gesamten“ Prüfling.

    IHK-Prüflinge schreiben keine wissenschaftlichen Arbeiten sondern sollen das erlernte Wissen in einer Projektdokumentation abilden.

    So sieht es aus. Und trotzdem vergeben einzelne IHKen 10-15% der Note auf „formale Gestaltung“, also sollte man als Prüfling darauf achten. Ihre IHK tut das vielleicht nicht, aber das ist leider nicht stellvertretend für die oben genannten 79 verschiedenen IHKen.

    Ich habe mir auch Ihre anderen Webseiten angesehen und vermisse z.B. ein Curriculum Vitae.

    Ich bin eigentlich recht offen mit meiner Vorgeschichte. Wenn Sie es genau wissen wollen: Über diesen Podcast. Da erzähle ich alles über mich. Wenn Sie das Porto zahlen, schicke ich Ihnen gerne beglaubigte Kopien meiner Zeugnisse, wenn Sie das glücklich macht! 😉

    Auf stefan.macke.it besteht der gesamte Inhalt nebst inhaltlicher Leere nur aus „About me“

    Das könnte daran liegen, dass diese Website meine „About-Me-Seite“ ist und nur die Inhalte meiner verschiedenen Online-Auftritte aggregiert! 😀 Meine IT-Inhalte finden Sie z.B. in meinem Podcast auf dieser Seite.

    Wenn man jetzt aber nicht aus „Germany“ sondern aus anderen deutschsprachigen Ländern oder Regionen kommt…

    Eieiei, da schaut aber jemand genau hin. Selbstverständlich dürfen Sie mich auch auf Xing kontaktieren, wenn Sie nicht aus Deutschland kommen. Sie sind herzlich eingeladen, das zu tun.

    Naja, Kritik an anderen zu üben ist sehr einfach, veröffentlichen Sie doch mal eine von Ihnen verfasste Projektdokumentation und lassen diese von anderen bewerten, wie wärs denn mal damit?

    Siehe hier: Dokumentation zum IHK-Abschlussprojekt. Leider ist der Link von 2006 und die Doku nicht mehr online. Ich stelle jetzt aber gerne zur Diskussion, ob eine 16 Jahre alte Abschlussarbeit heute noch relevant ist, um daraus Tipps für aktuelle Prüfungen abzuleiten. Achja: Für die Projektarbeit habe ich damals ein „sehr gut“ bekommen, aber ich weiß nicht, ob man meinen damaligen Prüfern trauen kann, weil sie mir leider nicht ihre Lebensläufe gezeigt haben…

    Insgesamt bin ich mir nicht ganz sicher, was Sie mit dem Kommentar bezwecken. Wollen Sie meine Qualifikation in Frage stellen? Wenn ja, haben Sie dafür selbst leider nur sehr oberflächlich recherchiert. Wenn Sie an einem fachlichen Austausch interessiert sind und nicht nur inhaltsleer rummotzen wollen, melden Sie sich gerne bei mir. Ich bin immer an Meinungen anderer Prüfer:innen interessiert, da ich ja weiß, dass es mind. 79 verschiedene Anforderungen an Prüfungsartefakte gibt. Da Sie aber nichts zu sich selbst schreiben, weiß ich natürlich gar nicht, ob Sie überhaupt IHK-Prüfer sind. Wir können uns gerne mal über Ihre Ansichten zur IHK-Prüfung unterhalten und machen eine Podcast-Episode daraus (wie z.B. hier: IHK-Prüfungen mit Dr. Ingo Strauch. Einfach melden!

    Viele Grüße!
    Stefan Macke

  3. Eberhardt sagt:

    Ich bin zufällig auf diese Seite gestossen und habe mit schmunzeln den Kommentar von Karl und Ihre Antworten gelesen und möchte spontan meinen Senf dazu geben 🙂

    Ich kenne mich bezüglich IHKen nicht aus, aber was spricht eigentlich dagegen, sich als IHK-Prüfer über alle Prüfungsvorgaben (in Ihrem Fall die 79) zu informieren?

    Kann man die IHKen nicht zumindest bezüglich Anforderungen nach Bundesländer zusammenfassen, dann blieben
    ja nach Adam Riese nur noch 16 übrig?

    Bewerten Sie auf Ihren Webseiten Projektarbeiten ohne die lokalen Vorgaben und Anforderungen zu kennen?

    In diesem Punkt muss ich Karl schon beipflichten: Sind denn die Vorgaben der 16 IHKen innerhalb NRW so unterschiedlich? Falls ja, sollten Sie sich darauf beschränken nur Arbeiten zu bewerten wo Sie auch die jeweiligen Vorgaben dazu kennen. Alternativ könnte man den vorgestellten Projektarbeiten zwecks Vollständigkeit jeweils die zugehörige IHK-Vorgabe bereitstellen, um eine ganzheitliche Betrachtung zu ermöglichen. Dann fehlt aber leider noch immer der mündliche Teil, um den Gesamteindruck zu vervollständigen.

    Eine gewisse i-Tüpferl Reiterei bezüglich Formalismus kann man Ihren Bewertungen nicht absprechen, in der Realität wird in grossen Konzernen mehr Wert auf Fachlichkeit als auf Stil (dazu gibt es Tools) gelegt und das Startups anders ausbilden als Behörden liegt wohl auf der Hand.
    Auf welchem DQR-Niveau finden Ihre IHK-Prüfungen denn statt?

    Neugierig geworden habe ich auch ein wenig rumgeklickt und dabei folgende Seiten entdeckt:
    dieperfekteprojektdokumentation.de
    it-berufe-podcast.de
    http://www.fachinformatiker.de
    blog.stefan-macke.com
    stefan.macke.it
    anwendungsentwicklerpodcast.de
    serviceorientedarchitect.com
    Hab ich da alle erwischt? Da hätte wohl jeder SEO seine Freude dran 🙂

    Also eine gewisse intuitive Strukturierung habe ich schon etwas vermisst, aber das kann durchaus in meinem bescheidenen Webverständnis liegen.

    Sie machen auf Ihren Seiten auch indirekt Werbung für Fachbücher, warum verweisen Sie nicht auch auf kostenlose Angebote (z.B. openbook.rheinwerk-verlag.de/it_handbuch/)? Viele Azubis oder berufliche Quereinsteiger können sich nicht immer teure berufsbegleitende Unterlagen leisten.

    Übrigens kannte ich den Lebenslauf meiner Lehrer auch nicht, aber nach Erfindung des Internets konnte ich meinen Doktorvater zumindest nachträglich im Web und auf Wiki finden (www.cs.cmu.edu).

    „Als Anwendungsentwickler kann man aus dem Nichts neue Lösungen schaffen …“
    (bekannt)
    „Eine Lösung hatte ich, aber die paßt nicht zum Problem.“
    (unbekannt)

  4. Stefan Macke sagt:

    Hallo Eberhardt,

    …und möchte spontan meinen Senf dazu geben

    gerne, dafür ist die Kommentarfunktion da!

    was spricht eigentlich dagegen, sich als IHK-Prüfer über alle Prüfungsvorgaben (in Ihrem Fall die 79) zu informieren?

    Ich interpretiere alles ab dieser Zeile als Ironie, da ich nicht glaube, dass Sie das ernsthaft von mir erwarten. Trotzdem eine ernsthafte Antwort: Meine kostbare Lebenszeit (spricht dagegen). Denn für die Praxis haben die Vorgaben der IHKen, für die ich gar nicht prüfe, keine Relevanz für mich. IHK-Prüfer:in ist übrigens bereits ein Ehrenamt, findet also in meiner Freizeit und ohne Bezahlung statt.

    Bewerten Sie auf Ihren Webseiten Projektarbeiten ohne die lokalen Vorgaben und Anforderungen zu kennen?

    Ja, denn das ist meine persönliche Meinung zu diesen Projektarbeiten. Die Bewertung nach den lokalen Vorgaben hat ja bereits der entsprechende Prüfungsausschuss vorgenommen. Und ich möchte insb. den Prüflingen, die diese Arbeiten als „Vorlage“ nehmen, deutlich machen, dass es unterschiedliche Einschätzungen der Arbeiten gibt.

    Sind denn die Vorgaben der 16 IHKen innerhalb NRW so unterschiedlich?

    Das kann ich nicht sagen. Aber viele IHKen habe ihre Anforderungen online, also recherchieren Sie doch einfach mal und melden sich wieder! Allein die Vorgabe bzgl. einer maximalen Seitenzahl ist allerdings schon recht unterschiedlich von z.B. 10 bis 20 Seiten. Und das sind nur Beispiele, dich ich selbst gesehen habe.

    Falls ja, sollten Sie sich darauf beschränken nur Arbeiten zu bewerten wo Sie auch die jeweiligen Vorgaben dazu kennen.

    Das werde ich aus obigem Grund (verschiedene Sichtweisen) nicht tun, sondern weiterhin meine persönliche Einschätzung teilen.

    Alternativ könnte man den vorgestellten Projektarbeiten zwecks Vollständigkeit jeweils die zugehörige IHK-Vorgabe bereitstellen, um eine ganzheitliche Betrachtung zu ermöglichen.

    Das habe ich ein einzelnen Fällen bereits getan, wenn sie mir vorlagen. Sind dann direkt in der Zusammenfassung der Kerndaten der Arbeit verlinkt. Da ich diese gesamte Seite in meiner Freizeit erstelle und alleine das Schreiben meiner Einschätzung schon Zeit genug kostet, mache ich mir nicht die Mühe, auch noch die individuellen Vorgaben herauszusuchen und die Links alle paar Wochen zu aktualisieren, weil die IHK mal wieder ihr Online-System umgestellt hat (und das ist kein Spaß, sondern Realität).

    Dann fehlt aber leider noch immer der mündliche Teil, um den Gesamteindruck zu vervollständigen.

    So ist es. Allein deswegen ist meine Kritik an den Präsentationen immer unvollständig und ich kann nur das Artefakt selbst ohne Kontext bewerten.

    Eine gewisse i-Tüpferl Reiterei bezüglich Formalismus kann man Ihren Bewertungen nicht absprechen

    Das ist mein Ziel! Ich möchte ja „sehr gute“ Arbeiten zeigen und die Prüflinge herausfordern sich zu verbessern. Daher achte ich auch auf Details.

    in der Realität wird in grossen Konzernen mehr Wert auf Fachlichkeit als auf Stil (dazu gibt es Tools) gelegt

    Das mag sein, aber trotzdem haben gerade diese Konzerne immer eine (meist hässliche) PowerPoint- oder Word-Vorlage, von der ich persönlich fast immer abraten würde.

    und das Startups anders ausbilden als Behörden liegt wohl auf der Hand.

    Was hat das mit der Bewertung der Artefakte zu tun? Das Unternehmen ist mir persönlich dabei völlig egal. Niemand bekommt eine bessere Note, weil er bei der Telekom arbeitet und nicht in einem kleinen Laden.

    Auf welchem DQR-Niveau finden Ihre IHK-Prüfungen denn statt?

    Das können Sie sicherlich selbst recherchieren, aber ich habe das mal kurz gemacht: Niveau 4 (3-jährige Ausbildungsberufe), siehe Der deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR) – IHK Köln.

    Neugierig geworden habe ich auch ein wenig rumgeklickt und dabei folgende Seiten entdeckt:

    Das freut mich, aber bei http://www.fachinformatiker.de bin ich nur Gast, die „gehört“ mir gar nicht.

    Hab ich da alle erwischt? Da hätte wohl jeder SEO seine Freude dran

    Noch weiß ich nicht genau, worauf Sie damit hinaus wollen…

    Also eine gewisse intuitive Strukturierung habe ich schon etwas vermisst, aber das kann durchaus in meinem bescheidenen Webverständnis liegen.

    Ok, aber was hat das jetzt mit der Bewertung von IHK-Prüfungen zu tun? Alle Inhalte zu diesem Thema von mir finden Sie auf dieser Seite. Ich glaube nicht, dass z.B. mein Musikgeschmack hier irgendeinen Mehrwert bieten würde.

    Sie machen auf Ihren Seiten auch indirekt Werbung für Fachbücher

    Ich mache sogar direkt Werbung für Fachbücher, die ich gut finde.

    warum verweisen Sie nicht auch auf kostenlose Angebote (z.B. openbook.rheinwerk-verlag.de/it_handbuch/)?

    Mache ich, z.B. hier gleich in einer ganzen Podcast-Episode: Kostenlose Informationsquellen zur Softwareentwicklung.

    Viele Azubis oder berufliche Quereinsteiger können sich nicht immer teure berufsbegleitende Unterlagen leisten.

    Das mag sein. Zumindest für die Unterlagen der Azubis sollten nach BBiG allerdings die Ausbildungsunternehmen aufkommen, also ist der Aspekt hier irrelevant. Und das genannte OpenBook ist ohne Frage klasse, aber die neuste Auflage gibt es halt nicht kostenfrei. Das heißt, die Prüflinge würden ggfs. veraltete Informationen lernen. Es ist halt nicht alles kostenfrei im Leben…

    Übrigens kannte ich den Lebenslauf meiner Lehrer auch nicht, aber nach Erfindung des Internets konnte ich meinen Doktorvater zumindest nachträglich im Web und auf Wiki finden (www.cs.cmu.edu).

    Das ist doch super! Allerdings kann ich daraus jetzt für mich keine Notwendigkeit ableiten, auch meinen Lebenslauf online zu stellen. Wobei ich das durchaus bereits mache (z.B. bei Xing).

    Viele Grüße!
    Stefan Macke

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