Die ansprechende Gestaltung der Projektpräsentation ist das Thema der zweiundsechzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts.
TL;DR
Für deine Projektpräsentation empfehle ich gut lesbare Folien mit großen, aussagekräftigen Grafiken aus deinem Projekt. Mit der Drittelregel und dunklen Inhalten auf weißem Hintergrund kannst du deine Folien übersichtlich gestalten; das Format solltest du auf die Technik am Prüfungsort abstimmen. Gezielte Animationen und kurze Screencasts helfen dir, technische Abläufe verständlich zu zeigen. Plane deine Vortragszeit genau und übe mehrfach, damit du alle prüfungsrelevanten Inhalte innerhalb der vorgegebenen Zeit präsentierst.
Kapitelmarken
- [00:00:00] Einstieg und Website zur Projektpräsentation
- [00:00:17] Thema: Projektpräsentation gestalten
- [00:16:28] Texte und Diagramme gut lesbar zeigen
- [00:18:07] Folienformat auf die Prüfungstechnik abstimmen
- [00:19:35] Inhalte mit der Drittelregel platzieren
- [00:21:39] Heller Hintergrund und dunkle Inhalte
- [00:23:00] Projektinhalte mit aussagekräftigen Bildern zeigen
- [00:25:01] Dich und dein Unternehmen kurz vorstellen
- [00:26:15] Arbeitsabläufe und Software visuell darstellen
- [00:27:45] Cliparts und allgemeine Stockfotos
- [00:28:43] Unternehmensvorlagen und Corporate Design
- [00:32:50] Animationen für verständliche Abläufe
- [00:34:33] Agenda und Zwischenfolien
- [00:37:00] Datenschutz und erfundene Beispieldaten
- [00:38:20] Die Anwendung mit einem Screencast zeigen
- [00:39:48] Empfehlung zum Handout
- [00:40:14] Vortragszeit einhalten und üben
- [00:40:58] Das passende Präsentationswerkzeug wählen
- [00:42:06] Bücher zur Foliengestaltung
- [00:43:44] Shownotes und Beispielpräsentationen
- [00:44:12] Meine PowerPoint-Vorlage mit Drittellinien
- [00:45:11] Checkliste und Newsletter
- [00:46:05] Feedback und Verabschiedung
Inhalt
Mit der Projektpräsentation kannst du deine Endnote stark beeinflussen. Sie zählt nicht nur 25% der Note von Teil A, sondern gibt auch die Richtung für das Fachgespräch vor. Daher kannst und musst du dich von deiner besten Seite zeigen. Oftmals hat ein Großteil des Prüfungsausschusses deine Dokumentation gar nicht gelesen und sieht dich ausschließlich in der Präsentation (und dem anschließenden Fachgespräch). Also widme ihr die gebührende Vorbereitungszeit!
Achtung: Wenn deine IHK konkrete Vorgaben bzgl. Inhalt, Zielgruppe, Gestaltung usw. der Projektpräsentation macht, dann halte dich unbedingt daran!
Allgemeine Tipps
- Picke dir nur die Highlights deines Projekts raus und unterstreiche diese durch entsprechende Abbildungen, Diagramme, Graphen.
- Zeige dein methodisches Vorgehen. Das heißt: UML, ERM, MockUps, EPKs, Netzplan, Quelltext von coolen Algorithmen, Screenshots usw.
- Den Aufbau würde ich relativ klassisch strukturieren, z.B. in Projektumfeld, Projektidee, Projektrealisierung und Projektergebnis.
- Auf keinen Fall die Technik (= UML, ERM usw.) und Wirtschaftlichkeit (= Kosten, Amortisation usw.) vergessen!
- Die Präsentation ist keine Verkaufsshow! Weder für dein Produkt, noch für dein Unternehmen.
- Verlasse dich nicht auf funktionierendes Internet oder Technik!
Konkrete Gestaltungstipps
- Auf ein stimmiges Gesamtbild (Farben, Schrift, Animationen immer gleich) achten.
- Alle Texte und insb. Quelltexte und auch Grafiken müssen gut lesbar sein. Zoome ggfs. in wichtige Bereiche rein.
- Ich empfehle als Folienformat 4:3.
- Folien dritteln (Hilfslinien nutzen) und die Inhalte optisch ansprechend platzieren.
- Ich würde wenn immer es geht, einen hellen Hintergrund und eine dunkle Schrift benutzen. Denn viele Beamer sind leider etwas schwach im Kontrast und bei umgekehrter Farbwahl erkennt man dank „grauem“ Hintergrund dann nichts mehr.
- Bilder sind immer besser als Text.
- Vorstellung des Azubis und des Unternehmens mit Fotos der Mitarbeiter oder des Gebäudes.
- Fotos der bisherigen Papierdokumente bei der Ist-Analyse.
- Architektur der Anwendung mit UML-Diagrammen verdeutlichen.
- Mockups und Screenshots der Anwendung zeigen.
- Cliparts sind gruselig!
- Kein Corporate Design verwenden, sondern das Layout, das den Inhalt am besten transportiert. Ich würde gar keine Vorlage nehmen, sondern mit den weißen Folien anfangen. Weg mit dem Firmenlogo, der Seitenzahl und dem Datum auf jeder Folie! Rein mit den bildschirmfüllenden Grafiken, Bildern, Diagrammen usw.!
- Das CI kann auch mit Farben usw. des Unternehmens umgesetzt werden.
- Animationen sparsam und sinnvoll einsetzen, z.B. zur Unterstützung der Inhalte (Text/Grafiken nacheinander einblenden).
- Keine mitlaufende Agenda verwenden (nimmt zu viel Platz weg), sondern Zwischenfolien.
- Datenschutz beachten. Aber Daten nicht schwärzen, sondern durch Pseudodaten austauschen.
- Vielleicht kannst du Videos der fertigen Anwendung einbauen.
Sonstiges
- Du brauchst kein Handout!
- Halte unbedingt die vorgegebene Zeit ein!
- Das Tool (PowerPoint, Prezi usw.) ist irrelevant.
Beispielpräsentationen
Literaturempfehlungen
- Der Präsentationsmeister Garr Reynolds zeigt in Presentation Zen Design* viele praxisnahe Tricks und Gestaltungsmerkmale für ansprechende Präsentationsfolien. Eine absolute Leseempfehlung!
* - Nancy Duarte, die mit ihrem Unternehmen Duarte Design einen Oscar für die Präsentation von Al Gore in An Inconvenient Truth* bekommen hat, gibt in Slide:ology* viele praktische Tipps für ein ansprechendes Foliendesign.
*
Links
- Permalink zu dieser Podcast-Episode
- RSS-Feed des Podcasts
- Inhalte der Projektpräsentation – Anwendungsentwickler-Podcast #11
- Seitenverhältnis der Folien in der Projektpräsentation: 16:9 oder 4:3?
- Vorlage für die Projektpräsentation der IT-Berufe
- Drittel-Regel
- Technische Inhalte kann man nicht mit Bildern illustrieren – Mythen der Projektpräsentation
- Cliparts werten die Folien auf! – Mythen der Projektpräsentation
- Corporate Design ist Pflicht – Mythen der Projektpräsentation
- Animationen sind verboten! – Mythen der Projektpräsentation
- Die Agenda muss auf jeder Folie stehen – Mythen der Projektpräsentation
- Handout zur Projektpräsentation
- Einhaltung der Vortragszeit (15 Minuten) bei der Projektpräsentation
- Einsatz von Prezi für die Projektpräsentation
Weitere Infos zur Projektpräsentation
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Zusammenfassung
Lesbare Inhalte und passende Technik
Als angehende:r Fachinformatiker:in solltest du deine Folien so gestalten, dass dein Prüfungsausschuss die Inhalte gut erkennen kann. Das gilt besonders für Quelltexte und beschriftete Diagramme.
- Ein vollständiges Klassendiagramm kann zunächst zeigen, wie komplex deine Software ist. Sobald du einzelne Methoden oder Klassen besprichst, vergrößere den passenden Ausschnitt. Dafür eignet sich eine Zoom-Funktion oder eine zusätzliche Grafik, die nur das betreffende Detail zeigt.
- Für die Folien empfehle ich 4:3, weil die vorhandenen Beamer und Leinwände an Prüfungsorten häufig auf dieses Format ausgelegt sind. Wenn du 16:9 verwenden möchtest, kläre vorher, ob die Technik und die Leinwand dazu passen. Ein ungeeignetes Format kann Fläche verschenken oder Inhalte verzerren.
- Mit schwarzen Inhalten auf weißem Hintergrund bleiben deine Folien auch bei einem lichtschwachen Beamer gut lesbar. Bei dunklen Hintergründen kann ein heller Raum den Kontrast verringern.
Inhalte mit der Drittelregel platzieren
Mit jeweils zwei horizontalen und vertikalen Hilfslinien teilst du deine Folie in neun gleich große Felder. Platziere wichtige Inhalte an den Schnittpunkten oder richte sie entlang der Linien aus, um eine ansprechende Anordnung zu erreichen.
In PowerPoint können Elemente an diesen Hilfslinien einrasten. Meine veröffentlichte Vorlage enthält bereits die Drittellinien auf einer weißen Masterfolie, sodass du deine Inhalte darauf frei gestalten kannst.
Dein Projekt mit Bildern zeigen
Für technische Inhalte eignen sich die Grafiken, die während deiner Projektarbeit entstanden sind. Dazu gehören etwa UML-Diagramme und ER-Modelle. Auch ein Netzplan kann einen Ablauf anschaulich machen.
Je nach Inhalt kannst du passende Bilder auswählen:
- Du und dein Unternehmen: Halte diesen Teil kurz. Ein Foto deiner Abteilung mit deinen Kolleg:innen oder ein Pressefoto des Gebäudes vermittelt einen persönlichen Eindruck. Zu einem Bild kannst du etwa 20 Sekunden sprechen.
- Bestehende Arbeitsabläufe: Wenn bisher ein Papierformular ausgefüllt wurde, zeige ein Foto dieses Formulars. Auch eine Aufnahme der Hand einer mitarbeitenden Person beim Ausfüllen macht den Ablauf sichtbar.
- Architektur und Datenmodell: Zeige ein Klassen- oder Tabellendiagramm, dessen relevante Details ausreichend groß sind.
- Oberfläche deiner Anwendung: Fotografierte Mockups und Screenshots der fertigen Software zeigen, wie du die Oberfläche entworfen und umgesetzt hast.
Wähle Bilder, die etwas über dein Projekt aussagen. Allgemeine Cliparts und Stockfotos mit kleinen weißen Figuren liefern dafür wenig Inhalt und wirken unprofessionell.
Platz für deine Inhalte schaffen
Viele Unternehmensvorlagen sehen Überschriften und Punktlisten vor. Wiederkehrende Elemente wie Datum oder Firmenlogo belegen zusätzlich Fläche, wodurch Diagramme und Fotos kleiner werden.
Für das Unternehmenslogo empfehle ich einen gut sichtbaren Platz auf einer frühen Folie oder auf der letzten Folie, die während des Fachgesprächs stehen bleibt. Fotos können die gesamte Folie ausfüllen. Unternehmensfarben und die passende Schriftart erlauben dir weiterhin, das Corporate Design aufzugreifen.
Animationen gezielt einsetzen
Wenn eine Animation einen technischen Zusammenhang verständlicher macht, passt sie in deine Präsentation. Du kannst beispielsweise einzelne Klassen aus einem großen Diagramm herauszoomen.
Ein längerer Prozess lässt sich auf mehrere Folien verteilen. Mit einem seitlich scrollenden Übergang wirkt der Ablauf zusammenhängend, während die einzelnen Schritte groß genug bleiben, um sie zu lesen.
Die Agenda auf Zwischenfolien zeigen
Eine mitlaufende Agenda beansprucht auf jeder Folie Platz und kann durch kleine Schrift schwer lesbar werden. Beim Wechsel zwischen Projektphasen empfehle ich eine Zwischenfolie, auf der du die Phasen zeigst und den aktuellen Abschnitt hervorhebst.
Einige Prüfungsausschüsse und IHKs verlangen allerdings eine mitlaufende Agenda. Diese Vorgaben können sich je nach Prüfungsort unterscheiden.
Vertrauliche Daten durch erfundene Beispieldaten ersetzen
Wenn du beispielsweise einen Versicherungsvertrag oder eine Krankenakte zeigst, musst du personenbezogene Daten schützen. Mit einem vollständig erfundenen Beispielfall kannst du die Oberfläche einschließlich ihrer Inhalte zeigen.
Erfundene Namen und Anschriften lassen die Struktur eines Dokuments erkennbar. Schwarze Balken verdecken diese Details und beeinträchtigen den Eindruck deiner Oberfläche.
Die Anwendung als kurzes Video vorführen
Ein Screencast von etwa 30 Sekunden kann deine Anwendung in Aktion zeigen. Kostenfreie Programme zum Aufzeichnen des Bildschirms stehen dafür zur Verfügung.
Durch die feste Länge lässt sich das Video genau in deine Vortragszeit einplanen. Auch komplexe Abläufe kannst du aufnehmen und während der Präsentation zeigen. Verlasse dich dabei auf eine vorher vorbereitete Aufnahme, wenn Internet oder Technik während der Prüfung unsicher sind.
Vortragszeit und Werkzeug
- Handout: Ich empfehle, auf ein zusätzliches Handout zu verzichten. Bewertet werden deine Präsentation und dein Vortrag; umfangreiche Ausdrucke werden häufig ungelesen entsorgt.
- Zeit: Bei den meisten IHKs stehen 15 Minuten zur Verfügung. Im Podcast werden auch Zeitrahmen zwischen 10 und 20 Minuten genannt. Informiere dich vorher über deine Vorgabe und übe den Vortrag mehrfach, beispielsweise 20-mal. Wenn du überziehst und dein Vortrag abgebrochen wird, können Punkte verloren gehen. Das betrifft besonders wichtige Inhalte, die du dann noch nicht gezeigt hast.
- Software: Wähle dein Werkzeug danach, wie du deine Inhalte damit darstellen kannst. PowerPoint, Prezi oder Keynote führen für sich genommen zu keiner bestimmten Note.
Bücher und Material von mir
Für konkrete Tipps zum Gestalten von Folien empfehle ich Presentation Zen Design und Slideology von Nancy Duarte. Beide Bücher enthalten praktische Beispiele, etwa zu Schrift und Farben sowie dazu, wie du Inhalte auf einer Folie platzierst.
Unter anwendungsentwicklerpodcast.de/62 findest du die Shownotes mit weiterführenden Artikeln und zwei Beispielpräsentationen meiner ehemaligen IT-Azubis. Dort ist auch meine schlichte PowerPoint-Vorlage verlinkt.
Über anwendungsentwicklerpodcast.de/newsletter erhältst du meine Checkliste zur Projektpräsentation. Der Newsletter ist kostenfrei und lässt sich jederzeit abbestellen. Weitere Informationen stehen auf dieperfekteprojektpräsentation.de.
Transkription der gesamten Episode
Automatisch erzeugte Transkription der Episode
Hi, hier ist Stefan. In dieser Podcast-Episode geht es um die Projektpräsentation. Wenn du dazu noch mehr Informationen von mir haben willst, dann schau doch mal auf meiner Website vorbei, dieperfekteprojektpräsentation.de. Und jetzt viel Spaß mit der Podcast-Episode.
Herzlich Willkommen zum Anwendungsentwickler-Podcast, dem Podcast rund um die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. In dieser Episode geht es um die Gestaltung der Projektpräsentation. Viel Spaß!
Anwendungsentwickler-Podcast
Projektpräsentation
Konkrete Gestaltungstipps
Projektpräsentation
Nächster zentraler Punkt, den ich für sehr, sehr wichtig halte. Alle deine Inhalte auf den Folien, alle Texte, insbesondere Quelltexte, also wo es jetzt wirklich darauf ankommt, dass man die Sachen versteht und auch alle Grafiken müssen gut lesbar sein.
Insbesondere sehe ich sowas häufig, wenn ich ein Tabellenmodell habe oder Klassendiagramme und da sind dann mal ein paar mehr Klassen drin, als nur drei zum Beispiel, dann wird ja das Klassendiagramm in seiner Gänze dargestellt und man kann einfach nichts mehr lesen, weil der Text winzig ist und das geht nicht.
Je nachdem, was du zeigen willst mit deinem Artefakt, meinetwegen mit dem Klassendiagramm kannst du erstmal zeigen, dass du eine sehr komplexe Software hast, dann ist es okay, dass das Klassendiagramm klein ist und du nichts lesen kannst, aber sobald du dann anfängst, auf konkrete Details einzugehen, also meinetwegen die Methode in der einen Klasse macht jetzt das und das, dann erwarte ich einfach, dass solche Sachen reingezoomt werden zum Beispiel oder eine zweite Grafik mit nur der Klasse eingeblendet wird oder wie auch immer, aber das, worüber du redest, will ich lesen und sehen können.
Ganz, ganz schlimm ist das immer so, wenn dann so ein Spruch kommt wie, ja, ich weiß, das kann man jetzt nicht so gut sehen, aber das heißt nämlich, du hast eigentlich schon im Vorfeld gemerkt, dass man es nicht lesen kann, hast aber deinen Arsch nicht hochgekriegt, um das Ding vernünftig groß zu machen, so würde ich das interpretieren.
Es ist kein Problem mit PowerPoint, mit Keynote, mit was auch immer für einem Tool du arbeitest, mit Prezi oder wie die Dinge alle heißen, da kann man auf jeden Fall irgendeine Zoom-Funktion benutzen oder im Zweifel einfach eine Kopie der Grafik größer ziehen und einblenden oder sowas.
Es gibt keine Ausrede für, man kann die Inhalte auf der Seite nicht lesen.
Jeder wird das irgendwie hinbekommen und das erwarte ich auch von einem fertigen Fachinformatiker, dass er es hinbekommt, Inhalte auf der Folie so zu platzieren, dass ich sie lesen kann.
Das ist das Minimum, was ich für mein Publikum tun muss.
Dann konkrete Empfehlung, das Folienformat würde ich persönlich zu 4 zu 3 raten, also nicht zu 16 zu 9, also das Widescreen-Format, wie man es beim Fernsehen und beim Kino kennt.
Warum? Ganz einfach, ich bin der Meinung, dass viele BMO heutzutage noch nicht mit dem 16 zu 9 Format gut klarkommen und viele ganz klassische Leinwände, die zum Beispiel in Berufsschulen hängen oder sonstigen Prüfungsorten, haben einfach nicht Kinoformat.
Das ist einfach 4 zu 3, wie es seit Jahrzehnten halt üblich war und deswegen ist es eigentlich in Anführungszeichen dumm, wenn man das Format nicht nutzt, sondern stattdessen 16 zu 9 und man hat dann immer Probleme mit dem Beamer.
Wenn du einen tollen 16 zu 9 Beamer hast und du nimmst den zur Prüfung mit und deine Folien passen wunderbar in das Format und deine Leinwand ist auch 16 zu 9, dann spricht selbstverständlich nichts dagegen.
Ich bin niemand, der sagt, oh Gott, neue Technik, das wollen wir nicht benutzen. Ich sage einfach nur, wenn du eine vorhandene Infrastruktur nutzen musst, zum Beispiel die einer Berufsschule oder einer IHK, dann ist die Chance relativ hoch, dass das 4 zu 3 ist.
Und dann wäre es dumm, nicht in dem Format zu arbeiten, weil du dann eventuell Projektionsfläche nicht komplett ausnutzt oder weil die Folien gestaucht werden müssen und man auf einmal verzehrte Inhalte hat oder weil du einfach die Inhalte nicht lesen kannst, weil dir einfach viel Platz von der Fläche verloren geht, als Beispiel.
Von daher grundsätzliche Empfehlung 4 zu 3. Wenn du davon abweichen möchtest, dann informiere dich rechtzeitig vorher, ob das auch wirklich hundertprozentig funktioniert bei deiner Prüfung.
Dann habe ich einen ganz einfachen, aber total effektiven Trick, wie du deine Folien optisch automatisch ansprechend formatieren kannst oder die Inhalte schön platzieren kannst.
Und zwar ist das die Drittelregel. Die habe ich auch schon öfter im Blog mal erwähnt. Dazu musst du einfach nur deine Folien dritteln, und zwar vertikal und horizontal, also mit Hilfslinien, jeweils zwei vertikal und horizontal, dass die Drittel abgetrennt sind und deine Folie in neun gleichgroße, große Blöcke aufgeteilt ist.
Und an diesen Schnittpunkten der Linien, das sind die sogenannten PowerPoints. Wusstest du vielleicht auch noch nicht, PowerPoint, die Software hat auch ihren Ursprung oder der Name hat den Ursprung in der Fotografie, nämlich die PowerPoints, das sind genau diese Schnittpunkte der Drittellinien.
Und wenn du auf deiner Folie die Inhalte in diese Schnittpunkte packst oder anhand dieser Hilfslinien ausrichtest, also immer im Drittel, dann hast du automatisch eine ansprechende visuelle Darstellung, ohne dass man eigentlich so richtig sagen kann, warum.
Das ist einfach so, das menschliche Auge nimmt das dann irgendwie als schön wahr. Kannst du mal darauf achten, wenn du zum Beispiel die Tagesschau guckst oder eine andere Nachrichtensendung, die Nachrichtensprecher werden niemals in der Mitte der Folie, also des Bildschirms nicht, der Folie sitzen, sondern immer so leicht im Drittel.
Kannst du mal darauf achten, das ist eigentlich immer so, weil es einfach ansprechender ist fürs Auge. Ich kann es noch nicht mal wissenschaftlich begründen, warum das so ist.
Aber ich habe in den Shownotes zu der Episode auch einen Wikipedia-Artikel zu dem Thema verlinkt, da kannst du mal reingucken, da gibt es bestimmt noch Sekundärliteratur, wo das erklärt wird, warum das so toll ist.
Ich weiß einfach nur, es ist so und wenn du das jetzt auch weißt, dann nutzt das doch einfach. Dann gestalte deine Folie doch mit diesen Hilfslinien, die du in PowerPoint in drei Sekunden dir zurechtziehen kannst.
Oder du nimmst einfach meine Vorlage für die Projektpräsentation, die ich letzte Woche veröffentlicht habe.
Da sind nämlich genau diese Hilfslinien schon drin, sodass du eigentlich nichts weiter tun musst, außer die zu nutzen.
Und das Schöne ist zum Beispiel in PowerPoint, dann kannst du die Hilfslinien auch so einstellen, dass deine Inhalte sich daran ausrichten, also dass sie so einrasten, wenn du sie da drauf ziehst.
Das heißt, du kannst eigentlich schon fast gar nicht mehr unschöne Folien gestalten, indem du dir mit diesen Hilfslinien, indem du dir so ein bisschen helfen lässt dadurch.
Gut, ein weiterer konkreter Tipp wäre von mir, dass du am besten einen hellen Hintergrund, am besten weiß, verwendest und darauf eine dunkle Schrift oder dunkle Inhalte platzierst, am besten schwarz.
Der beste Kontrast fürs menschliche Auge ist tatsächlich schwarz auf weiß.
Man soll es kaum glauben, aber es gibt einen Grund, warum alle Bücher dieser Welt schwarz auf weiß gedruckt werden und nicht umgekehrt oder weiß auf grau oder so.
Es ist einfach der beste Kontrast fürs menschliche Auge.
Man kann das am besten lesen und am besten erkennen.
Und ein ganz konkreter Hinweis auch nochmal, warum das Umgekehrte, warum weißer Text auf schwarzem Hintergrund unschön ist.
Wenn du mal wieder an die Beamer denkst, die vielleicht von der IHK oder Berufsschule gestellt werden und du bist vielleicht in einem Raum, der sehr hell ist oder du hast einfach einen sehr lichtschwachen Beamer und du hast dann einen schwarzen Hintergrund, dann wird dieser schwarze Hintergrund auf der Wand leider, wenn du Pech hast, sogar hell-grau aussehen, weil einfach entweder der Raum zu hell ist oder der Beamer zu schwach.
Und dann hast du weißen Text nicht auf schwarzem Hintergrund, sondern auf grauem Hintergrund.
Und das reduziert den Kontrast schon mal wieder deutlich.
Das macht das Ganze sehr, sehr schwer zu lesen, wenn man es überhaupt noch erkennen kann.
Ganz klare Empfehlung von mir, schwarze Inhalte auf weißem Untergrund.
Das ist das Beste, was dir passieren kann, denn da hast du auch mit einem lichtschwachen Beamer auf jeden Fall einen gut lesbaren Text auf der Folie.
Kommen wir dann gleich nochmal zum Text, wenn wir schon dabei sind.
Meine Kernaussage, glaube ich, für die gesamte Präsentation, wenn du heute eins mitnehmen willst, dann ist das Bilder sind immer besser als Text.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht einen einzigen Inhalt vorstellen, der im Text besser dargestellt ist als in Bildern.
Der Mensch ist ein rein visuelles Wesen, der erfasst mit seinem Sehsinn alles.
Der kann auch in wenigen Millisekunden über seine Augen Entscheidungen treffen.
Wie vor Zehntausenden von Jahren, wo wir entweder vor Gefahr fliehen mussten, weil es ein böser Säbelzahntiger ist oder wir erkennen mussten, kann ich die Beere hier essen oder nicht?
Das sind alles Dinge, die seit Jahrtausenden in unserem Gehirn verankert sind.
Und der Mensch ist einfach total visuell.
Und wenn ich den jetzt mit Text bombardiere, da kann sich einfach kein Mensch lange darauf konzentrieren.
Und es findet auch automatisch im Gehirn etwas statt, was das Ganze langweilig wirken lässt, was mich irgendwie, ja, wie soll ich sagen, abtörend.
Wo ich mir also denke, mein Gott, warum muss ich mir das antun hier?
Diese Textwüsten.
Und das bleibt einfach beim Publikum auch nichts davon hängen, wenn du einfach Text, Text, Text auf die Folien ballerst.
Also bitte, tu mir einen Gefallen, schmeiß den Text runter und pack Bilder in die Folien.
Und mit Bildern meine ich jetzt gerade bei dieser technischen Präsentation nicht irgendwelche tollen Marketingfolien von der Happy Family eures Versicherungsunternehmens oder sowas,
sondern es geht hier zum Beispiel, wie ich eben schon erwähnt habe, um die Highlights seines Projekts.
Es geht um UML-Diagramme, um ER-Modelle, um Netzpläne, um alles Mögliche, was du an Artefakten erstellt hast.
Da hast du schon hoffentlich so viel Material zusammen, das komplett ohne Text auskommt.
Das sind alles schon visuelle Repräsentationen, zum Beispiel der Architektur deiner Software.
Warum willst du sowas in Text darstellen?
Du hast sowieso schon für deine Projektarbeit, hoffentlich, wenn du dich an meine Empfehlung gehalten hast, viele solcher visuellen Artefakte erstellt.
Pack sie doch bitte in die Projektpräsentation.
Besser kannst du dein Projekt eigentlich gar nicht darstellen.
Ich habe einfach mal so ein paar konkrete Hinweise mitgebracht, was man wunderbar mit Grafiken darstellen kann.
Zum Beispiel die Vorstellung von dir selbst, also die Vorstellung des Prüflings und des Unternehmens, was eigentlich auch Pflichtinhalt in jeder Präsentation ist,
was aber viele Prüflinge viel zu intensiv vorstellen.
Ich hatte es gerade schon gesagt, hier noch eine Außenstelle, da noch der Umsatz und so weiter.
Das interessiert eigentlich niemanden.
Aber wenn du zum Beispiel visuell ansprechend dich und dein Unternehmen präsentieren willst, dann nimm doch einfach Fotos.
Meine Azubis nehmen zum Beispiel immer gerne Fotos von unserer gesamten Abteilung, wo einfach die Kollegen mal zu sehen sind, wo die Menschen zu sehen sind.
Das ist das, was andere Menschen interessiert.
Die wollen Personen sehen.
Die wollen nicht irgendwelche langweiligen Dinge fotografiert haben, sondern die identifizieren sich mit anderen Menschen.
Und das wirkt auch emotional und das gibt auch ein ganz anderes Bild deines Projekts.
Das macht es etwas persönlicher und dadurch bleibt es besser im Gedächtnis.
Oder wenn du dein Unternehmen vorstellen willst, dann habt ihr bestimmt irgendwelche Pressefotografien meinetwegen von eurem Gebäude oder vom Vorstand oder keine Ahnung.
Da wirst du schon irgendwelche Fotos finden und das kann man wunderbar darstellen.
Das sind keine technischen Inhalte.
Du musst es sowieso zeigen.
Aber anstatt der üblichen fünf Punkte, wir haben den und den Umsatz, da und da haben wir Standorte und das und das sind die Namen der Vorstände.
Das kannst du dir eigentlich sparen.
Zeig einfach ein Bild, 20 Sekunden was dazu erzählen, nächste Folie.
Aber du hast trotzdem einen gewissen Eindruck hinterlassen.
Ansonsten werden in vielen Projekten bei der Ist-Analyse zum Beispiel die bestehenden Prozesse analysiert, was auch völlig okay ist.
Und ganz häufig gibt es dann sowas wie, ja, bislang wurde dieser Arbeitsprozess auf einem Papierdokument abgearbeitet.
Ja, das steht dann als Punktliste auf der Folie.
Da denke ich mir, ja, das ist ja irgendwie super langweilig.
Warum ist da nicht einfach ein Foto dieses Papierdokuments?
Warum kann man nicht vielleicht einen Mitarbeiter fotografieren, während er gerade handschriftlich dieses Ding ausfüllt?
Da muss ja nicht mal ein Gesicht drauf zu sehen sein, es reicht ja die Hand mit dem Kuli oder sowas.
Das ist viel, viel eindrucksvoller und brennt sich, sage ich mal, sofort ins Gedächtnis, als wenn ich Punkte für Punkte für Punkte auf der Folie als Text einblende.
Und ich hatte es gerade schon gesagt, Architektur der Anwendung, Klassendiagramm, Tabellmodell und so weiter, kann man wunderbar als Diagramm darstellen.
Da brauche ich nicht einen fatzen Text mehr auf die Folie packen.
Und natürlich auch noch, wenn du eine Oberfläche zum Beispiel gebaut hast, wenn du Mockups gezeichnet hast zum Beispiel.
Am besten irgendwie wirklich handschriftlich mit einem Bleistift irgendwo auf dem DIN A4-Blatt oder sowas.
Abfotografieren, rein in die Präsi oder die Anwendung, die fertig ist.
Screenshot machen, wenn du da auch noch irgendwie auf CI geachtet hast, also Corporate Identity oder so.
Wenn da noch Bilder drin sind und tolle Farben und so weiter.
Mach ein Screenshot und pack das auf die Folien.
Viel, viel interessanter und ansprechender, als wenn ich da wirklich wieder Textwüsten habe.
So nach dem Motto, die Anwendung wurde umgesetzt, sie wurde von den Benutzern akzeptiert.
Jetzt kommt noch ein Ausblick, ich habe noch diese und jene Erweiterungsmöglichkeit.
Das ist sowas von langweilig.
Illustrier das doch einfach mit ein paar vernünftigen, außerallkräftigen Grafiken.
Aber bitte mach nicht den Fehler und illustrier es mit Clip Arts.
Das ist das Übelste, was du machen kannst.
Clip Arts sind sowas von unprofessionell.
Ich sage einfach immer, die sind gruselig.
Wenn ich sowas sehe, da kräuseln sich meine Nackenhaare.
Insbesondere diese Clip Arts oder diese Stockfotos, wo diese kleinen Strichmännchen drauf sind.
Also diese weißen Männchen, du kennst die bestimmt.
Diese kleinen Michelin-Männchen da oder so.
Die dann irgendwie ein Fragezeichen hochhalten oder so.
Bitte nicht, das ist sowas von Klischee und sowas von gruselig.
Du findest immer viel, viel bessere Grafiken, wenn du dich um den Prozess kümmerst
oder bei dir im Unternehmen schaust.
Nutz bitte nicht diese 0815 völlig aussagelosen Clip Arts oder Stockfotos.
Die bringen wirklich überhaupt nichts.
Da denke ich mir dann nur, mein Gott, das hättest du auch weglassen können.
Dann zeig mir bitte den Text.
Aber nicht diese wirklich, ich kann es nur nochmal sagen, bitte nicht einsetzen, diese Grafiken.
So, wenn wir schon beim Grafikthema sind, dann machen natürlich viele Prüflinge
auch in ihrer PowerPoint-Präsentation oder überhaupt in ihrer Präsentation
Einsatz vom Corporate Design.
Ist wahrscheinlich auch in vielen Firmen üblich, dass man eine Vorlage kriegt.
Hier kommt eine PowerPoint-Vorlage, da ist dann das Firmenlogo drin
und da ist auch die Farbe richtig eingestellt und die Schriftart und so weiter.
Problem dabei ist, dass das in den meisten Fällen völlig gruselig ist,
weil die Vorlagen eigentlich immer darauf abzielen, dass möglichst viel Text präsentiert wird.
Da gibt es dann irgendwie eine Überschrift und da gibt es dann Punktlisten.
So, dann habe ich schon diese Vorlage und dann muss ich mich natürlich daran halten
und dann habe ich unten rechts noch die Foliennummer und das Datum
und den Titel nochmal wiederholt und so weiter.
Das heißt, diese Vorlagen schränken mich komplett ein in meinem Gestaltungsspielraum,
weil ich eigentlich nur noch eine winzige Fläche irgendwo am besten in der Mitte auf der Folie habe
und alles andere drumherum ist auf jeder Folie identisch, bringt überhaupt keinen Mehrwert.
Sowas wie das aktuelle Datum auf der Folie.
Da frage ich mich jedes Mal, who cares? Wer will das sehen?
Ich weiß selber, welches Datum ist. Wieso muss ich das auf dieser Präsentation lesen können?
Das nimmt nur Platz weg und bringt überhaupt nichts.
Genauso wie das Unternehmenslogo auf jeder Folie. Das finde ich einfach schrecklich.
Dein Unternehmen kannst und musst du vorstellen, überhaupt keine Frage.
Das würde ich dann aber zum Beispiel prominent auf einer der ersten Folien machen
oder meinetwegen auch auf der letzten Folie nochmal.
Und dann das Logo bildschirmfüllend auf die Folie.
Meinetwegen noch das Foto von eurem Gebäude oder wie auch immer.
Foto von euren Mitarbeitern.
Das ist dem, würde ich sagen, den gebührenden Raum einräumen, aber nicht auf jeder Folie.
Das ist einfach unnötig. Das wiederholt sich.
Dadurch finde ich die Präsentation nicht besser.
Meiner Meinung nach hat das auch wenig mit Corporate Design zu tun,
dass auf jeder Folie das Logo drauf ist und dass alle Folien identisch sind.
Sondern es geht eigentlich darum, dass du deinen Inhalt präsentierst.
Und ich sehe überhaupt gar keinen Vorteil darin, dieses Corporate Design zu benutzen.
Im Gegenteil. Du musst eigentlich daraus ausbrechen, wenn du deine Inhalte vernünftig darstellen willst.
Ganz einfaches Beispiel.
Corporate Design mit Überschrift, mit Seiten, Zahlen, mit dem ganzen Schnickschnack, Unternehmenslogo.
Und du hast, wenn man sich das mal bei so einem üblichen Design ausrechnet,
circa zwei Drittel der Folie nur noch Platz, weil ein Drittel verschenkt wird durch dieses Corporate Design.
Wenn du jetzt da ein vernünftiges Bild zeigen willst, wie zum Beispiel dein Architekturdiagramm, dein Klassendiagramm,
dann musst du das entweder total stauchen.
Auf jeden Fall hast du sehr viel weniger Platz als die gesamte Folie.
Das heißt, deine Inhalte werden kleiner. Die kann keiner mehr lesen.
Und die Leute werden halt abgelenkt, weil sie ständig auf dieses wunderschöne Logo schauen,
anstatt auf deinen eigentlichen Inhalt, nämlich dein Klassendiagramm zum Beispiel.
Außerdem, wenn du dann Fotos wirklich einsetzen willst,
sowas wie meinetwegen von eurer Abteilung oder vom Gebäude oder von diesem abfotografierten,
per Hand ausgefüllten Formular, was ich eben als Beispiel hatte,
und du packst das dann in das Corporate Design rein,
das heißt, der ganze Rand drumherum bleibt erhalten,
bloß das Bild ist halt so klein in der Mitte und so unscheinbar.
Das macht überhaupt keinen Eindruck.
Ich finde, das sieht sogar noch schlimmer aus, als wenn du das Bild einfach weglässt,
weil du dann einfach, in den meisten Fällen ist es dann so,
das Bild da rein klatscht und drumherum ist halt der Rest so wie immer.
Von daher, das sieht nicht schön aus.
Im Gegenteil, ich finde das sogar pottenhässlich.
Allein deswegen würde ich sagen, mach die Bilder groß,
Bildschirm füllen, verzichte auf diesen ganzen CI-Kram drumherum
und konzentriere dich auf deine Inhalte.
Und wenn deine Firma will, dass du ihren Namen möglichst prominent platzierst,
dann mach das auch, und zwar richtig groß,
meinetwegen auf der ersten Folie und auf der letzten Folie,
die dann noch aufgeblendet bleibt, während du ins Fachgespräch gehst.
Dann wird auch keiner dein Unternehmen vergessen,
aber jeder wird sich auch noch an die schöne Präsentation erinnern
und an die gut lesbaren Folien und nicht dadurch,
dass auf jeder Folie das Logo zu sehen ist.
Außerdem kannst du das Corporate Design auch anders umsetzen,
als nur durch diese Wiederholungselemente auf den Folien.
Du kannst darauf achten zum Beispiel,
dass du, wenn du Farben verwendest, immer die CI-Farben benutzt oder Texte.
Und darüber Texte kannst du natürlich in der Schriftart des Unternehmens setzen.
Überhaupt kein Problem.
Alle diese Dinge, die zum Beispiel auch in so einem CI-Manual stehen
oder was es da so gibt, kannst du natürlich umsetzen.
Bedeutet aber nicht, dass jede Folie identisch aussehen muss,
denn das kann nur langweilig werden, meiner Meinung nach.
So, dann noch ein konkreter Tipp zu Animationen,
weil ich auch häufig höre, dass viele Leute sagen,
oh, Animationen, da sollte man am besten ganz drauf verzichten,
das ist ja nur Spielerei und das braucht kein Mensch.
Siehe ich anders.
Ich finde Animationen richtig klasse, wenn man sie sinnvoll einsetzt,
um zum Beispiel seinen Inhalt zu illustrieren.
Am Beispiel Klassendiagramm, wenn du dein ganzes Klassendiagramm zeigst,
um deine komplexe Anwendung zu illustrieren und dann sagst,
jetzt gucken wir uns aber mal die zwei Klassen hier genauer an
und dann werden die halt so reingezoomt,
dass sie so aus dem großen Diagramm quasi einzeln nach vorne groß rauszoomen.
Das ist zum Beispiel eine Animation, die ich absolut sinnvoll finde.
Oder wenn du einen großen Prozessablauf hast, der mehrere Schritte umfasst
und du packst sie schön groß lesbar auf mehrere Seiten
und die Seiten scrollen dann so, sag ich mal, von links nach rechts
und der Prozess wird sofort gesetzt,
als wärst du auf einer riesengroßen unendlichen Folie.
Das kann man sich jetzt vielleicht ein bisschen schlecht vorstellen,
aber angenommen, du hast so eine Prozesskette,
die von links nach rechts geht und die hat vier Schritte
und du packst jeweils zwei Schritte auf eine Folie
und der Übergang ist dann, dass die Folie von links nach rechts
so rüber scrollt, sag ich mal.
Dann sieht das halt in PowerPoint nachher so aus,
als ob du einen kompletten Prozessablauf nachverfolgst
und als ob die Folien sich anhand dieses Prozessablaufs mitbewegen.
Und das sieht zum Beispiel richtig cool aus
und das kann man dann auch sehr gut verstehen als Zuschauer.
Das heißt, die ganzen Animationen in PowerPoint haben durchaus ihre Berechtigung.
Das heißt nicht, dass du die alle unbedingt einsetzen sollst,
im Gegenteil, aber da, wo sie sinnvoll sind
und wo sie das Gesagte unterstreichen oder irgendwie hervorheben
oder eben dazu beitragen, dass man es besser versteht,
da würde ich auf jeden Fall auch Animationen einsetzen.
Also von der Aussage, Animationen sind verboten, halte ich überhaupt nichts.
Die sind dazu da, wenn du sie vernünftig einsetzt,
noch besser den Inhalt zu transportieren.
So, drei Punkte habe ich noch
und das nächste ist vielleicht auch so ein, ja, wie soll man sagen,
ein heiß diskutierter Punkt.
Meine Aussage ist ganz klar, keine mitlaufende Agenda auf den Folien.
Es gibt aber auch viele Prüfungsausschüsse, die das einfach haben wollen
und viele IHKs auch, wo das drinsteht.
Wir hätten gern auf jeder Folie quasi so eine Art Inhaltsverzeichnis.
Wo sind wir denn gerade in meiner Präsentation?
Also meinetwegen die fünf Projektphasen, die du durchläufst,
sind auf jeder Folie sichtbar und dann wandert irgendwie so ein Balken mit
oder der aktuelle Punkt wird fett oder sowas.
Das finde ich super schrecklich.
Ich brauche das überhaupt nicht und ich bin der Meinung,
dass es genau wie das Corporate Design nichts in der Präsentation verloren hat,
denn es nimmt nur Platz weg.
Es ist super nervig.
Wenn ich mir in 15 Minuten nicht merken kann, wo ich gerade bin,
ich glaube, dann habe ich irgendwie sowieso ein Problem.
Ich sehe überhaupt keinen Mehrwert darin, das zu tun.
Wenn ich meine Präsentation strukturieren will in verschiedene Unterpunkte,
was völlig in Ordnung ist und sogar Pflicht, würde ich sagen,
muss ich das nicht mit so einer mitlaufenden Agenda tun.
Ich kann einfach, wenn sich die Phasen zum Beispiel verändern,
meinetwegen von der Analysephase in die Entwurfsphase,
dann mache ich eine Zwischenfolie dazwischen,
wo ich dann zum Beispiel meine Agenda mit den sieben Phasen eingeblendet
sehe und wo dann der Balken einmal weiter rutscht quasi.
Und dann weiß ich, okay, jetzt ist das nächste Kapitel.
Ich habe nochmal kurz gesehen, was davor war und was danach kommt.
Und dann geht es weiter.
Aber ich muss nicht auf jeder Folie dieses Zeug wiederholen.
Das ist schrecklich.
Und wenn wir jetzt mal einen Schritt weiter denken,
wenn das auf jeder Folie steht, und das sind meinetwegen sieben Punkte,
dann sind die Punkte einzeln so klein wahrscheinlich,
dass sie sowieso niemand vernünftig lesen kann.
Das heißt, sie lenken nicht nur ab.
Ich kann sie noch nicht mal richtig entziffern, weil sie so winzig sind.
Und sie nehmen dir auch noch Platz auf der Folie weg.
Und außerdem, was noch dazukommt, ist es ein super ätzendes Gefrickel,
zumindest in PowerPoint, das hinzukriegen,
dass diese Punkte passend mit den Inhalten irgendwie fett werden
oder da so ein Balken weiter rutscht.
Ich habe bislang zumindest noch keine Funktion gefunden,
wo man sowas in PowerPoint automatisch erstellen kann.
Ist vielleicht auch ganz gut, sonst würden wir das noch öfter sehen.
Also vergiss den Scheiß, schmeiß das Zeug weg,
baue eine Zwischenfolie da rein.
Am besten mit einer coolen oder mit einer ansprechenden visuellen Darstellung,
meinetwegen irgendwie noch ein Bild oder meinetwegen noch das Unternehmenslogo.
Ja, Corporate Design, müssen wir noch unterbringen.
Mach auf die Zwischenfolien meinetwegen noch das Unternehmenslogo schön drauf
und dann noch mal deine Hauptpunkte und mach da einen fetten Balken drauf,
sodass jeder auch wirklich lesen kann, wo wir gerade sind.
Und dann ist der Punkt abgehakt.
Es gibt meiner Meinung nach überhaupt keinen Grund, das auf jeder Folie zu zeigen.
Wenn du dann Inhalte hast in deiner Präsentation,
die irgendwas mit Datenschutz zu tun haben,
zum Beispiel bei uns, wir sind in einer Versicherung
und da habe ich vielleicht einen Beispielversicherungsvertrag,
weil ich da irgendwas programmiert habe oder so,
dann muss ich natürlich darauf achten,
dass diese Daten dem Datenschutzgesetz konform verarbeitet werden.
Das heißt, ich kann nicht einfach zum Beispiel eine Krankenakte oder sowas
da eben mein Bild von machen und das dem Prüfungsausschuss zeigen.
Das geht natürlich gar nicht.
Deswegen sehe ich dann in vielen Präsentationen,
dass die Leute die Inhalte zensieren,
also so tolle schwarze Balken oder so darüber machen.
Das sieht ätzend aus.
Ich kann auch dann gar nicht mehr lesen, was da steht.
Also steht da jetzt ein Name oder eine Anschrift.
Ich weiß es gar nicht, weil halt ein fetter schwarzer Balken drüber ist.
Wenn du sowas hast, was auch völlig okay ist,
du musst das zensieren, keine Frage,
aber dann mach das doch einfach anders,
dann denk dir einfach Pseudodaten aus
und mach zum Beispiel eine eigene Krankenakte
mit einem ausgedachten Namen und Anschrift und so weiter.
Aber dass man wenigstens zum Beispiel das Design dieser Akte
oder der Web-Anwendung erkennen kann
und nicht überall nur schwarze Balken sieht.
Das macht den ganzen Eindruck kaputt.
Mach doch einfach mal die fünf Minuten Arbeit mehr,
überleg dir einfach einen Pseudofall,
bau den so in deine Anwendung ein,
dass man eben alles zeigen kann
und auch die visuelle Gestaltung zum Beispiel
deiner Oberfläche erkennen kann,
ohne dass du überall alles schwärzen musst.
Das ist nur ein ganz konkreter Tipp,
wenn du solche Daten darstellen möchtest.
Und als letztes,
wenn du mal Leute ein bisschen überraschen willst
und mal wirklich Eindruck hinterlassen willst,
dann bau doch mal vielleicht ein Video ein in deine Präsentation.
Ich hatte gerade schon den Tipp gegeben,
verlass dich nicht drauf,
dass das Internet funktioniert oder die Technik.
Aber wenn du zum Beispiel dein Projekt zeigen möchtest,
dein Programm,
dann mach doch einfach mit einem Screencast Recaller.
Da gibt es tausend verschiedene kostenfreie Produkte im Internet.
Machst du eben 30 Sekunden Video
und zeigst deine Anwendung in Aktion
oder zeigst deine Website.
Das kannst du wunderbar machen.
Du weißt zum einen, wie lang dieses Video dann ist.
Du kannst also genau deine Präsentationszeit perfekt timen.
Wenn du Live-Demo machst,
ist man häufig versucht zu sagen,
ach hier ist noch diese Funktion
und hier habe ich noch das und das gemacht
und schwupp sind drei Minuten rum
und du hast überzogen.
Wenn du ein Video hast,
was eine fixe Länge hast,
kannst du das perfekt in deine kurze Zeit einplanen
und es wird auf jeden Fall was sein,
was noch nicht viele Prüflinge im Einsatz haben,
zumindest meiner Erfahrung nach.
Ich habe es noch nicht so oft gesehen.
Von daher, wenn du noch ein bisschen Eindruck machen willst,
dann kann man das wunderbar zum Beispiel über Videos.
Oder wenn du irgendwie komplexe Abläufe darstellen willst,
die man vielleicht schlecht mit Screenshots
oder noch schlechter mit Text darstellen kann,
vielleicht ist es mal eine Idee,
sowas als Video aufzunehmen
und in die Präsentation einzubauen.
Technisch sollte das kein Problem sein heutzutage.
So, dann sind wir schon mit den konkreten Gestaltungstipps am Ende.
Ich habe jetzt noch drei Sachen so zum Schluss,
die ich jetzt irgendwie nicht so richtig unterbringen konnte.
Dazu will ich auch gar nicht zu sehr in die Tiefe gehen.
Da habe ich noch intensiv auch Blogartikel zugeschrieben.
Die sind auch in den Shownotes verlinkt zu diesen drei Punkten.
Aber nur kurz und knapp zusammengefasst.
Du brauchst kein Handout.
Das heißt, deine Präsentation steht für sich.
Deine Präsentation wird bewertet.
Dein Vortrag, ein Handout ist völlig überflüssig.
Du brauchst nicht für jeden Prüfungsausschuss Teilnehmer
irgendeine 40-seitige Präsentation auszudrucken.
Das Zeug wandert meistens ungelesen in den Müll.
Spar dir das.
Wenn du noch mehr dazu wissen willst und auch was du tust,
wenn der Bio mal ausfällt und so weiter,
guck in den Artikel, ist in den Shownotes verlinkt.
Dann, ganz wichtig, halte unbedingt deine Vortragszeit ein.
Bei den meisten IHKs sind es exakt 15 Minuten.
Danach wird abgebrochen.
Ich habe aber auch schon gehört, dass es sowas gibt
zwischen 10 und 20 Minuten.
Je nachdem, was für einen Spielraum du hast,
informiere dich da vorher und halte dich dran.
Wenn deine Präsentation abgebrochen werden muss,
weil du überziehst, kannst du damit rechnen,
dass du einen Punktabzug bekommst.
Und wenn dann z.B. dein gesamtes Fazit
oder deine Amortisationsrechnung,
die du warum auch immer erst ganz am Ende gemacht hast,
wenn die dann nicht mehr sichtbar ist,
dann gibt es definitiv einen Punktabzug,
weil du wichtige Inhalte nicht präsentiert hast.
Also übe, übe, übe deine Präsentation 20 Mal,
bevor du sie hältst, um perfekt in der Zeit zu bleiben.
Das kann nur meine einzige Empfehlung an der Stelle sein.
Und zum Schluss noch mal ein recht aktueller Artikel,
den ich vor kurzem auch geschrieben habe.
Das Tool, was du benutzt für deine Präsentation,
also PowerPoint, Presi, Keynote, was auch immer,
ist völlig irrelevant.
Du kannst keinen Prüfungsausschuss mehr hinterm Ofen hervorlocken mit einer Präsi-Präsentation zum Beispiel.
Das haben wir alle schon gesehen. Das war vielleicht vor drei Jahren mal total hip und cool.
Heute ist es einfach nur noch nervig, dieses ständige Rein-und-Raus-Gesume.
Also überleg dir einfach gut, welches Tool du benutzt.
Du sollst deine Inhalte optimal darstellen.
Du kriegst weder eine gute noch eine schlechte Note automatisch, weil du ein bestimmtes Tool verwendet hast.
Auch dazu habe ich noch ein bisschen mehr, auch vor allem mit Beispielen für so eine Präsi-Präsentation zum Beispiel.
Guck doch einfach mal ins Blog und schau dir das an, wenn du wissen willst, wie sowas aussehen könnte.
Okay, damit wäre ich für heute jetzt erstmal durch.
Das waren jetzt so meine two cents für die Projektpräsentation oder für die Gestaltung der Projektpräsentation.
Ich hoffe, es waren auch ein paar sinnvolle Tipps für dich dabei.
Vielleicht wusstest du auch schon, alles ist okay.
Schreib mir trotzdem gerne einen Kommentar, wenn du irgendwie was dazu zu sagen hast, zu meinen Inhalten.
Wenn du das zum Beispiel völlig anders siehst, dass die CI doch unbedingt auf jeder Folie zu sehen sein muss,
dann schreib mir gerne dazu einen Kommentar.
Ich bin gerne bereit, darüber intensiv zu diskutieren.
Wenn du aber deine Folien vernünftig darstellen willst oder gestalten willst, so wie ich es heute gesagt habe,
dann kann ich dir zum Schluss noch zwei konkrete Literaturempfehlungen geben.
Die Bücher habe ich beide gelesen und kann sie absolut weiterempfehlen.
Das ist zum einen Presentation Zen Design.
Da meine ich jetzt nicht das klassische Presentation Zen.
Es gibt von Garainers noch quasi Version 2 und zwar Presentation Zen Design.
Das hat nicht so ein blaues Cover, sondern so ein rotes.
Und da geht er auf ganz konkrete Gestaltungstipps ein.
Da geht es also wirklich um Typografie, um Abstände, um Zeichensetzung, um Farben, um Positionierung auf der Folie und, und, und.
Also da sind wirklich ganz konkrete, umsetzbare Sachen drin.
Und in genau die gleiche Richtung geht das Buch Slideology von Nancy Duarte.
Die Firma von der Nancy Duarte, die heißt Duarte Design,
die haben unter anderem die Präsentation für Al Gore gemacht im Film Inconvenient Truth, also eine unbequeme Wahrheit.
Wenn du die noch nicht gesehen hast, übrigens, unbedingt angucken.
Da geht es um globale Erwärmung.
Von 1996 ist der schon ein Tag älter, aber immer noch super aktuell natürlich, die globale Erwärmung.
Und die Präsentation, die der da hält.
Letztlich besteht der Film nur aus einer abgefilmten Präsentation.
Dafür haben die auch einen Oscar gekriegt.
Und die Firma, die das gemacht hat, die Geschäftsführerin, die hat halt diese Slideology geschrieben.
Und ich würde das quasi gleichsetzen mit dem Presentation Zen Design.
Da sind auch ganz, ganz viele Praxistipps drin, wie man Folien zum Beispiel optisch ansprechend gestaltet.
Die man auch wirklich direkt umsetzen kann.
Mit vielen Beispielen auch.
Die Nancy Duarte, die macht auch Präsentationen für ganz viele Unternehmenschefs.
Auch von IT-Unternehmen insbesondere sind viele, viele Beispiele drin.
Kann ich also beide nur empfehlen, die beiden Bücher.
Wenn du dir die ganzen Links anschauen willst oder auch die Bücher oder auch zwei Beispielpräsentationen natürlich,
wenn du die noch nicht gesehen hast von meinen ehemaligen Azubis.
Die sind alle verlinkt in den relativ umfangreichen Shownotes, die es zu dieser Episode gibt,
unter anwendungsentwicklerpodcast.de slash 62, also 62 für die heutige 62. Episode.
Schau doch mal rein.
Kann ich nur empfehlen, wenn du dich noch mal ein bisschen intensiver mit Präsentationsgestaltung auseinandersetzen willst.
Wenn du da gerade schon unterwegs bist und da rumsurfst, kannst du auch mal den Blogartikel von letzter Woche dir anschauen.
Da habe ich nämlich eine PowerPoint-Vorlage für die Projektpräsentation veröffentlicht.
Die ist, wie ich schon erwähnt habe, relativ umfangarm. Kann man das sagen?
Nicht umfangreich, sondern umfangarm. Es ist quasi nichts drin.
Ich habe sogar im Gegenteil, ich habe alles rausgeschmissen, was da dringend war und habe nur eine einzige Folie als Master angelegt.
Und die hat nämlich einfach nur diese Hilfslinien, die ich vorhin gesagt habe.
Also diese Drittellinien da eingebaut und sonst nichts.
Und das ist meine Vorlage, mit der ich tatsächlich immer anfange.
Bedeutet nämlich, ich halte mich an gar keine Vorlage, sondern ich nehme einfach die nackte weiße Folie und packe da dann die Sachen drauf,
die ich für relevant halte oder ich finde, sage ich mal, den Weg, wie ich die Sachen optimal darstellen kann.
Und das ist eigentlich in 99 Prozent der Fälle nicht eine PowerPoint-Vorlage.
Deswegen guck doch mal rein. Da habe ich auch noch mal einen kleinen Text dazu geschrieben, warum ich das finde,
warum man diese Vorlage benutzen sollte und nicht eine der zahlreichen, die in PowerPoint eingebaut ist.
Und wenn du noch mehr Tipps zur Projektpräsentation haben willst, ganz konkrete Sachen, die du an deiner Projektpräsentation prüfen kannst,
sage ich mal, bevor du sie hältst, dann hast du noch die Möglichkeit, dich in mein Newsletter einzutragen unter anwendungsentwicklerpodcast.de slash newsletter.
Da bekommst du sofort eine Mail mit einer Download-Möglichkeit für meine Checkliste zur Projektpräsentation.
Alle Sachen, die ich heute auch erwähnt habe, sind da unter anderem drauf und noch viele Sachen mehr,
wo du einzeln durchgehen kannst, erfüllt meine Projektpräsentation diese Sachen oder nicht.
Und dann kannst du schon mal davon ausgehen, dass du schon mal eine, ja sehr gut, hört sich immer so an wie die Note,
aber dass du eine vernünftige Präsentation erstellt hast, wenn diese Checkliste abgearbeitet ist im Prinzip.
Würde mich freuen. Du kannst dich auch jederzeit wieder austragen aus dem Newsletter, wenn es dich nicht mehr interessiert.
Kostet auch nichts. Einmal die Woche kriegst du von mir da die Infos, was es auf der Website Neues gibt.
Und meine Links der Woche, die kriegst du auch schon immer vorab.
Also, wenn du magst, trag dich doch ein unter anwendungsentwicklerpodcast.de slash newsletter.
Ansonsten sage ich für diese Woche vielen, vielen Dank fürs Zuhören.
Ich drücke dir alle Daumen, wenn du bald dran bist mit deiner Projektpräsentation.
Und ich würde mich, wie gesagt, über jegliches Feedback zu den Inhalten heute freuen.
Per Mail, per Facebook, per Kommentar ist mir eigentlich völlig egal.
Hauptsache, du meldest dich, wenn du Lust hast.
Und dann sage ich bis nächste Woche. Vielen, vielen Dank fürs Zuhören und tschüss.
Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017











Hi Stefan,
eine Frage zur Abschlusspräsentation: Wie lange sollte die Vorstellung meiner Firma ungefähr dauern? Ich habe mich dazu entschlossen das Organigramm des Unternehmens vorzustellen, um aufzuzeigen, in welchem Kontext sich die interne IT-Abteilung befindet. Ist das zu viel?
Beste Grüße,
Lukas
Hallo Lukas,
meiner Meinung nach ist das zu viel. Sieh es mal so: Welchen Anteil hast DU an diesem Organigramm? Welche Note soll ich DIR für deine tolle Firma geben? Jede Sekunde, die du mit Dingen verschwendest, die du nicht selbst umgesetzt hast, ist zuviel.
Schau mal hier: Vorstellung des Ausbildungsbetriebs in Projektdokumentation und -präsentation.
Viele Grüße!
Stefan