Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 4: TCP/IP) – Anwendungsentwickler-Podcast #59

This entry is Teil 4 von 14 in the series Buchclub

Wir beenden das Thema Netzwerkgrundlagen im Rahmen des Buchclubs zum Handbuch für Fachinformatiker von Sascha Kersken in der neunundfünfzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts.

TL;DR

Ich schließe das Kapitel zu den Netzwerkgrundlagen im Handbuch für Fachinformatiker ab und gebe dir Hinweise für deine Prüfung als IT-Azubi. Im Mittelpunkt stehen die TCP/IP-Protokollfamilie und Aufgaben zu IP-Adressen, insbesondere zum Subnetting. Dazu kommen Internetzugänge sowie Dienste wie DNS und DHCP, deren Grundlagen du auch in der Praxis brauchst. Für Subnetting empfehle ich dir, mit binär geschriebenen Adressen zu rechnen und die reservierten Adressen für das Netz und den Broadcast einzubeziehen.

Kapitelmarken

  • [00:00:01] Einstieg und Abschluss der Netzwerkgrundlagen
  • [00:01:23] Datenfernübertragung und entfernte Netzwerke
  • [00:02:24] Modems und historische Internetzugänge
  • [00:04:34] ISDN und mögliche Prüfungsfragen
  • [00:05:48] DSL, weitere Zugänge und PPP
  • [00:06:29] Mobiles Internet und Übertragungsgeschwindigkeiten
  • [00:08:00] TCP/IP-Protokollstapel und Schichten
  • [00:10:32] Point-to-Point Protocol
  • [00:10:47] IP-Adressen, Adressklassen und CIDR
  • [00:13:10] Subnetting und binär geschriebene Subnetzmasken
  • [00:16:11] Subnetting üben und reservierte Adressen einplanen
  • [00:18:35] IP-Protokoll und IP-Header
  • [00:19:10] IPv6 in Prüfung und Praxis
  • [00:20:43] IP-Routing und Standard-Gateway
  • [00:22:10] Routing-Protokolle RIP und OSPF
  • [00:22:48] DHCP und automatische Netzwerkkonfiguration
  • [00:23:18] NAT im Heimnetz
  • [00:23:50] TCP und UDP
  • [00:24:55] TCP-Drei-Wege-Handshake
  • [00:25:48] Ports und Dienste an einer IP-Adresse
  • [00:28:00] DNS und Namensauflösung
  • [00:28:45] Anwendungsprotokolle und E-Mail-Versand mit SMTP
  • [00:30:00] Absenderangaben und Sicherheit bei SMTP
  • [00:30:51] MIME-Typen, E-Mail-Anhänge und HTTP
  • [00:32:37] Newsgroups und World Wide Web
  • [00:33:05] Übungsaufgaben und alte Prüfungen
  • [00:34:28] Nächster Buchclub und verlinkte Lernmaterialien
  • [00:36:40] Vorlage zur Projektdokumentation und Newsletter
  • [00:37:25] Ausblick auf Ergonomie am Arbeitsplatz

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Inhalt

  • 4.5 Datenfernübertragung
    • Modems sind heute in der Praxis nicht mehr relevant.
    • ISDN wird immer noch gerne abgefragt.
    • DSL sollte heutzutage selbstverständlich sein.
    • Ebenso die Mobilfunkvarianten.
  • 4.6 Die TCP/IP-Protokollfamilie
    • Das komplette Kapitel ist prüfungsrelevant.
    • Allerdings war es für Einsteiger etwas harte Kost.
    • IP-Adressklassen benutzt niemand mehr. Sie sind aber historisch von großer Bedeutung und sollten auch heute noch verstanden werden.
    • Wichtig: Am besten gleich angewöhnen, in Binärschreibweise zu arbeiten.
    • Subnetting, Supernetting, CIDR: Höchst prüfungsrelevant. Ihre praktische Anwendung ist notwendiges Wissen.
    • Subnetting wird sehr gut und verständlich erklärt. Es ist aber wichtig, Aufgaben dazu zu machen, um es wirklich zu verstehen.
    • Die Tabellen waren ab und an etwas zu viel. Bitberechnungen kann man sich auch selbst zusammenklicken.
    • IP-Header (4 und 6) sind eher etwas für FISIs.
    • IPv6 ist absolut relevant für die Prüfung. Es kommen in fast allen Prüfungen Aufgaben dazu dran.
    • Routing ist sowohl für die Praxis, als auch für die Prüfung sehr wichtig. Die Diagramme sehen auch schon fast so aus wie in den Prüfungen.
    • Die Routingprotokolle sind eher etwas für FISIs.
    • Weitere wichtige Themen: DHCP, NAT.
    • TCP und UDP sind auch sehr wichtig, insb. der Three-Way-Handshake. Header sind eher nice to know.
    • Die Port-Liste enthält viele wichtige Ports, die man durchaus auswendig können sollte.
    • DNS als ein zentrales Basisprotokoll des Internets sollte jeder ITler in- und auswendig kennen.
    • Auch der Aufbau von Domains war schon Prüfungsbestandteil.
    • Protokolle
      • Telnet: irrelevant für die Praxis
      • FTP: wichtig, aber in der Praxis unsicher
      • E-Mail: wichtig, schön finde ich die Erläuterung des Ablaufs beim Versand mit SMTP
      • Newsgroups: praktisch irrelevant
  • 4.7 Andere Protokollstapel
    • In der neuen Auflage – zu recht – nicht mehr enthalten.

Literaturempfehlungen

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Links

Zusammenfassung

Internetzugänge und Datenfernübertragung

Mit den Unterkapiteln zur Datenfernübertragung und zur TCP/IP-Protokollfamilie schließe ich Kapitel 4 des Handbuchs für Fachinformatiker ab. Meine Hinweise zur Prüfung beziehen sich auf die im Buchclub besprochenen Prüfungen und meine Erfahrungen als Ausbilder.

Über Datenfernübertragung, kurz DFÜ, greifst du auf entfernte Netzwerke zu. Dazu gehört beispielsweise der Internetzugang über deinen Provider. Für die verschiedenen Zugänge solltest du die ausgeschriebenen Abkürzungen kennen und einschätzen können, welche Geschwindigkeiten sie erreichen.

  • Modem steht für Modulator/Demodulator. Die beschriebenen Geräte erreichten 56 kbit/s. Ich ordne dieses Thema vor allem historisch ein.
  • ISDN bedeutet Integrated Services Digital Network. Für Prüfungsfragen kommen die Funktionsweise und Kanalbündlung infrage, außerdem Dienste wie Anklopfen. Ich empfehle dir, ISDN auch als angehende:r Fachinformatiker:in Anwendungsentwicklung anzuschauen.
  • DSL steht für Digital Subscriber Line. Du solltest die verschiedenen Varianten kennen, darunter symmetrisches und asymmetrisches DSL, sowie ihre Geschwindigkeiten. Auch Satellitenverbindungen werden angesprochen.
  • PPP und PPPoE gehören zu den Protokollen, mit denen du dich für die Prüfung beschäftigen solltest. PPP steht für Point-to-Point Protocol.
  • Bei mobilen Internetzugängen werden EDGE, UMTS, HSPA und LTE behandelt. Im Buch werden für UMTS 384 kbit/s genannt; für LTE spreche ich beispielhaft von 100 Mbit/s. Mit solchen Angaben lassen sich Aufgaben zur Dauer eines Datentransfers rechnen.

TCP/IP und die Schichten

Im Buch werden Protokolle und Verfahren den Bereichen des TCP/IP-Protokollstapels zugeordnet:

| Bereich | Beispiele aus dem Kapitel |
| — | — |
| Hardware | Ethernet, Token Ring, Modem, ISDN, DSL |
| Netzzugang | PPP, CSMA/CD |
| Internetschicht | IP, ICMP |
| Host-to-Host-Transportschicht | TCP, UDP |
| Anwendungsschicht | SMTP, FTP, HTTP |

Der Befehl ping arbeitet mit ICMP. Für die Prüfung solltest du die Abkürzungen ausschreiben können und wissen, welche Aufgaben hinter den Begriffen stehen. Auch Fragen dazu, wo ein Protokoll im OSI-Schichtenmodell liegt oder welche Hardware zu einer Schicht gehört, kommen infrage.

IP-Adressen und Subnetting

Bei den historischen IP-Adressklassen entscheidet das Bitmuster am Anfang der Adresse über die Klasse. Klasse A beginnt beispielsweise mit einer Null, Klasse B mit den Bits 10. Solche Zuordnungen werden in den angesprochenen Prüfungen weiterhin abgefragt.

Mit CIDR, ausgeschrieben Classless Inter-Domain Routing, legt die Subnetzmaske fest, welcher Teil einer IP-Adresse zum Netz und welcher zum Host gehört. Im Kapitel werden außerdem Adressbereiche behandelt, einschließlich Broadcast und Multicast.

Zu Subnetting kommen typische Aufgaben vor, bei denen du einen vorgegebenen Adressbereich in Teilnetze aufteilen sollst. Dabei muss jedes Teilnetz genug Adressen für die geforderte Anzahl an Clients enthalten. Das gehört auch für Fachinformatiker:innen Anwendungsentwicklung zum Grundwissen.

Ich empfehle dir, IP-Adressen und Subnetzmasken für diese Aufgaben binär aufzuschreiben. In der Maske markieren die Einsen den Netzanteil, während die Nullen den Hostanteil kennzeichnen. Dadurch kannst du die Grenze auch dann ablesen, wenn sie innerhalb eines Oktetts liegt.

Für die Anzahl der Clients musst du zwei reservierte Adressen einplanen:

  • Die niedrigste Adresse bezeichnet das Netz.
  • Die höchste Adresse ist die Broadcast-Adresse.

Bei 16 Clients brauchst du deshalb mindestens 18 Adressen. Mit vier Hostbits stehen 16 Adressen zur Verfügung; für diese Aufgabe sind fünf Hostbits erforderlich.

Durch wiederholtes Rechnen mit Zweierpotenzen lernst du, die passende Maske zu bestimmen. Ich empfehle dir die Übungsaufgaben im Buch und zusätzliche Subnetting-Aufgaben. Die abgedruckten Tabellen kannst du aus dem Rechenprinzip selbst herleiten.

IP-Header, IPv6 und Routing

Am Aufbau eines IP-Headers kannst du nachvollziehen, welche Informationen eine Firewall prüft, um über ein Paket zu entscheiden. Für Fachinformatiker:innen Systemintegration gewichte ich dieses Wissen stärker. Als angehende:r Fachinformatiker:in Anwendungsentwicklung solltest du den Aufbau für dein Verständnis durchlesen.

IPv6 war in vielen der zuletzt besprochenen Prüfungen enthalten, auch im Prüfungsteil Ganzheitlich 2. Wegen der knappen IPv4-Adressen spielt es ebenfalls für die Praxis eine wichtige Rolle. Die weltweite Umstellung läuft bereits seit Jahren; einen festen Zeitpunkt für ihren Abschluss kann ich daraus nicht ableiten.

Beim IP-Routing solltest du verstehen, wie Rechner über einen Router andere Netze erreichen und welche Rolle das Standard-Gateway dabei spielt. Typische Prüfungsaufgaben zeigen mehrere Netze, in denen du passende IP-Adressen oder Gateways eintragen sollst. Dieses Wissen hilft dir bei der Fehlersuche, wenn eine falsch konfigurierte Route den Internetzugang verhindert.

Im Buch werden dazu praktische Beispiele gezeigt, unter anderem mit netstat, das offene Netzwerkverbindungen anzeigt. Auch die Routing-Protokolle RIP und OSPF werden vorgestellt. Wenn du als angehende:r Fachinformatiker:in Anwendungsentwicklung unter Zeitdruck lernst, gebe ich diesen Protokollen eine geringere Priorität.

DHCP und NAT

Mit DHCP, dem Dynamic Host Configuration Protocol, erhält ein Rechner seine Netzwerkkonfiguration automatisch. Das Protokoll gehört zu den relevanten Themen für die Prüfung und deinen Arbeitsalltag.

Bei NAT, Network Address Translation, werden im beschriebenen Heimnetz die internen IP-Adressen hinter der externen Adresse des Routers verborgen. Als Beispiel dient die Fritzbox. Du solltest verstehen, wie das funktioniert und was du beim Konfigurieren einer Firewall berücksichtigen musst.

Transportprotokolle und Ports

TCP arbeitet verbindungsorientiert und bestätigt, dass Daten angekommen sind. Bei UDP werden Daten ohne diese Absicherung verschickt; dabei können Pakete verloren gehen oder in anderer Reihenfolge eintreffen. Als Anwendungsbeispiel für UDP nenne ich Streaming, bei dem eine schnelle Übertragung wichtig ist.

Für die Prüfung solltest du den TCP-Drei-Wege-Handshake kennen. Beim Verbindungsaufbau wird zunächst ein SYN gesendet, worauf SYN-ACK zurückkommt. Anschließend folgt ein ACK. Die Details der TCP- und UDP-Header erhalten bei meiner Empfehlung für Fachinformatiker:innen Anwendungsentwicklung eine geringere Priorität.

Über Ports werden verschiedene Dienste an derselben IP-Adresse angesprochen. So kann ein Server sowohl HTTP als auch SMTP anbieten. Im Podcast nenne ich Port 22 für SSH und Port 80 für HTTP. Die Standardports aus der Tabelle im Buch lasse ich meine Azubis auswendig lernen, weil du sie beispielsweise beim Konfigurieren einer Firewall brauchst.

DNS und Anwendungsprotokolle

Das Domain Name System, kurz DNS, übernimmt die Namensauflösung. Du solltest verstehen, wie ein Name einer IP-Adresse zugeordnet wird und wie die umgekehrte Richtung funktioniert. Im Buch werden die frühere Hosts-Datei und die Entwicklung zu DNS beschrieben. Dazu kommen der Aufbau von URLs und die Begriffe Top-Level-Domain, Domain sowie Subdomain.

An SMTP lässt sich nachvollziehen, wie ein Anwendungsprotokoll arbeitet: Über menschenlesbare Befehle kannst du auf der Kommandozeile eine E-Mail verschicken und die Antworten des Servers verfolgen. Dieses Beispiel verwende ich auch beim Unterrichten.

Dabei wird sichtbar, dass sich über MAIL FROM ein fremder Absender angeben lässt. Im beschriebenen Grundablauf prüft SMTP diese Angabe nicht. Für dieses Problem gibt es ergänzende Schutzmöglichkeiten, die im Podcast lediglich erwähnt werden.

Weitere behandelte Anwendungsprotokolle sind FTP und Telnet. Bei HTTP werden GET sowie POST und PUT angesprochen. MIME-Typen, etwa text/plain und text/html, helfen dabei, die Inhalte einer Nachricht zu kennzeichnen. Für E-Mails mit Anhängen brauchst du einen passenden Aufbau, damit die empfangende Person die Inhalte richtig erhält. Diesen Bereich ordne ich vor allem als Praxiswissen ein.

Newsgroups werden zum Ende des Kapitels kurz behandelt. Das World Wide Web wird angerissen; HTML und CSS folgen ausführlicher in späteren Kapiteln.

Mit dem Buch lernen und Aufgaben bearbeiten

In der besprochenen Neuauflage enthält das Kapitel über 70 Übungsaufgaben, die teilweise nahe an Prüfungsaufgaben liegen. Ich empfehle dir, sie durchzuarbeiten und zusätzlich mit alten Originalprüfungen zu üben. So kannst du dein Verständnis prüfen und dich mit den konkreten Aufgabenstellungen vertraut machen.

Unter anwendungsentwicklerpodcast.de/59 habe ich die behandelten Kapitel aus dem Open Book des Rheinwerk Verlags verlinkt. Meine Azubis fanden die Inhalte verständlich; die ausführlichen Header-Beschreibungen waren für den Einstieg stellenweise umfangreich.

Weitere Materialien und kommende Themen

Ich biete eine Word-Vorlage für die Projektdokumentation in den IT-Berufen an. Über meinen kostenfreien Newsletter erhältst du wöchentlich Neuigkeiten und die Links der Woche vorab, außerdem Zugriff auf Checklisten zum Abschlussprojekt.

Im nächsten Buchclub folgen die Grundlagen zu Betriebssystemen sowie Windows und Linux. Für die nächste Podcastfolge kündige ich Ergonomie an. Dabei geht es um Eingabegeräte und dein Verhalten am Arbeitsplatz, damit du als Softwareentwickler:in langfristig gesund arbeiten kannst.

Transkription der gesamten Episode

Automatisch erzeugte Transkription der Episode

[0:01] Herzlich willkommen zum Anwendungsentwickler-Podcast, dem Podcast rund um die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.

[0:09] In dieser Episode geht es weiter mit dem Buchclub zum Handbuch für Fachinformatiker. Viel Spaß!

[0:20] Hallo und herzlich willkommen zur 59. Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts.

[0:27] Mein Name ist Stefan Macke und dieses Mal beenden wir das Kapitel 4 des Handbuchs für Fachinformatiker.

[0:34] Da ging es ja um die Netzwerkgrundlagen und letzte Woche haben wir aufgehört beim Thema, was hatten wir denn da überhaupt?

[0:41] Netzwerkkarten und Kabel und Zugangsverfahren und so weiter. Ich glaube CSMA, CD und so ganz wilde Sachen.

[0:47] Und natürlich WLAN-Netzwerke und all so ein Schnickschnack haben wir schon durchgesprochen, alles auch höchstgradig prüfungsrelevant.

[0:53] Aber heute wird es noch mal wichtiger, denn wir haben heute das Unterkapitel 4.6, die TCP-IP-Protokollfamilie.

[1:01] Und an dieses Unterkapitel kannst du dir eigentlich schon mal einen dicken, großen, roten Zettel dran machen, denn das, was da drin vorkommt, ist absolut relevant für die Prüfung.

[1:10] Von daher finde ich es auch völlig in Ordnung, wenn wir uns heute mal intensiv mit diesem Unterkapitel beschäftigen.

[1:16] Auch wenn wir insgesamt für das Kapitel ein bisschen länger gebraucht haben, für Kapitel 4, aber es ist halt wirklich so wichtig, da kann man sich auch gern mal die Zeit für nehmen.

[1:23] Okay, wir setzen also nahtlos beim letzten Mal an. Wir hatten aufgehört im Unterkapitel 4.4, wir machen heute weiter mit 4.5, nämlich der Datenfernübertragung.

[1:34] Das ist ja so ein schönes deutsches Wort. Da freue ich mich immer, wenn ich sowas lese.

[1:38] Wenn ich früher, wenn ich noch an meine Jugend denke und immer ans DFÜ-Netzwerk in Windows zurückdenke, die Datenfernübertragung, das ist einfach ein bescheuertes deutsches Wort, das kann man nicht anders sagen.

[1:51] DFÜ, aber ja, das hört sich halt einfach irgendwie an wie so ein Verwaltungsakt im Netzwerk.

[1:56] Ist aber einfach so, es heißt historisch nun mal so und es ist natürlich für uns in der Praxis auch relativ wichtig, denn wir wollen natürlich irgendwie in ein Remote-Netzwerk uns ja einwählen.

[2:06] Das ist das, was wir immer machen, wenn wir zu Hause die Fritzbox anschalten. Die wählt sich ins Remote-Netzwerk ein, nämlich ins große Internet über unseren Provider.

[2:14] Und das Ganze kann man im Deutschen dann halt schön unter DFÜ zusammenfassen. Also wie kann ich auf externe oder entfernte Netzwerke zugreifen im Prinzip.

[2:24] Und in dem Kapitel wird jetzt auch begonnen mit der Uhrzeit der Datenfernübertragung, die ich selber auch noch mitgemacht habe, und zwar die Modem-Geschichten.

[2:34] Modem kann man übrigens auch kennen, was diese Abkürzung heißt. Modulator, Demodulator, ist immer so eine schöne Prüfungsfrage.

[2:39] Wobei das heute eher nicht mehr so ganz relevant ist, ehrlich gesagt. Modems gab es tatsächlich noch, als ich angefangen habe, das Internet zu nutzen.

[2:46] Wobei, ehrlich gesagt, das Erste, was ich mit dem Modem gemacht habe, war mit meinem Klassenkameraden Doom 1 und 2 durchspielen.

[2:52] Ich erzähle immer gerne die Geschichte meinen Studenten jedes Jahr aufs Neue, dass ich dann nach einem Monat eine Telefonrechnung hatte, die höher war als der Anschaffungspreis des Modems.

[3:01] Und dann durfte ich auch dann erstmal einen Monat lang nicht mehr das Telefon benutzen.

[3:04] Damals wohnte ich natürlich noch zu Hause und meine Eltern fanden das dann nicht so witzig, dass wir so eine hohe Telefonrechnung hatten.

[3:09] Musste ich übrigens natürlich auch alles abbezahlen.

[3:11] Also ich bin dann schon früh dran geführt worden, dass ich meine Kosten bitte auch selber zu tragen habe.

[3:16] War aber auch okay, wir haben ja die ganze Zeit nur gezockt und war ja auch mein Privatvergnügen.

[3:21] Okay, aber das ist nur so eine Geschichte am Rande.

[3:23] Ich weiß noch, was es heißt, sich mit einem Modem einzuwählen, was dann so so tolle Geräusche macht.

[3:29] Das war eine tolle Geschichte, vor allem, weil man immer so ein paar Sekunden warten musste, bis man denn überhaupt mal drin war.

[3:35] Und man konnte sich dann richtig freuen, dass man dann endlich mit 56 Kilobit in der Sekunde da loslegen konnte.

[3:41] Also es war unvorstellbar langsam, aber es war halt das Internet.

[3:46] Da war ja natürlich früher auch noch nicht so viel los, wie es denn heute ist.

[3:50] Von daher war das schon, naja gut.

[3:52] Ich bin ganz ehrlich, es hat keinen Spaß gemacht, mit so einer langsamen Geschwindigkeit zu surfen.

[3:57] Das war damals genauso schlimm wie heute.

[3:59] Wobei heute, gut, die Websites werden natürlich auch größer, das ist klar.

[4:02] Manchmal denke ich mir, mein Gott, habe ich langsames DSL zu Hause.

[4:05] Aber dass das irgendwie Faktor, ich weiß nicht wie viel, schneller ist als mein erstes Modem, das vergesse ich dann halt natürlich immer relativ schnell.

[4:11] Gut, was ich eigentlich nur damit sagen will ist, Modem ist sogar schon für mich zu alt eigentlich.

[4:15] Dass es heute noch einer Prüfung drankommt, halte ich fast für ausgeschlossen.

[4:18] Wenn das jemand abfragen würde, würde ich ihn fragen, wo ist da die Praxisrelevanz?

[4:21] Ich erkenne keine.

[4:23] Es sind aber auch im Buch nur zwei Seiten, die dazu Modem mal erläutert werden.

[4:26] Von daher kann man sich mal angucken, dass man weiß, worauf das Ganze wieder basiert.

[4:30] Die Historie, ich halte die immer hoch.

[4:32] Für die Prüfung eher irrelevant.

[4:34] Aber das nächste, was jetzt kommt, ISDN.

[4:37] Das ist tatsächlich heute zwar nicht unbedingt mehr der Standard.

[4:40] Wird zum Beispiel auch in Neubauten usw. gar nicht mehr eingebaut oder angeschlossen.

[4:45] Ist aber trotzdem immer noch hochgradig prüfungsrelevant.

[4:48] Einfach weil es heute noch den Großteil der Infrastruktur unseres Telefonnetzes einfach ausmacht.

[4:54] Und weil es halt auch so schön abfragbar ist.

[4:56] Erstmal, was heißt denn überhaupt ISDN?

[4:58] Das Integrated Services Digital Network.

[5:01] Das ist zum Beispiel so eine klassische Prüfungsfrage.

[5:04] Übrigens auch, was DSL heißt, Digital Subscriber Line.

[5:07] Das sind so Abkürzungen, die wir alle jeden Tag benutzen.

[5:10] Wo aber die wenigsten wissen, was es denn heißt.

[5:12] Und für die Prüfung unbedingt draufschaffen, diese Abkürzung.

[5:15] Bei ISDN kann man aber, wie gesagt, so viele schöne Prüfungsfragen stellen.

[5:20] Wie das Ganze denn funktioniert und was Kanalbündlung ist und wie schnell das ist usw.

[5:24] Und diese ganzen Dienste, die es da gibt mit Anklopfen und so.

[5:27] Das gab es ja vorher alles gar nicht.

[5:29] Und von daher ist das auch heute noch relevant und wird häufig auch noch in Prüfungen abgefragt.

[5:33] Ich bin ganz ehrlich, in Ganzheitlich 2 habe ich es noch nicht so häufig gesehen.

[5:36] Ist dann wohl eher so ein Thema auch für Physis.

[5:38] Die müssen ja auch irgendwie was Wichtiges lernen.

[5:40] Für Anwendungsentwickler also vielleicht nicht ganz so relevant.

[5:43] Aber ich würde trotzdem die Empfehlung aufsprechen, angucken ISDN.

[5:46] Einfach weil es immer noch Standard ist heute.

[5:48] Aber der nächste Punkt ist sicherlich dann für die Praxis durchaus noch relevanter.

[5:52] Natürlich DSL.

[5:53] Das ist ja der Klassiker, wie ich heute ins Internet gehe.

[5:56] Zumindest wenn ich nicht irgendwo mitten auf dem platten Land lebe, wo es das nicht gibt.

[6:00] Aber da kann man natürlich auch mal wissen, wie schnell ist denn so ein DSL-Anschluss?

[6:04] Was gibt es für verschiedene Möglichkeiten?

[6:05] Also asymmetrisches oder symmetrisches DSL usw.

[6:08] Es gibt noch die wildesten anderen Sachen, dass ich mich irgendwie über eine Satellitenverbindung verbinden kann usw.

[6:13] Ganz tolle Sachen.

[6:14] Die dürfte man durchaus auch kennen.

[6:17] Und da gibt es dann auch noch einen Hinweis auf die verschiedenen Protokolle, die es da gibt.

[6:20] Zum Beispiel Point-to-Point, Protocol und PPPoE usw.

[6:24] Die sollte man durchaus alle mal gehört haben und die würde ich mir auch mal angucken für die Prüfung.

[6:29] Und das nächste, was dann im Anschluss kommt, ist natürlich auch ganz wichtig heute.

[6:32] Kabel gebunden, Netzwerk ist ja super.

[6:34] Aber was wir auf jeden Fall alle auch in unserer Hosentasche haben, ist wahrscheinlich ein Smartphone.

[6:38] Und wie verbindet sich das mit dem Internet?

[6:40] Da gibt es natürlich auch verschiedenste Möglichkeiten.

[6:42] Von Edge über UMTS bis HSPA bis LTE natürlich heute, was eher so der Standard ist.

[6:47] Zumindest in großen Städten.

[6:48] Da, wo ich wohne, vielleicht noch nicht so unbedingt.

[6:50] Und diese ganzen Dinge sollte man auch kennen.

[6:52] Und vor allem auch vielleicht wieder vor Nachteile bzw. insbesondere auch Übertragungsgeschwindigkeiten kennen.

[6:57] Also dass man so ungefähr eingrenzen kann, wie schnell sind denn die einzelnen Varianten.

[7:01] Das ist ja auch schön beschrieben in dem Buch, dass zum Beispiel UMTS mit 384 Kilobit die Sekunde arbeitet.

[7:07] Das heißt so grob vielleicht ungefähr so die Hälfte der Geschwindigkeit, die die ersten DSL-Anschlüsse hatten.

[7:14] Also das ist noch nicht so super mega schnell im Vergleich zu heutigen Anschlüssen.

[7:18] Aber als es damals rauskam, war es schon ziemlich cool.

[7:20] Und wenn man sich demgegenüber bei LTE anschaut, wo ich teilweise 100 Mbit die Sekunde realisiere,

[7:25] also wirklich fast normale LAN-Geschwindigkeit zu Hause, das ist natürlich schon eine enorme Bandbreite, die da möglich ist.

[7:32] Und das sollte man schon kennen.

[7:34] Ich habe jetzt keine konkreten Aufgaben vor Augen, aber man könnte sich sowas vorstellen,

[7:37] wie lange dauert es denn ein Gigabyte über LTE zu übertragen oder so.

[7:41] Ja, könnte man sich ja sowas vorstellen.

[7:42] Da muss man halt natürlich wissen, wie schnell ist denn LTE, damit man das Ganze ausrechnen kann.

[7:46] Haben wir ja schon mal auch in vorherigen Episoden darüber gesprochen,

[7:49] dass da ganz gerne mal so Rechenaufgaben gestellt werden, wo ich dann ein gewisses Hintergrundwissen haben muss.

[7:54] Und das wäre dann halt sowas dafür.

[7:57] Gut, okay, also prüfungsrelevant auch dieses Kapitel.

[8:00] Aber jetzt kommen wir ans Eingemachte, denn jetzt kommt das Unterkapitel 4.6, die TCP-IP-Protokollfamilie.

[8:05] Und das, was da drin ist, ist wirklich, ja, eigentlich zu 100 Prozent völlig prüfungsrelevant.

[8:11] Das Kapitel geht gerade erst mal los mit nochmal so einer kleinen Wiederholung des TCP-IP-Protokollstapels.

[8:17] Und hier werden jetzt auch schon mal so ein paar Protokolle zugeordnet zu diesen einzelnen Schichten.

[8:21] Das geht ganz unten los bei der Hardware, zum Beispiel Ethernet, Token Ring oder eben Modem, ISDN und DSL, was wir gerade hatten.

[8:28] Und darüber haben wir dann die Schicht Netzzugang, das heißt, wie kommen wir jetzt wirklich ins Netz rein.

[8:33] Da haben wir dann zum Beispiel das PPP, was wir eben schon gehört haben, oder unter anderem auch das CSMA-CD, was wir auch schon mal besprochen haben.

[8:41] Und darüber haben wir dann die Internetschicht, wo es dann eben über IP-Protokoll funktioniert oder auch das ICMP-Protokoll,

[8:48] das du hoffentlich auch schon kennst. Das ist nämlich das Protokoll, mit dem der Befehl PING arbeitet.

[8:54] Der verwendet ein extra Protokoll, und zwar das ICMP.

[8:57] Übrigens, alle Abkürzungen, die ich jetzt hier verwende, alle Akronyme, musst du natürlich für die Prüfung draufhaben,

[9:03] also auch in ihrer ausgeschriebenen Schreibweise, also IP-Internet-Protokoll zum Beispiel.

[9:07] Ich werde jetzt aber nicht jedes Ding wieder aufdröseln, das kannst du selber machen, so stumpfe Sachen auswendig leeren.

[9:13] Da, glaube ich, kannst du dir das Buch gut zur Hand nehmen, da sind die Abkürzungen immer erläutert.

[9:17] Ich sage einfach nur, dass du für die Prüfung insbesondere dich darauf vorbereiten solltest, dass du auch mal gefragt wirst, was heißt denn das?

[9:24] Denn TCP-IP benutzen wir alle so landläufig, weil wir den ganzen Tag damit arbeiten, aber wenn dann mal jemand fragt, was heißt denn das?

[9:30] Und dann kann ich das nicht mal in Anführungszeichen übersetzen in die ausgeschriebene, lange Variante.

[9:34] Das geht natürlich gar nicht. Also ich muss auch wissen, was sich dahinter verbirgt.

[9:37] Also, nimm dir das Buch und zieh dir die Abkürzungen auswendig rein.

[9:41] Das meine ich auch ernst, das müssen meine Azubis auch.

[9:44] Ich frage jedes Mal, wenn wir so einen Begriff benutzen, was heißt es denn?

[9:47] Dann erwarte ich auch eine vernünftige Antwort.

[9:49] Okay, aber über der Internetschicht haben wir jetzt die Host-to-Host-Transportschicht.

[9:53] Da reden wir dann von TCP und UDP, werden wir auch gleich noch eingehen.

[9:56] Und ganz ganz oben auf der Anwendungsschicht haben wir dann sowas wie SMTP, FTP, HTTP und so weiter.

[10:01] Also die richtigen Anwendungsprotokolle.

[10:03] Und auch die werden wir uns gleich noch kurz angucken.

[10:05] Ja, also, da geht es schon gut los, denn alles, was ich da lese, kann ich natürlich perfekt in so einer Prüfung abfragen.

[10:11] Von, was heißt denn das? Über, nennen sie doch mal vier Anwendungsprotokolle.

[10:16] Und dann natürlich auch, erklären sie mal, oh, sie ISO-Schichtenmodell, wo würden sie denn das Protokoll XY einordnen?

[10:23] In welcher Schicht? Welche Hardware passt denn zu dieser Schicht? Und so weiter.

[10:26] Also da kann man wirklich so viele tolle Prüfungsaufgaben zu stellen.

[10:29] Von daher unbedingt angucken, das Ganze.

[10:32] Gut, dann geht es im nächsten Kapitel weiter nochmal mit dem Point-to-Point-Protokoll, was wir eben schon hatten.

[10:38] Das, wie gesagt, auch sehr wichtig ist.

[10:41] In der Prüfung habe ich es jetzt noch nicht so häufig abgefragt.

[10:44] Gesehen, das ist dann wohl eher wieder was für Physis.

[10:47] Aber das Nächste, da geht es dann ans Eingemachte, und zwar IP-Adressen.

[10:50] Und die IP-Adressen, da geht es jetzt erstmal los mit den IP-Adressklassen.

[10:55] Das heißt, IP-Adressklassen kennst du vielleicht schon, Klasse A, B, C, D.

[10:58] Es gibt auch noch E und F, glaube ich, die aber nicht so ganz praxisrelevant sind.

[11:02] Die unterscheiden sich eigentlich nur dadurch, dass gewisse Bit-Muster zu Beginn der IP-Adressen stehen.

[11:07] Zum Beispiel Klasse A-Netzwerk heißt einfach nur, dass das erste Bit eine 0 ist.

[11:13] Und Klasse B ist, dass die ersten beiden Bits 1, 0 sind und so weiter.

[11:18] Und das ist die einzige Unterscheidung, die man da trifft.

[11:21] Es hat also jetzt keine Auswirkung darauf, wie die Klassen miteinander kommunizieren

[11:25] oder dass ich nur eine IP-Adresse in diesem bestimmten Bereich haben kann oder so.

[11:28] Sondern es ist einfach nur ein Bit-Muster.

[11:31] Und dieses Bit-Muster legt dann halt eben fest, welche Adressklasse dahinter steckt.

[11:35] Da hat mein Azubi die Anmerkung gemacht, das braucht doch eigentlich kein Mensch mehr.

[11:40] Und da hat er völlig recht. Das braucht man wirklich nicht mehr in der Praxis heutzutage.

[11:44] Denn heute läuft alles über das classless Internet-Domain-Routing.

[11:48] Und das ist das CIDR, C-I-D-R, das du vielleicht auch schon mal gehört hast.

[11:53] Das ist nämlich die Arbeit mit der Subnet-Maske.

[11:56] Denn bei dieser Arbeit legt einfach die Subnet-Maske fest,

[12:00] welcher Teil meiner IP-Adresse zum Netzteil und welcher zum Hostteil gehört.

[12:04] Das heißt, wir brauchen diese klassische Einteilung in Adressklassen überhaupt nicht mehr.

[12:08] Die haben praktisch eigentlich keine Relevanz mehr heute.

[12:11] Dennoch finde ich es wichtig, das zu lernen.

[12:13] Die Frage war auch, muss ich mir das überhaupt noch angucken? Das benutzt doch eh keiner mehr.

[12:17] Die Antwort ist, ja, stimmt zwar.

[12:20] Trotzdem wird es halt gerne noch in Prüfungen abgefragt, weil es halt auch so schön einfach ist.

[12:24] Diese IP-Adresse, zu welcher Netzklasse gehört die?

[12:27] Zack, muss man eigentlich schön schnell beantworten können.

[12:30] Wenn man sich einfach die IP-Adresse mal in Bit-Muster zerlegt und sich dann einfach anguckt,

[12:34] wie sind denn die ersten Bits?

[12:36] Also, weil das so schön einfach ist, normalerweise würde ich sagen, braucht man das nicht mehr heute in der Praxis.

[12:41] Aber es ist historisch immer noch auch in den Prüfungen drin.

[12:44] Von daher gerne mal angucken.

[12:46] Ja, zum Thema IP-Adressen wird dann noch ein ganzer Haufen mehr erklärt.

[12:50] Also wie zum Beispiel jetzt eine genaue Zerlegung der Adressklassen,

[12:53] mit welchen IP-Adressen, Start-Adresse, End-Adresse und so weiter.

[12:57] Und die Broadcast-Adresse und Multicast und so weiter und so fort.

[13:00] Alles mögliche an Zeug, was auch sehr, sehr wichtig ist.

[13:03] Ich kann das aber gar nicht alles im Detail durchgehen, weil das einfach viel zu viel ist.

[13:06] Von daher einfach mal durchlesen, draufschaffen, lernen für die Prüfung.

[13:10] Das nächste Unterkapitel ist dann nochmal wieder sehr interessant.

[13:13] Und zwar Supernetting, Subnetting und Sidre.

[13:16] Also Sidre oder wie auch immer man das abkürzen soll.

[13:19] Classless Inter-Domain Routing, Entschuldigung.

[13:21] Und diese Sachen sind sehr prüfungsrelevant, denn da kann man auch schöne Praxisaufgaben stellen.

[13:26] Und zwar einfach Subnetting-Aufgaben.

[13:28] Das heißt, als Beispiel, ich habe den IP-Adressbereich XYZ.

[13:33] Und dann soll man zum Beispiel die Subnet-Maske so festlegen, dass man 8 Teilnetze hat.

[13:38] Und in jedes dieser 8 Teilnetze kann man 16 Clients stellen, zum Beispiel.

[13:42] Wie muss man dann die Subnet-Maske schneiden?

[13:44] Das sind so wirklich klassische Prüfungsaufgaben, die fast in jeder Prüfung,

[13:49] na gut, in jeder Prüfung ist zu viel gesagt, bei Physis wahrscheinlich in jeder Prüfung stehen.

[13:54] Für Anwendungsentwickler kann es ja, wenn, dann nur in ganzheitlich 2 eigentlich drankommen.

[13:57] Und da kommt es auch mal dran.

[13:59] Jetzt zwar nicht in jeder Prüfung, aber ich finde, das ist absolutes Grundwissen,

[14:03] was jeder Informatiker kennen sollte.

[14:05] Nämlich, wie teile ich mein Netz in Subnetze ein?

[14:07] Das ist letztlich das Subnetting über die Subnet-Maske.

[14:10] Da sollte man halt erklären können, was ist denn überhaupt die Subnet-Maske?

[14:13] Und wie wirkt die sich denn auf die IP-Adressen aus?

[14:16] Was hat das dann für eine Konsequenz, wenn ich so eine Subnet-Maske habe?

[14:19] Und das finde ich in dem Kapitel auch sehr, sehr gut erklärt.

[14:22] Er geht von Anfang an auch auf die Binär-Schreibweise der IP-Adressen ein,

[14:26] was ich dir auch unbedingt empfehlen würde für die Prüfung.

[14:29] Wenn du eine Subnetting-Aufgabe hast, rechne niemals in Dezimalschreibweisen der IP-Adressen.

[14:34] Das kann nur nach hinten losgehen.

[14:35] Das ist so schwierig, das im Kopf nachzuvollziehen und umzurechnen.

[14:38] Das Erste, was du machen solltest, nimm dir die IP-Adresse,

[14:40] mal dir die in Binär-Schreibweise auf, also als 0-0-1.

[14:44] Und damit kannst du wirklich super einfach über die Subnet-Maske rumhantieren und rumrechnen

[14:50] und kommst definitiv zum Ergebnis.

[14:52] Bei der Dezimalschreibweise, wenn du das nicht täglich machst

[14:55] und das nicht wirklich perfekt drauf hast, welche Zahl für welche Binärdarstellung steht,

[14:59] das ist wirklich sehr, sehr schwierig und sehr fehleranfällig.

[15:01] Und das dauert gefühlte drei Sekunden, eben die Nullen und Einsen aufzuschreiben

[15:05] und dann hast du aber eine hundertprozentige richtige Antwort,

[15:07] weil du im Prinzip ja einfach nur die Maske drüberlegen musst.

[15:11] Nichts anderes ist ja die Subnet-Maske.

[15:13] Das ist einfach nur eine Reihenfolge von Einsen,

[15:16] die gefolgt wird von einer Reihenfolge von Nullen

[15:19] und überall, wo die Eins steht, das ist quasi der Netzanteil deiner IP-Adresse

[15:23] und da, wo die Null steht, ist es eben der Host-Anteil.

[15:26] Und wenn du die einfach übereinanderlegst, eben wie so eine Schablone, wie eine Maske,

[15:30] dann kannst du wirklich direkt ablesen, welcher Teil welcher ist.

[15:33] Und solange du, sag ich mal, runde, naja, rund ist schlecht,

[15:38] aber, sag ich mal, auf einzelne Oktette begrenzte Subnet-Masken hast,

[15:42] wie zum Beispiel 255, 255, 255, 0,

[15:46] wo also nicht noch mit Teil-Oktetten gearbeitet wird,

[15:49] wie zum Beispiel 255,192, meinetwegen,

[15:54] wo also noch Teile des nächsten Oktetts für die Subnet-Maske benutzt werden,

[16:00] dann wird es nämlich echt schwierig, das im Kopf in Dezimalschreibweise umzurechnen.

[16:04] Also von daher, ganz wichtiger Tipp, schreib das Ganze in Binärdarstellung

[16:08] und dann kannst du es auch relativ einfach auflösen.

[16:11] Das Schöne ist jetzt, in der Neuauflage des Buchs haben wir ja am Ende auch Übungsaufgaben

[16:15] und das würde ich dir unbedingt empfehlen.

[16:17] Mach für dieses Subnetting rauf und runter Übungsaufgaben.

[16:20] Das muss man einfach ein paar Mal gemacht haben und irgendwann sagt man sich,

[16:23] mein Gott, wieso habe ich das nicht von Anfang an verstanden?

[16:26] Das ist eigentlich total einfach mit dieser Subnet-Maske.

[16:28] Ich muss ein bisschen Bitrechnung machen, ich muss ein bisschen 2 hoch irgendwas rechnen,

[16:32] wenn da so was steht wie, da müssen 16 Clients rein,

[16:35] dann muss ich wissen, wie viel Bit brauche ich denn für 16 Clients?

[16:38] So, dann ist jetzt schon mal die Frage, 16 ist eine blöde Zahl, die habe ich jetzt extra auch genommen.

[16:43] 16 würde ich natürlich sagen, da brauche ich wohl 2, 4, 8, 16, also 4 Bit.

[16:49] Leider nicht, denn ich muss berücksichtigen, dass ich in meinem Client-Bereich auch immer 2 Adressen habe,

[16:55] die reserviert sind, nämlich die Netzadresse, das ist die unterste,

[16:58] und die Broadcast-Adresse, das ist die höchste.

[17:00] Das heißt, da muss ich immer 2 Adressen noch drauf rechnen

[17:03] und dann wäre ich bei 16 Clients schon bei 18 IP-Adressen, die ich brauche.

[17:07] Und das bedeutet, mir reichen keine 4 Bit mehr aus und ich brauche schon 5.

[17:12] Ja, aber das nur so am Rande, das sind dann so die, ja, wie soll man sagen,

[17:15] so die kleinen versteckten Pfeilen, die da vielleicht eingebaut sind.

[17:18] Aber wenn man das mal einmal drauf hat und weiß, wenn ich hier über Clients rede,

[17:22] muss ich immer 2 drauf addieren, so, dann hat man das 5 Mal gemacht und dann kann man das auch.

[17:26] Und dann kann man es aus dem FF und auch einfach runterschreiben.

[17:29] Und mehr ist es nicht. Es ist dann wirklich nur noch eine Rechenaufgabe mit Potenzen von 2.

[17:33] Und das war's, ja. Aber wenn man das vorher noch nie gemacht hat

[17:36] und vor allem immer in Dezimalschreibweise rummontiert, dann wird das nichts.

[17:39] Von daher meine Empfehlung, unbedingt das Kapitel von vorn bis hinten durcharbeiten,

[17:42] die Übungsaufgaben dazu durcharbeiten und am besten noch mehr Aufgaben sich irgendwo besorgen,

[17:46] um das Subnetting sich drauf zu schaffen. Das ist nämlich wirklich wichtiger Prüfungsbestandteil.

[17:50] Gut, die nächsten Seiten sind dann so ein bisschen vollgestopft mit allerhand Tabellen,

[17:54] wie zum Beispiel, wenn ich x Netzwerkbits habe, wie viele Hosts passen dann da rein und so, ja.

[18:00] Das kann ich mir mit Excel auch in 3 Sekunden selber ausrechnen.

[18:03] Das hätte ich jetzt nicht unbedingt abgedruckt in dem Buch benötigt,

[18:06] haben wir mal in einer Suisse so auch dargestellt.

[18:08] Aber ist ja auch mal ganz nett, wenn man das mal in der Übersicht hat, ja.

[18:11] Nur im Prinzip in der Prüfung muss ich es eh ausrechnen.

[18:14] Da bringen mir dann die Tabellen auch nichts und kommen nicht auf die Idee und lernen das auswendig.

[18:17] Das ist wirklich schwachsinnig, ja.

[18:19] Wenn du einmal das Prinzip verstanden hast, kannst du diese ganze Geschichte innerhalb von ein paar Sekunden

[18:22] einfach selber ausrechnen. Also da muss man nichts auswendig lernen.

[18:25] Das muss man einfach anwenden können.

[18:27] Aber nichtsdestotrotz gutes Kapitel, gute Erklärung hier auch, wie das Ganze funktioniert.

[18:31] Also von daher als Prüfungsvorbereitungsliteratur absolut zu empfehlen.

[18:35] Dann geht es weiter mit dem IP-Protokoll und zum Beispiel auch wie ein IP-Header aufgebaut ist.

[18:41] Da würde ich jetzt sagen für Anwendungsentwickler nicht ganz so wichtig.

[18:45] Die Physis müssten es auswendig können.

[18:47] Da habe ich auch schon mal in der Prüfung jemanden tatsächlich nachgefragt nach dem IP-Header.

[18:51] Aber ehrlich gesagt, für Anwendungsentwickler, das würde ich mir schenken, ehrlich gesagt.

[18:55] Ich würde es mir durchlesen, um mal zu verstehen, wie zum Beispiel nachher auch eine Firewall funktioniert.

[19:00] Wo musst du denn reingucken, um zu entscheiden, darf das Paket durch oder nicht.

[19:03] Ist ja wirklich auch mal fürs Verständnis wichtig, das verstanden zu haben, logischerweise.

[19:07] Nur für die Prüfung halte ich es jetzt nicht so ganz für relevant.

[19:10] Das nächste Kapitel ist aber wieder hochgradig interessant und zwar IPv6.

[19:15] IPv6 war in fast jeder der letzten Prüfungen dran und zwar auch in ganzheitlich 2.

[19:21] Hier reden wir also nicht nur von Physi-Aufgaben, sondern wir reden hier wirklich von Aufgaben, die jeder ITler beherrschen muss.

[19:27] Einfach, weil IPv6 so enorm wichtig ist.

[19:30] IPv4 ist tot, wir haben keine IP-Adressen mehr zu vergeben.

[19:34] Wir haben Glück, wenn wir heute noch eine kriegen, weil noch irgendwer was in seinem Repertoire hat.

[19:38] Aber de facto sind die alle vergeben.

[19:40] Und IPv6 ist die Zukunft, nur leider sind wir da noch nicht angekommen.

[19:45] Aber alles, was heute neu konfiguriert wird, sollte mit IPv6 arbeiten.

[19:48] Und von daher ist das ein enorm wichtiger Prüfungsinhalt und das würde ich mir auch bis zum Erbrechen

[19:54] angucken, weil die Chance ist sehr, sehr hoch, dass das irgendwo in der Prüfung abgefragt wird.

[20:00] Und wenn es nicht in der Prüfung abgefragt wird, dann hast du spätestens in zwei Jahren irgendwo damit auf der Arbeit zu tun

[20:05] wahrscheinlich, weil auf einmal alles umgestellt wird.

[20:07] Ich glaube nicht, dass das in zwei Jahren passieren wird, man weiß es aber nicht. Es ist ja schon seit 20 Jahren im Gange, die Umstellung.

[20:12] Wann es jetzt genau

[20:14] quasi uns alle treffen wird, weiß niemand. Aber wir hoffen mal eigentlich, dass es eher früher als später ist, denn die Probleme, die wir mit

[20:21] IPv4 haben, sind ja offensichtlich und die lassen sich auch nicht durch Aussitzen lösen. Wir müssen umstellen. Die Frage ist nur, wann wir weltweit mal

[20:28] eben so eine kleine Umstellung wie IP-Protokoll ändern überhaupt hinbekommen. Und da sind wir halt seit Jahren dran.

[20:35] Und deswegen ist es auch ganz wichtig, dass jeder neue ITler das kennt, damit eben alle darauf vorbereitet sind, wenn es denn hoffentlich irgendwann mal soweit ist.

[20:43] Gut, das nächste Kapitel, IP-Routing, ist auch sehr wichtig und das finde ich auch sehr schön, was hier zum Beispiel als erste Abbildung drin ist.

[20:50] Das ist so ein schönes Bild, wo ein paar

[20:52] PCs und Server mit Strichen miteinander verbunden sind und die haben dann IP-Adressen und

[20:57] Netzbereiche, die als Kästchen drum herum gemalt wurden. Und die haben auch so tolle Namen, wie zum Beispiel Zeus und Aphrodite und so.

[21:03] Und das sind so wirklich klassische Prüfungsaufgaben. Von daher finde ich es eigentlich sehr, sehr passend, dass das hier in dem Kapitel auch behandelt wird.

[21:10] Ich kann mir also noch gerade bildlich vorstellen, die Aufgaben, wo ich halt zwei Netze miteinander verbinde, blau und rot meinetwegen, und dazwischen ist ein

[21:17] Router. Und ich muss halt dranschreiben, welche IP-Adresse da benutzt wird, beziehungsweise was das Standard-Gateway von so einem PC im Netzwerk ist und sowas.

[21:24] Und das sind, ja, absolut prüfungsrelevante Inhalte, die hier gezeigt werden und auch sehr nah, sage ich mal, an der

[21:31] Fragestellung der Prüfung. Von daher kann ich absolut empfehlen, dir das im Detail anzugucken.

[21:35] Routing ist auch wirklich für die Praxis eine sehr wichtige Sache. Wenn ich nämlich von meinem Rechner aus nicht ins Internet komme, dann kann das durchaus

[21:42] mal daran liegen, dass eine Route falsch konfiguriert ist, warum auch immer. Und wenn ich dann überhaupt nicht verstehe, was überhaupt eine Route ist,

[21:47] beziehungsweise wie Routing funktioniert, dann komme ich auch nicht weiter in der Fehlersuche.

[21:51] Von daher, sehr praxisrelevantes Kapitel auch, würde ich mir unbedingt

[21:55] angucken. Wird auch schön mit Beispielen illustriert, zum Beispiel mit netstat. Den Befehl kennst du vielleicht, der zeigt dir alle offenen Netzwerkverbindungen an.

[22:03] Wird hier mal darauf eingegangen und so weiter. Also schön praxisrelevant geschrieben, sage ich mal, und auch für die Prüfung sehr, sehr wichtig.

[22:10] Dann werden allerdings auch noch ein paar Routing-Protokolle vorgestellt, wie zum Beispiel das RIP oder das OSPF.

[22:17] Das sind wichtige Inhalte, die man auch verstanden haben sollte. In der Prüfung, zumindest für fachinformatikere

[22:22] Anwendungsentwicklung, habe ich es jetzt noch nicht gesehen. Aber für Physis, denke ich mal, kommt es durchaus dran.

[22:28] Und ich finde es für die Praxis einfach auch gut zu wissen, was diese Protokolle machen und was ihre Vor- und Nachteile sind. Von daher auch angucken.

[22:35] Wenn du unter Zeitdruck stehst, könnte ich mir vorstellen, dass man auf die Routing-Protokolle auch verzichten könnte, weil ich die Chance, dass es in der Prüfung

[22:43] für Anwendungsentwickler gefragt wird, als relativ gering einschätze.

[22:48] Im Anschluss geht es dann noch mal weiter mit so einer Kleinigkeit, die noch nebenbei erwähnt wird, und zwar dem DHCP-Protokoll,

[22:53] also dem Dynamic Host Configuration Protocol.

[22:56] Das ist ein Protokoll, was so unglaublich wichtig ist. Wenn wir das nicht hätten, könnte ich meinen PC

[23:01] anstellen und müsste erst mal eine halbe Stunde lang mein Netzwerk konfigurieren, weil ich nirgends wo reinkomme. Und nur durch das DHCP-Protokoll

[23:06] gibt es überhaupt die Möglichkeit, dass ich mich irgendwo anstelle und schwupps bin ich verbunden. Und das wird hier auf anderthalb Seiten noch mal kurz beschrieben.

[23:13] Absolut prüfungsrelevant und auch absolut praxisrelevant. Also unbedingt angucken, das Ding.

[23:18] Außerdem wird dann noch das Network Address Translation, also NAT oder IP Masquerading auch genannt, beschrieben.

[23:24] Das ist auch sehr, sehr wichtig, weil wir das im Prinzip alle zu Hause haben. Wenn du eine Fritzbox zu Hause hast, die macht genau das.

[23:29] Die verbirgt deine internen IP-Adressen alle hinter der einen externen IP-Adresse der Fritzbox.

[23:37] Und das haben quasi alle Haushalte in Deutschland zu Hause, wenn sie einen Router haben. Von daher sollte man mal verstanden haben, wie das funktioniert.

[23:44] Und vor allem auch, wie man eine Firewall zum Beispiel konfiguriert, wenn man so NAT einsetzt. Also unbedingt angucken.

[23:50] Nächstes Kapitel, da geht es dann um die Transportprotokolle. Da sind wir jetzt weg von IP, sondern sind auf der nächst höheren Schicht im OSI-Modell.

[23:57] Und da geht es dann um TCP und UDP. Das sind sehr wichtige Protokolle, die ich mir auch unbedingt angucken würde.

[24:04] Auch für die Prüfung sind die relevant. Und da interessiert uns dann zum Beispiel, was denn der Unterschied ist zwischen TCP und UDP.

[24:10] Ganz kurz gesagt, TCP ist verbindungsorientiert. Das heißt im Prinzip, ich kriege auch eine Antwort, ob die Sachen angekommen sind.

[24:16] Und bei UDP, da ballere ich die Sachen einfach raus. Und ob sie ankommen oder nicht, oder ob sie in einer unterschiedlichen Reihenfolge ankommen oder nicht, das ist mir dann erstmal egal.

[24:22] Da kann man sich natürlich fragen, warum ich nicht immer TCP benutze und stattdessen überhaupt UDP einsetze.

[24:29] Ja, es gibt halt auch Dienste, da ist es nicht ganz so wichtig, dass es definierte Verbindungen gibt, wo ich auch Antworten bekomme.

[24:37] Sondern es ist mir einfach wichtiger, dass ich schnell meine Daten übermittele. Sage ich einfach mal zum Beispiel einen Streaming-Dienst oder sowas, ja.

[24:43] Von daher, beide Protokolle haben definitiv ihren Einsatzzweck.

[24:46] Und hier wird jetzt im Buch auch nochmal auf die Header-Informationen eingegangen. Also wie jetzt ein TCP-Header aussieht und so.

[24:51] Da würde ich wieder sagen, das würde ich mir als Anwendungsentwickler schenken.

[24:55] Aber, was ich mir durchaus angucken würde, das wäre der sogenannte TCP-Handshake oder auch der berühmte 3-Way-Handshake.

[25:04] Wie funktioniert das beim TCP-Protokoll, wenn ich eine Verbindung aufbaue?

[25:07] Dass ich mir im Anschluss auch sicher sein kann, dass ich eine Verbindung habe.

[25:10] Und das ist eben genau dieser 3-Wege-Handschlag auf Deutsch, ja.

[25:15] Ich schicke da ein Syn-Paket, dann kriege ich Syn-Ack zurück und dann schicke ich nochmal ein Ack hin. So war's, ja.

[25:22] Und dieser 3-Way-Handshake ist auch sehr prüfungsrelevant, würde ich mir auch unbedingt angucken.

[25:28] So, dann wird nach TCP noch ein bisschen auf UDP eingegangen.

[25:31] Habe ich auch schon gesagt, dass es durchaus wichtig ist, aber das Header-Feld und so, wie das aufgebaut ist, das würde ich mir dann auch wieder schenken, ehrlich gesagt.

[25:38] Stattdessen gehen wir dann zum nächsten Kapitel, und zwar dem Domain-Name-System, also DNS.

[25:43] Darauf basiert die gesamte Namensauflösung im Internet, also wieder hochgradig wichtig.

[25:48] Mir fällt dann aber gerade auf, vor dem DNS ist noch so eine kleine Tabelle mit allerhand Portnummern.

[25:53] Und das ist auch sehr wichtig für die Prüfung.

[25:56] Das bläue ich auch meinen Azubis immer ein.

[25:58] Immer, wenn wir über Protokolle reden, wie zum Beispiel SSH, FTP, HTTP und so weiter,

[26:02] frage ich immer im gleichen Atemzug ab, und wie ist der Port dazu.

[26:06] Denn Ports, wenn ihr das noch nicht sagt, das ist der Teil, um an einer Zieladresse unterscheiden zu können, welchen Dienst ich denn da eigentlich erreichen will.

[26:15] Beispiel, mein Webserver, den ich im Internet stehen habe, der bietet nicht nur den Web-Dienst an, also das HTTP-Protokoll,

[26:23] sondern über den kann ich auch Mails verschicken, das heißt, ich kann ihn auch mit SMTP ansprechen.

[26:27] Und jetzt ist die Frage, wenn ich da zwei Dienste habe, die einmal auf SMTP lauschen und einmal auf HTTP,

[26:32] wie kann ich denn unterscheiden, welchen Dienst ich haben will, wenn ich nur eine IP-Adresse habe?

[26:37] Und dafür brauche ich Ports.

[26:38] Das heißt, Ports, ich erkläre es meinen Studenten immer so,

[26:41] wenn ich eine große Wohnung oder ein großes Haus habe, irgendwo in der Großstadt,

[26:44] und da wohnen 27 Familien drin, dann haben die alle die gleiche Adresse,

[26:48] nämlich meinetwegen berlinerstraße23.

[26:51] Jetzt muss ich aber schon wissen, wenn ich da irgendwo einen Brief reinschmeißen will,

[26:54] welche Familie kriegt denn jetzt den Brief von den 23, die da wohnen in dem Haus?

[26:58] Und dafür brauche ich halt noch eine Zusatzinformation, es reicht nicht nur die Adresse,

[27:02] also zum Beispiel Hausnummer in der Straße,

[27:05] sondern ich muss auch wissen, quasi zum Beispiel, welche Wohnung, welches Geschoss es ist,

[27:09] oder anders gesagt, welcher Name wohnt denn da?

[27:11] Und das ist im Prinzip der Port, das heißt, ich kann an meiner IP-Adresse mit Doppelpunkt getrennt dann sowas anhängen wie 22,

[27:18] und dann weiß ich, dass ich da gerade eine SSH-Verbindung aufmachen möchte.

[27:21] Oder, noch prominenter, der Port 80 für HTTP.

[27:25] Und diese Tabelle, die man hier sieht, in der neuesten Auflage, Seite 256,

[27:30] diese Tabelle kann man im Prinzip auswendig lernen.

[27:32] Das müssen meine Azubis auch, die prüfe ich immer wieder darauf ab,

[27:35] ob sie die Protokolle kennen und welche Ports dahinter stecken.

[27:39] Einfach, weil das auch für die Praxis so wichtig ist, wenn ich meine Firewall konfiguriere,

[27:43] da muss ich eben wissen, welche Ports ich durchlassen muss, damit ich überhaupt noch eine Website aufkriege.

[27:47] Und wenn ich das eben nicht weiß, dann wird das schwierig.

[27:49] Also, es gibt so ein paar Standard-Ports, die muss ich auswendig können,

[27:52] und da gibt es aus meiner Sicht auch keine Ausrede.

[27:54] Und alle die Ports, die da in der Tabelle stehen, zähle ich persönlich dazu.

[27:58] Also, unbedingt angucken.

[28:00] Gut, wir waren aber stehen geblieben beim DNS-System.

[28:02] Auch enorm wichtig, nicht nur für die Praxis, sondern auch für die Prüfung, wie funktioniert DNS.

[28:07] Und das wird hier auch schön erklärt, auch nochmal historisch, mit der Host-Datei,

[28:12] die wir vor DNS im Einsatz hatten, und was die Probleme dabei waren, und wie sich das weiterentwickelt hat.

[28:17] Außerdem wird nochmal auf die Domains eingegangen, also Top-Level-Domain, Domain, Sub-Domain,

[28:21] was ist das eigentlich alles.

[28:23] Dann gibt es nochmal eine große Tabelle mit den ganzen Länder-Domains, die es alle gibt, und so weiter.

[28:27] Also nicht mit allen, das würde das ganze Buch füllen, sondern mit so ein paar Ausgewählten.

[28:31] Und wie halt so URLs aufgebaut sind, und wie halt einfach diese Namensauflösung funktioniert.

[28:35] Also von Name zu IP-Adresse und umgekehrt.

[28:38] Und das ist sowohl für die Praxis als auch für die Prüfung unbedingt relevant.

[28:42] Also, definitiv angucken.

[28:45] Zum Schluss des Kapitels wird jetzt nochmal so ein bisschen auf verschiedene Anwendungsprotokolle eingegangen.

[28:50] Und das fand ich auch sehr, sehr gut, denn man muss auch mal als ITler wissen, was eigentlich im Hintergrund passiert,

[28:55] wenn ich zum Beispiel eine Mail verschicke.

[28:57] Und anhand dessen habe ich auch schon seit Jahren, bringe ich das quasi meinen Studierenden selber bei,

[29:01] was da eigentlich passiert, und im Buch wird auch das gleiche Beispiel genommen.

[29:04] Das fand ich nochmal schön.

[29:05] Ich weiß nicht, also wahrscheinlich habe ich mich daran orientiert, ohne es zu wissen,

[29:09] weil es schon Jahre her ist, dass ich das Buch zum letzten Mal gelesen habe.

[29:11] Aber als ich das jetzt nochmal wiederholt habe, habe ich gesehen, Mensch, nimmt er das gleiche Beispiel wie ich,

[29:15] weil es auch einfach so schön plastisch ist, nämlich, wie verschicke ich eine Mail?

[29:18] Und das kann ich einfach über die Kommandozeile machen, indem ich dieses Protokoll, nämlich SMTP, benutze.

[29:24] Das hat nämlich schöne, abstrakte, menschenlesbare Befehle, und die kann ich einfach in der Konsole eintippen,

[29:29] und dann erscheint, schwuppdiwupp, auf einmal eine Mail in meinen Posteingang.

[29:32] Und dieses Beispiel hat er hier auch gemacht, und daran kann man schön sehen, wie diese Protokolle eben funktionieren.

[29:37] Was überhaupt ein Protokoll ist, ja, und er geht dann eben auch auf konkrete Ausprägungen ein,

[29:43] unter anderem eben auf FTP und Telnet und eben SMTP.

[29:47] Und das finde ich also sehr, sehr spannend und sehr, sehr gut beschrieben und auch sehr praxisnah.

[29:51] Von daher habe ich da auch die Rückmeldung bekommen, dass man das sehr gut verstehen konnte.

[29:55] Und von daher kann ich absolut empfehlen, mir das mal im Detail anzugucken, insbesondere den Mail-Versand.

[30:00] Da sind meine Studierenden zumindest immer sehr überrascht, wenn ich dann per SMTP direkt über die Kommandozeile

[30:05] einfach meine Mail verschickt habe und ich natürlich auch irgendeinen Fake-Absender da eingetragen habe.

[30:10] Ja, das kann man natürlich jederzeit machen, wenn du das SMTP-Protokoll ein bisschen kennst.

[30:13] Da kann man einfach Mail, From und dann einfach den Absender eingeben, ohne dass ich der überhaupt bin.

[30:20] Ich kann einfach irgendeinen Fake-Wert eingeben, ja, und da sind die Leute immer sehr überrascht,

[30:24] wenn sie das zum ersten Mal sehen, wenn sie dann nämlich erkannt haben, wie unsicher eigentlich dieses SMTP-Protokoll ist.

[30:30] Denn, also unsicher in dem Sinne, dass ich halt irgendwelche Daten angeben kann und sie einfach überhaupt nicht geprüft werden.

[30:35] Ich kann halt vorgeben, jemand zu sein, der ich gar nicht bin.

[30:38] Es gibt natürlich verschiedene Möglichkeiten, wie man das heute aushebeln kann, dieses Problem.

[30:43] Aber grundsätzlich ist SMTP erstmal tendenziell sehr, sehr unsicher.

[30:47] Und ich finde es eigentlich schön, dass man das in diesem Beispiel so gut nachvollziehen kann.

[30:51] Dann wird als letztes nochmal auf so ein paar Dateitypen, auf die MIME-Types eingegangen, die es so gibt,

[30:57] also textplain, texthtml und so weiter, finde ich auch gut, das zu wissen.

[31:01] Hat auch viel mit E-Mail zu tun, dass ich weiß, wie zum Beispiel ein E-Mail aufgebaut sein muss, wenn ich da ein Attachment dran hänge.

[31:07] Ich kann ja nicht einfach irgendwie Binär-Code da dran klatschen, sondern ich muss schon den Aufbau dieser E-Mail kennen,

[31:12] sodass der Empfänger dann die Sachen auch auseinanderkriegt und halt nicht wild in seinem Text auf einmal Binär-Code-Schnipsel sieht.

[31:18] Von daher finde ich das schon wichtig für die Praxis auch zu wissen.

[31:21] Für die Prüfung ist es eher von untergeordneter Bedeutung, würde ich sagen.

[31:26] Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich schon mal Aufgaben gesehen habe, wo ich tatsächlich eine HTTP-GET mal irgendwo hinschreiben musste,

[31:32] also wirklich mit dem Protokoll quasi in der Prüfung arbeiten musste, bin ich mir jetzt nicht hundertprozentig sicher,

[31:37] ob das der Fall war oder ob ich das jetzt irgendwie falsch in der Erinnerung habe,

[31:40] aber könnte ich mir durchaus vorstellen, denn HTTP ist ja nun auch sehr einfach.

[31:44] Da gibt es nur GET und dann kriege ich eine Response zurück und fertig.

[31:49] Es gibt noch andere Befehle, ist klar, POST und PUT, das weiß ich alles,

[31:53] aber SMTP zum Beispiel finde ich deswegen immer so schön als Protokoll,

[31:56] weil man halt so schön nachvollziehen kann, dass da zwei miteinander sprechen.

[31:59] Ich sage halt Hallo und dann sagt mein Gegenüber auch Mensch, hallo, ich bin der und der.

[32:04] Und dann sage ich, hey, ich hätte ganz gerne eine Mail abgeschickt, ich bin übrigens der und der.

[32:08] Dann sagt er, ja, du darfst mir eine Mail schicken.

[32:10] Und dann sage ich, ja, ich möchte sie gerne an diese Person schicken und dann sagt er,

[32:13] ja, die Person kenne ich, gib mal her und dann mache ich weiter und dann kriege ich was zurück.

[32:17] Und das ist so ein schönes Ping-Pong und da kann man wirklich diesen Aufbau des Protokolls nachverfolgen

[32:22] und versteht auch, was denn so sinnvoll ist, warum das mal definiert wurde.

[32:25] Von daher, unbedingte Leseempfehlung.

[32:28] Kann ich nur dazu raten, dir das mal anzugucken, weil dann das Verständnis, glaube ich,

[32:33] nochmal deutlich geschärft wird für das, was diese Protokolle eigentlich so tagtäglich für uns tun.

[32:37] Das letzte Beispiel im Kapitel, das sind dann die Newsgroups.

[32:41] Die, würde ich sagen, haben heute keine praktische Relevanz mehr.

[32:44] Also ich kenne zumindest niemanden, der irgendwie Newsgroups noch im Einsatz hat.

[32:47] Und zum Schluss kommt man nochmal so eine fast dreiviertel Seite zum Thema World Wide Web.

[32:52] Das ist auch sicherlich wichtig, wird aber noch in späteren Kapiteln vertieft, deutlich vertieft.

[32:57] HTML, CSS und so weiter.

[32:58] Von daher würde ich an der Stelle jetzt hier drauf verzichten

[33:00] und lieber dann im entsprechenden Kapitel darauf eingehen, wenn es denn soweit ist.

[33:05] Und zum Abschluss dieses Kapitels würde ich unbedingt empfehlen, alle Übungsaufgaben durchzugehen.

[33:10] Wir hatten bislang noch gar nicht darüber gesprochen,

[33:12] dass ja jetzt in der neuen Auflage wirklich zu jedem Kapitel auch Übungsaufgaben da sind.

[33:16] Und für dieses Kapitel bietet es sich absolut anders mal zu tun.

[33:20] Hier sind über 70 Aufgaben drin und die sind halt auch teilweise sehr prüfungsnah, möchte ich mal sagen.

[33:26] Man erkennt schon, dass es natürlich andere Aufgaben sind, das ist klar.

[33:29] Aber, sage ich mal, wenn du die Inhalte so hier gut verstehst und gut beantworten kannst,

[33:34] die Fragen, dann ist das schon mal eine sehr gute Prüfungsvorbereitung.

[33:37] Du solltest auf jeden Fall trotzdem mit echten Prüfungen üben, keine Frage.

[33:46] Besorg dir irgendwie die alten Prüfungen und fokussiert auf diese Aufgabenstellung,

[33:50] solltest du dich dann auf die Prüfung vorbereiten.

[33:52] Aber um mal so einen ersten Einblick oder so einen ersten Eindruck deiner Fähigkeiten

[33:55] oder deines Verständnisses vielleicht zu bekommen,

[33:57] finde ich die Übungsaufgaben zu diesem Kapitel sehr gut formuliert

[34:01] und die geben einen guten Überblick, glaube ich.

[34:02] So, damit haben wir jetzt das Kapitel 4, die Netzwerkgrundlagen, komplett durch.

[34:10] War also wirklich eine krasse Hausnummer, würde ich sagen.

[34:13] Hier ist schon wirklich viel Zeug drin.

[34:15] Ich kann es nur noch mal wiederholen.

[34:16] Am besten dreimal lesen und dir das ganze Zeug für die Prüfung reinhauen.

[34:21] Da ist kaum was drin, was nicht prüfungsrelevant ist.

[34:25] Hast du ja hoffentlich jetzt gemerkt bei den letzten Episoden.

[34:28] Okay, das soll es jetzt aber auch gewesen sein zum Thema Netzwerkgrundlagen.

[34:33] Wir machen dann beim nächsten Buchclub weiter mit den nächsten Kapiteln.

[34:36] Da geht es dann um Betriebssysteme, Betriebssystemgrundlagen, Windows und Linux.

[34:39] Hatte ich schon beim letzten Mal gesagt, das wird der neunte, fünfte sein.

[34:43] Wenn du mir bis zum zweiten, fünften deine Fragen oder Anmerkungen schickst,

[34:47] kann ich die noch einbauen in die Episode und vielleicht auf bestimmte Sachen besonders

[34:51] eingehen, wenn es dich interessiert.

[34:52] Von daher schick mir gerne eine Mail, zum Beispiel an mail.anwendungsentwicklerpodcast.de

[34:57] oder du hinterlässt mir einen Kommentar zu dieser Episode unter anwendungsentwicklerpodcast.de

[35:02] slash 59 für die 59. Episode, die das hier war.

[35:06] Da habe ich natürlich auch noch mal die ganzen Kapitel verlinkt zum Open Book beim

[35:11] Rheinwerk Verlag, vom Handbuch für Fachinformatiker.

[35:13] Alle die Sachen, die wir heute durchgesprungen haben, sind da direkt verlinkt,

[35:17] sodass du dir die Sachen noch mal angucken kannst.

[35:18] Ich hatte es beim letzten Mal schon gesagt, die Inhalte sind noch relativ aktuell,

[35:22] die man da im Internet findet.

[35:23] Von daher kann man auch darauf erst mal aufbauen, wenn du dir noch nicht gleich das

[35:26] ganze Buch kaufen willst.

[35:27] Ansonsten natürlich meine Empfehlung, kauf dir das Buch, keine Frage.

[35:31] Ja, meine Azubis müssen es jetzt auch lesen und ich, naja, also es ist jetzt nicht einfach nur

[35:35] ein Zwang, um das Buch zu verkaufen, sondern es ist einfach guter Inhalt.

[35:38] Das muss man einfach sagen.

[35:38] Aber ich kenne kein Buch, was dich wirklich insgesamt über diese ganzen verschiedenen

[35:43] Themenbereiche so gut auf die Prüfung vorbereitet.

[35:45] Deswegen habe ich es mir ja selber auch noch mal gekauft, um es noch mal komplett

[35:48] von vorne bis hinten wirklich zu lesen, weil ich einfach glaube, dass es einfach

[35:51] die Vorbereitungsliteratur ist.

[35:53] Keine Frage.

[35:54] Und was ich jetzt auch gerade zu diesen Kapiteln, die wir letzte und diese Woche

[35:58] besprochen haben, von meinen Azubis auch als Rückmeldung bekommen habe, war,

[36:01] dass es eben sehr gut verständlich war und dass sie damit ja gut die Sachen lernen konnten,

[36:08] dass sie sich erstmal überhaupt einlesen konnten in das Thema.

[36:10] An der einen oder anderen Stelle war es vielleicht ein bisschen viel, zum Beispiel

[36:13] bei TCP-IP, wenn es dann wirklich in die Details dann ging und an den Headeraufbau

[36:17] und so, da kam dann schon die Rückmeldung, dass es vielleicht etwas viel war, wenn man

[36:20] sich damit noch nie vorher auseinandergesetzt hat.

[36:22] Aber ich, der das jetzt schon im Prinzip seit Jahren ja kennt, fand, auch wenn man es

[36:27] noch mal drüber liest, wirklich, es waren alle wichtigen Informationen drin, es ging

[36:30] auch wirklich in die Tiefe und von daher kann ich das nur auch aus meiner, von meinem

[36:35] jetzigen Stand her wieder nur empfehlen, das Buch als Grundlage zu nehmen für die

[36:39] Prüfungsvorbereitung.

[36:40] Zum Abschluss der heutigen Episode noch einmal der kurze Hinweis auf meine World-Vorlage

[36:47] für die Projektdokumentation für die IT-Berufe.

[36:50] Unter die perfekte Projektdokumentation kannst du sie dir herunterladen und mich

[36:56] vielleicht ein bisschen darin unterstützen, hier die Website und den Podcast noch weiter

[37:00] zu betreiben.

[37:01] Ansonsten kannst du dich auch in meinem Newsletter anmelden, da bekommst du immer

[37:04] einmal die Woche alle Neuigkeiten der Website, der Podcast, Folgen und natürlich auch noch

[37:10] meine Links der Woche vorab.

[37:11] Aber du kriegst auch Zugriff auf meine Checklisten rund um mein Abschlussprojekt.

[37:16] Von daher, wenn du magst, unter anmeldungsentwickler.podcast.de

[37:18] slash newsletter kannst du dich da eintragen.

[37:21] Ist völlig kostenfrei und du kannst dich auch jederzeit wieder austragen, wenn es dir

[37:24] nicht mehr gefällt.

[37:25] Würde mich freuen, wenn ich von dir höre.

[37:27] Nächste Woche machen wir dann mit einem ganz anderen Thema mal weiter, mit einem eher weniger

[37:32] technischen Thema, nämlich dem Thema Ergonomie.

[37:34] Und zwar bin ich der Meinung, dass man gerade als Softwareentwickler sich intensiv mit seiner

[37:40] Gesundheit auch auseinandersetzen sollte, denn wir sind ja nun mal fast den ganzen

[37:44] Tag an unseren Stuhl gefesselt und da sollte man schon darauf achten, dass man das auch

[37:47] noch ein paar Jahrzehnte durchhält bis zur Rente.

[37:49] Und von daher habe ich ein paar Tipps rund um vor allem das Thema Hardware, das heißt,

[37:53] wie kann ich meine Eingabegeräte und mein Verhalten am Arbeitsplatz ein bisschen so

[37:57] steuern, dass ich eben auch langfristig gesund bleibe.

[38:00] Das ist mir persönlich auch sehr wichtig und da gehe ich auch schon im ersten Lehrjahr

[38:03] mit meinen Azubis darauf ein, was sie zum Beispiel an Mäusen, Tastaturen und so weiter

[38:07] benutzen sollten, um langfristig eben keine körperlichen Schäden davon zu tragen.

[38:12] Von daher fällt es ja auch für dich was Spannendes dabei.

[38:15] Ich würde mich freuen, wenn du nächste Woche wieder zuhörst.

[38:18] Bis dahin sage ich erst mal vielen, vielen Dank für die Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.

[38:23] Tschüss!

[38:30] Untertitel von Stephanie Geiges

Buchclub

Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 3: Netzwerkgrundlagen) – Anwendungsentwickler-Podcast #58 Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 5: Betriebssysteme, Windows und Linux) – Anwendungsentwickler-Podcast #61
Polyglot Clean Code Developer
About the Author
Ausbildungsleiter für Fachinformatiker:innen Anwendungsentwicklung, IHK-Prüfer und ehemaliger Hochschuldozent für Programmierung und Software-Engineering.

2 comments on “Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 4: TCP/IP) – Anwendungsentwickler-Podcast #59”

  1. Ben Harp sagt:

    Hallo Stefan,

    Uns wurde in der Umschulung deine Website empfohlen und ich bin jetzt beim Buchclub angelangt. Leider weiß ich nicht, ob das noch aktuell ist, dich zur Folge zu befragen (, denn sie lief ja letztes Jahr), aber falls du noch noch irgendwo Anworten geben solltest, würde ich mich sehr über Empfehlungen freuen woher ich gute Subnetting-Übungsaufgaben bekomme.

    Viele Liebe Grüße,
    Ben

  2. Stefan Macke sagt:

    Hallo Ben,

    schau doch mal im Handbuch nach, wo Subnetting erläutert wird. Müsste in einem Netzwerkkapitel Thema sein. Viele und tiefergehende Aufgaben wirst du dort aber nicht finden. Dafür rate ich dir, alte Prüfungen durchzuarbeiten. Da wirst du sicherlich einige Aufgaben finden!

    Viele Grüße!
    Stefan

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