- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 1) – Anwendungsentwickler-Podcast #53
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 2: Hardware) – Anwendungsentwickler-Podcast #56
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 3: Netzwerkgrundlagen) – Anwendungsentwickler-Podcast #58
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 4: TCP/IP) – Anwendungsentwickler-Podcast #59
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 5: Betriebssysteme, Windows und Linux) – Anwendungsentwickler-Podcast #61
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 6: Webserver und -anwendungen) – Anwendungsentwickler-Podcast #66
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 7: HTML und CSS) – Anwendungsentwickler-Podcast #68
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 8: JavaScript und AJAX) – Anwendungsentwickler-Podcast #70
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 9: XML) – Anwendungsentwickler-Podcast #73
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 10: Dateiformate und Sicherheit) – Anwendungsentwickler-Podcast #75
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 11: Datenbanken) – Anwendungsentwickler-Podcast #78
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 12: Grundlagen der Programmierung) – Anwendungsentwickler-Podcast #93
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 13: Konzepte der Programmierung) – Anwendungsentwickler-Podcast #96
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 14: Software-Engineering und Mobile Development) – Anwendungsentwickler-Podcast #101
Die Kapitel 5 bis 7 (Betriebssystemgrundlagen, Windows und Linux) des IT-Handbuchs für Fachinformatiker sind Thema der einundsechzigsten Folge des Anwendungsentwickler-Podcasts.
TL;DR
Im fünften Buchclub zum Handbuch für Fachinformatiker von Sascha Kersken gehe ich mit dir die Betriebssystemgrundlagen sowie die Kapitel zu Windows und Linux durch. Für deine Prüfung stehen allgemeine Aufgaben von Betriebssystemen, Dateisysteme und Linux-Dateirechte im Fokus; zum Thema Virtualisierung empfehle ich zusätzliche Literatur. Das Linux-Kapitel hilft dir beim Einstieg in die Shell und beim Arbeiten mit einem eigenen Server, während du unter Windows mit PowerShell Aufgaben automatisieren kannst. Die Einschätzungen zur Prüfung beziehen sich auf den Stand der Episode aus dem Jahr 2016.
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Kapitelmarken
- [00:00:20] Buchclub Teil 5: Betriebssysteme, Windows und Linux
- [00:01:06] Einordnung des macOS-Kapitels
- [00:02:06] Windows-Grundlagen und allgemeine Prüfungskonzepte
- [00:03:36] Feedback der IT-Azubis zu den Buchkapiteln
- [00:05:14] Windows-Tastenkombinationen und Alt + Tab
- [00:06:09] Linux-Kapitel als Hilfe beim Einrichten eines Servers
- [00:07:43] Geschichte der Betriebssysteme
- [00:08:46] Prüfungsthemen und begründete Betriebssystemwahl
- [00:10:03] Dateisysteme und Dateirechte
- [00:11:19] Linux-Distributionen und wichtige Verzeichnisse
- [00:13:12] Kapitel 5: Aufgaben eines Betriebssystems
- [00:15:03] Kernel und grundlegende Systemkonzepte
- [00:17:02] Prozesse, Threads und nebenläufiges Programmieren
- [00:18:03] Speicherverwaltung und Paging
- [00:18:37] Dateisysteme, Linux-Verzeichnisse und Zugriffsrechte
- [00:20:07] Virtualisierung und zusätzliche Prüfungsliteratur
- [00:21:11] Kapitel 6: Windows im Arbeitsalltag
- [00:22:52] Aufgaben mit PowerShell automatisieren
- [00:24:31] Windows konfigurieren und Netzwerkfehler suchen
- [00:25:27] Kapitel 7: Linux-Distributionen und Shell-Grundlagen
- [00:27:25] Hilfe, Pipes und wichtige Linux-Befehle
- [00:28:20] Linux-System verwalten und einen eigenen Server betreiben
- [00:29:09] Linux konfigurieren und Software installieren
- [00:30:18] Bash-Skripte und Cronjobs
- [00:31:27] Editoren: vi und Emacs
- [00:33:45] Grafische Oberflächen und Linux-Netzwerk konfigurieren
- [00:35:14] CUPS, Samba und Linux in einer VM ausprobieren
- [00:36:09] macOS und das eigene Betriebssystem kennenlernen
- [00:37:18] Ausblick auf den nächsten Buchclub
- [00:41:06] Pseudocode in der schriftlichen Abschlussprüfung
- [00:42:07] Programmfehler mit Konsolenausgaben suchen
- [00:43:09] Kommende Prüfungsthemen und geplantes Buch zur Projektpräsentation
Inhalt
Die drei Kapitel enthalten dieses Mal wenig prüfungsrelevante Inhalte, dafür sehr viel Praxis. Ich wünschte, ich hätte die Kapitel schon vor einigen Monaten mit meinen Auszubildenden gelesen. Gerade die Inhalte von Kapitel 7 zum Thema Linux hätten meine Azubis direkt bei der Installation Ihrer Linux-Server anwenden können.
Betriebssystemgrundlagen
- 5.1 Entwicklung der Betriebssysteme
- Historie wie immer spannend, aber weder prüfungs- noch praxisrelevant.
- 5.2 Aufgaben und Konzepte
- Allgemeine Aufgaben von Betriebssystemen sind wichtig.
- Beim Lernen den Fokus auf die Unterschiede zwischen Windows und Linux legen.
- Verständnis von Prozessmodell, Threads und Deadlocks hilft bei der Programmierung.
- Speicherverwaltung ist eher was fürs Studium.
- Dateisysteme sind prüfungsrelevant.
- 5.3 Die allgegenwärtige Virtualisierung
- Wichtige Prüfungsinhalte!
- Das Kapitel reicht aber zur Vorbereitung nicht aus.
Windows
- 6.1 Allgemeine Informationen
- Windows-Historie ist irrelevant für die Prüfung.
- Viele Inhalte haben eher den Charakter eines Hanbuchs.
- 6.2 Windows im Einsatz
- Windows-Konsole ist veraltet.
- PowerShell ist absolut praxisrelevant und einen tieferen Einstieg wert.
- 6.3 Windows-Netzwerkkonfiguration
- Viele wichtige Programme für die Praxis.
Linux
- 7.1 Arbeiten mit der Shell
- Ein paar Distributionen sollte man nennen können.
- Funktionen der Shell sind absolut wichtig für die Praxis.
- Viele hilfreiche Shortcuts werden gezeigt.
- Alle gezeigten Befehle sind wichtig für die Praxis.
- 7.2 Konfigurations- und Administrationsaufgaben
- Auch hier werden wirklich viele relevante Inhalte vermittelt – für die Praxis.
- 7.3 Automatisierung
- Für uns Anwendungsentwickler ein interessantes Kapitel, da man Linux mit ein wenig Programmierkenntnissen perfekt skripten kann.
- 7.4 Editoren
- Hier ist eigentlich nur ein Kapitel wichtig: Vim! 😉
- Emacs kann man vernachlässigen. 😛
- 7.5 Grafische Benutzeroberflächen
- Wer arbeitet schon mit einer GUI unter Linux!?
- 7.6 Netzwerkkonfiguration unter Linux
- Wieder sehr praxisrelevant!
Mac OS
- Rheinwerk Computing :: IT-Handbuch für Fachinformatiker – 8 Mac OS X
- Hat für mich keine praktische Relevanz und enthält keine Inhalte für die Prüfung.
Literaturempfehlungen
*
(direkt beim Rheinwerk-Verlag bestellen*)- Wenn du richtig tief in Vim einsteigen willst, empfehle ich Practical Vim* von Drew Neil.
*
Links
Zusammenfassung
Die besprochenen Buchkapitel
Für den fünften Buchclub zum Handbuch für Fachinformatiker von Sascha Kersken habe ich mit meinen IT-Azubis die Kapitel 5 bis 7 gelesen: Betriebssystemgrundlagen sowie Windows und Linux. Kapitel 8 zu macOS habe ich ergänzend selbst durchgearbeitet. Meine Einschätzungen zur Abschlussprüfung beziehen sich auf den damaligen Stand im Jahr 2016.
Beim Lesen empfanden meine IT-Azubis viele Abschnitte als Benutzerhandbuch, weil Einstellungen anhand von Screenshots beschrieben werden und zahlreiche Fakten aufeinanderfolgen. Diese Kapitel eignen sich zum Nachschlagen. Wie viel du daraus mitnimmst, hängt auch davon ab, wie vertraut du bereits mit dem jeweiligen Betriebssystem bist. Bei meinen IT-Azubis waren beispielsweise einige Windows-Tastenkombinationen noch unbekannt, darunter Alt + Tab zum Wechseln zwischen Fenstern.
Worauf du dich für die Prüfung vorbereiten kannst
Als Prüfer interessieren mich die allgemeinen Aufgaben eines Betriebssystems und die Gründe, aus denen du dich für ein System entscheidest. Bei einer Aufgabe zur betrieblichen Infrastruktur kannst du etwa Kosten berücksichtigen oder prüfen, welcher Support verfügbar ist und wie sich das System in das vorhandene Netzwerk einfügt.
Zu den im Podcast genannten Prüfungsthemen gehören:
- Aufgaben von Betriebssystemen: Du solltest erläutern können, wie ein Betriebssystem Prozesse und Speicher verwaltet. Dazu kommen die Hardwaresteuerung und die Ein- und Ausgabe.
- Dateisysteme: Die Eigenschaften eines Dateisystems beeinflussen, welche Betriebssysteme darauf zugreifen können und welche Rechte sich vergeben lassen. FAT32 wird als Beispiel für den gemeinsamen Zugriff mit Windows und Linux genannt.
- Linux-Dateirechte: Du solltest das grundlegende Rechtemodell einschließlich der Oktaldarstellung verstehen.
- Linux-Distributionen: In einer bereits gesehenen Prüfungsaufgabe sollten mehrere Distributionen genannt werden. Im Buch stehen beispielsweise Debian und Red Hat sowie openSUSE.
- Linux-Verzeichnisse: Die Aufgaben wichtiger Verzeichnisse können abgefragt werden. Unter
/etcfindest du beispielsweise Konfigurationsdateien. - Virtualisierung: Dazu kamen in den damaligen Prüfungen regelmäßig Aufgaben vor.
Die Geschichte einzelner Betriebssystemversionen hat für die Prüfung wenig Gewicht. Sie zeigt, wie sich die Systeme entwickelt haben; zum Hintergrund von Linux gehört auch der Name Linus Torvalds.
Betriebssystemgrundlagen
Kernel und weitere Systembestandteile
Der Kernel übernimmt die grundlegende Steuerung des Rechners. Im Buch werden Mikro-Kernel und monolithische Kernel behandelt. Den Begriff "monolithisch" begegnest du auch beim Entwickeln von Software, wenn viele Bestandteile eng miteinander verbunden sind.
Gerätetreiber und Systemprogramme gehören ebenfalls zu den Grundlagen. Über Schnittstellen können Anwendungsprogramme mit dem Betriebssystem zusammenarbeiten. Solches Wissen hilft dir, die Werkzeuge zu verstehen, mit denen du täglich arbeitest.
Prozesse und nebenläufige Programme
Beim Entwickeln von Programmen mit mehreren Threads musst du berücksichtigen, dass Race Conditions oder Deadlocks auftreten können. Das Buch führt in die Begriffe ein und behandelt außerdem das Unix-Prozessmodell. Für deine Arbeit als Fachinformatiker:in Anwendungsentwicklung werden diese Konzepte relevant, sobald du nebenläufig programmierst.
Speicher und Dateien
Beim Paging werden Speicherinhalte beispielsweise auf eine Festplatte ausgelagert. Wenn dein System viel Speicher auslagern muss, kann es langsamer werden. Die ausführlichen Berechnungen zur Speicheradressierung haben in meinem Arbeitsalltag wenig Bedeutung.
Mit Dateisystemen beschäftige ich mich genauer, weil ihre Eigenschaften beeinflussen, wie du ein System einsetzen kannst. Im Buch werden unter anderem NTFS und FAT32 sowie Linux-Dateisysteme behandelt. Zur Linux-Verzeichnisstruktur gehören beispielsweise /bin und /usr; auch die Aufgaben von /dev und /var solltest du kennen.
Bei den grundlegenden Linux-Dateirechten wird zwischen Eigentümer:in, Gruppe und allen anderen unterschieden. Für diese Kategorien lassen sich die Rechte Lesen, Schreiben und Ausführen vergeben. Im Buch geht es auch darum, wie du diese Rechte kombinierst und als Oktalzahl darstellst. Unter Windows behandelt das Kapitel die Rechtevergabe mit NTFS sowie Laufwerksbuchstaben und Regeln für Dateinamen.
Virtualisierung vertiefen
Für deine Prüfungsvorbereitung empfehle ich zusätzliche Literatur zur Virtualisierung, weil das Buch die allgemeinen Grundlagen auf wenigen Seiten behandelt. Anschließend folgt eine Anleitung für VMware Workstation. Dieser Abschnitt ist vor allem dann relevant, wenn du mit diesem Produkt arbeitest.
Windows im Arbeitsalltag
Im Windows-Kapitel findest du Hinweise zu Systemeinstellungen und zum Explorer. Auch Tastenkombinationen und die Konsole werden beschrieben. Durch das Feedback meiner IT-Azubis wurde mir deutlich, dass sich das Lesen solcher Grundlagen auch bei längerem Umgang mit Windows lohnt.
Für das Automatisieren von Aufgaben unter Windows empfehle ich dir PowerShell. Darüber kannst du Systemeinstellungen steuern und beispielsweise Änderungen im Active Directory vornehmen. Der Abschnitt führt auch in Schleifen ein und bietet einen Einstieg in das Schreiben eigener Abläufe. Konkrete PowerShell-Befehle ordne ich in dieser Episode als Wissen für die Praxis ein.
Weitere Abschnitte behandeln die Microsoft Management Console und die Registry. Bei Problemen im Netzwerk helfen dir die beschriebenen Werkzeuge:
pingundtracertunterstützen dich beim Prüfen von Verbindungen.- Mit
netstatundnslookupkannst du weitere Informationen für die Fehlersuche erhalten.
Datei- und Druckserver sowie Windows Server werden ebenfalls angesprochen. Wie weit du diese Abschnitte vertiefst, hängt davon ab, welche Aufgaben du im Betrieb übernimmst.
Mit Linux arbeiten
Das Linux-Kapitel hat meinen IT-Azubis beim Einrichten eigener Webserver geholfen. Künftig möchte ich es vor dem ersten Linux-Projekt lesen lassen, weil es wichtige Befehle mit Parametern beschreibt und erklärt, wo du Einstellungen findest.
Shell und Systembefehle ausprobieren
Wenn du erstmals mit Linux arbeitest, empfehle ich dir, die Befehle selbst einzugeben und die Tastenkombinationen der Bash auszuprobieren. Das Buch behandelt auch Benutzerkonten und Terminals.
Mit man kannst du Hilfe zu Befehlen aufrufen. Pipes und Ein- beziehungsweise Ausgabeumleitungen brauchst du, um Befehle miteinander zu verbinden oder Daten aus Dateien zu verarbeiten.
Die Auswahl der beschriebenen Befehle deckt viele Aufgaben aus meinem Alltag ab:
lszeigt dir Verzeichniseinträge; mit weiteren Befehlen kannst du Dateien kopieren.- Über
chmodänderst du Dateirechte. catzeigt Dateiinhalte, während du mitheadodertailAusschnitte ansehen kannst.- Mit
grepsuchst du in Texten. Dazu gibt es eine Einführung in reguläre Ausdrücke. - Für das Verwalten des Systems werden unter anderem
mountsowie Werkzeuge zum Prüfen von Dateisystemen und des belegten Speicherplatzes behandelt.
Einstellungen und Software
Das Kapitel zeigt, wo du Konfigurationen und Log-Ausgaben findest. Du erfährst außerdem, wie Programme beim Systemstart ausgeführt werden.
Beim Installieren von Software hängen die Werkzeuge von der Distribution ab. Genannt werden apt-get für Debian-basierte Systeme und RPM im Zusammenhang mit Red Hat. Außerdem beschreibt das Buch, wie du Quellcode herunterlädst und daraus passende ausführbare Dateien kompilierst.
Bash-Skripte und Cronjobs
Wiederkehrende Befehle kannst du in einem Bash-Skript ablegen. Die Shebang-Zeile am Anfang beginnt mit #! und gibt den Interpreter an, beispielsweise /bin/bash. Im Buch folgen Grundlagen zu Fallunterscheidungen und Schleifen.
Mit Cronjobs lässt du Aufgaben zu festgelegten Zeiten wiederholt ausführen. Auf meinem eigenen Server laufen darüber beispielsweise Backups und das Übertragen von Sicherungen auf einen FTP-Server.
Editoren und Netzwerk
Für vi enthält das Buch eine kurze Einführung mit den verschiedenen Modi und wichtigen Tastaturbefehlen. Auch Emacs wird vorgestellt. Ich arbeite mit vi und empfehle dir, einen Editor gründlich kennenzulernen, damit du seine Funktionen und Tastenkombinationen im Alltag beherrschst.
Grafische Oberflächen werden mit dem X-Server sowie KDE und GNOME angesprochen. Auf meinen Linux-Servern arbeite ich über die Kommandozeile.
Für das Netzwerk beschreibt das Kapitel unter anderem ifconfig und route. Abschließend geht es um CUPS für Druckaufgaben und Samba für Dateifreigaben im Windows-Netzwerk.
Zum Ausprobieren kannst du Linux in einer virtuellen Maschine installieren. Ein eigener Webserver bietet weitere Aufgaben, etwa das Absichern gegen Angriffe.
macOS und der nächste Buchclub
Da ich selbst mit Macs bislang keine Erfahrung gesammelt habe und sie in meinem Betrieb nicht eingesetzt werden, spielt das macOS-Kapitel für meinen Arbeitsalltag keine Rolle. Wenn du mit einem Mac arbeitest, kannst du die beschriebenen Grundlagen auf deinen eigenen Bedarf beziehen.
Für den nächsten Buchclub war Anfang Juli 2016 vorgesehen. Ausgewählt wurden diese Kapitel:
- Kapitel 14: Server für Web-Anwendungen
- Kapitel 20: JavaScript und AJAX
- Kapitel 16: XML
- Kapitel 15: Weitere Internet-Server-Dienste
- Kapitel 18: Webseiten erstellen mit HTML und CSS
Die Themen passen zu den Webservern, die meine IT-Azubis gerade eingerichtet hatten. HTML und CSS hatten sie bereits selbst gelernt, weshalb dieses Kapitel bei knapper Zeit zurückgestellt werden sollte. Kapitel 19 zu Webserver-Anwendungen wollte ich voraussichtlich auslassen, weil es überwiegend PHP behandelt und im Betrieb Java beziehungsweise Java EE eingesetzt werden.
Weitere Hinweise aus der Episode
In meinem Blogartikel zu Pseudocode empfehle ich dir, deine Lösung in einer vertrauten Programmiersprache aufzuschreiben und die Schreibweise bei Bedarf zu vereinfachen. Dazu zeige ich ein Beispiel mit Java. Aus den Prüfungen, die ich korrigiert habe, kenne ich solche Lösungen; im Mittelpunkt steht dabei das gelöste Problem.
Beim Suchen nach Programmfehlern arbeite ich selbst mit Konsolenausgaben, etwa System.out.println in Java. Dazu verlinke ich einen Artikel von Aaron Patterson, der das Vorgehen mit puts in Ruby beschreibt.
Für kommende Episoden kündige ich Themen zur Projektpräsentation und zum Fachgespräch an. Außerdem plane ich ein Buch über Projektpräsentationen mit ansprechend gestalteten Folien und bitte um Rückmeldungen zum Interesse über den Newsletter auf dieperfekteprojektpräsentation.de. Die Shownotes und Kontaktmöglichkeiten zur Episode stehen unter anwendungsentwicklerpodcast.de/61.
Transkription der gesamten Episode
Automatisch erzeugte Transkription der Episode
Herzlich willkommen zum Anwendungsentwickler-Podcast, dem Podcast rund um die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.
In dieser Episode geht es weiter mit dem Buchclub zum Handbuch für Fachinformatiker, die Kapitel Betriebssysteme, Windows und Linux. Viel Spaß!
Hallo und herzlich willkommen zur 61. Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts.
Mein Name ist Stefan Mackel und heute geht es weiter mit Teil 5 schon des Buchclubs zum Handbuch für Fachinformatiker von Sascha Kersten.
Wir haben beim letzten Mal intensiv über TCP, IP gesprochen, also alles was so ein bisschen mit Netzwerk und so weiter zu tun hat.
Und das war auch alles höchstgradig prüfungsrelevant, hatte ich damals schon gesagt.
Heute ist es ein bisschen anders. Heute ist es höchstgradig praxisrelevant, aber recht wenig prüfungsrelevant.
Die Kapitel, die wir nämlich dieses Mal besprochen haben, sind die Kapitel 5, 6, 7. Das sind die Betriebssystemgrundlagen und Windows und Linux.
Ich habe meinen Azubis das Kapitel 8 nicht mit aufgegeben, macOS. Ich habe es mir allerdings selber doch nochmal einmal durchgelesen, um es hier auch mit zu besprechen.
Allerdings gleich dazu gesagt, ich habe weder mit Macs bislang gearbeitet, noch setzen wir es irgendwo in einer Firma ein, noch glaube ich, dass irgendwas davon relevant ist für die Abschlussprüfung.
Von daher ganz kurz und knapp zusammengefasst, Kapitel 8 kann man sich für die Prüfung zumindest sparen.
Wenn du jetzt selber irgendwo in deiner privaten Zeit oder vielleicht sogar auf der Arbeit mit einem Mac arbeitest, ist es eventuell nett, das Kapitel mal zu lesen.
Vielleicht aber auch sonst, um einfach mal auf andere Gedanken zu kommen oder überhaupt mal zu verstehen, warum so viele Leute die Macs so toll finden.
Ich habe das Kapitel gelesen und weiß noch nicht, warum sie es so toll finden, aber das ist persönliche Geschmackssache.
Also wenn du die Macs ganz klasse findest und gerne damit arbeitest, ist vielleicht das Kapitel 8 für dich auch ganz nett.
Allerdings vermute ich, wenn du Macs benutzt, wirst du dich wahrscheinlich schon so ein bisschen damit auskennen, sonst hättest du dich wahrscheinlich nicht dafür entschieden.
Und dann ist das Kapitel wahrscheinlich, ja, es bietet wahrscheinlich wenig Mehrwert für dich.
So wie ich auch im Großen und Ganzen das Kapitel Windows einschätzen würde.
Das ist eher was, was Leute, die schon mit Windows arbeiten, wenig weiterbringt, weil halt auch viel beschrieben wird, was man so, sag ich mal, wenn man so ein bisschen damit arbeitet, von alleine rausbekommt.
Ist auch ein bisschen was drin, was sicherlich tiefer geht. Powershell zum Beispiel, Kommandozeile und so weiter.
Aber es war auch sehr viel beschrieben, wie man halt zum Beispiel Systemeinstellungen ändert und so weiter.
Und das ist halt, sag ich mal, etwas, was ich, wenn ich ein bisschen mit Windows mich auseinandersetze, sowieso früher oder später irgendwie selber lerne.
Von daher fand ich das Kapitel nicht ganz so sinnvoll.
Und vor allem werden solche Sachen auch nicht unbedingt in der Prüfung abgefragt.
Also wo stelle ich jetzt in Windows irgendwo in der Systemsteuerung ein, wie groß meine Schriftart ist oder sowas.
Das interessiert natürlich in der Prüfung niemanden.
Und zwar auch zu Recht, weil es ja quasi keine Produktschulung ist, sondern wir sollen hier so ein bisschen allgemeine Konzepte der IT kennenlernen, anwenden können und so weiter.
Eine Programmierung, da geht es auch nicht darum, eine konkrete Programmiersprache abzufragen und zu lernen, sondern eben die programmierten Konzepte.
Und genau das sollte man, glaube ich, auch im Hinterkopf behalten, wenn man diese drei Kapitel liest.
Man sollte verstehen, wie Betriebssysteme arbeiten und wofür sie da sind.
Die konkreten Spezifika von Windows, Linux und Mac sind dann für die Prüfung zumindest eher irrelevant.
Wobei ich das gleich wieder ein bisschen einschränken muss, denn einige Sachen, speziell auf Linux bezogen, werden doch ganz gerne mal abgefragt in der Prüfung.
Und ich finde auch, dass jeder ITler das kennen sollte.
Aber darauf gehen wir da gleich im Detail ein, wenn wir uns die einzelnen Kapitel mal der Reihe nach anschauen.
Aber fangen wir vielleicht erstmal vorne an und zwar mit einem ganz allgemeinen Überblick.
Meine beiden Azubis haben mir so ein bisschen die Rückmeldung gegeben, was sie von den drei Kapiteln hielten.
Und das deckt sich auch ziemlich mit meinen Eindrücken, nachdem ich das jetzt nochmal gelesen habe.
Erstes Feedback war, die Kapitel waren nicht ganz so gut wie die vorherigen.
Warum? Es handelt sich eher um so eine Art Handbuch.
Das war zumindest deren Eindruck. Meiner teilweise auch.
Wo man dann wirklich nachgucken kann, wo man zum Beispiel, wie ich gerade schon gesagt habe, in der Systemsteuerung bestimmte Sachen einstellen kann.
Sicherlich wichtig, wenn man das nicht kennt.
Wenn man allerdings so ein bisschen schon in der Ausbildung vorangeschritten ist und einfach selber vielleicht schon auch seit Jahren zum Beispiel mit Windows arbeitet,
dann ist das eher, sag ich mal, dann weiß man das vielleicht schon.
Und die ganzen Inhalte sind dann auch nicht ganz so relevant vielleicht für die Praxis.
Es handelt sich dann eher, sag ich mal, um so ein Handbuch.
Wenn man nochmal nachgucken will, wie stellt man das nochmal ein oder wo war das nochmal, dann kann man das gut zum Nachschlagen benutzen.
Das war so der Eindruck.
Aber um sich auf eine Prüfung vorzubereiten oder auch für die Praxis sich vorzubereiten,
war es etwas schwierig, weil man zum Beispiel auch das ein bisschen schlecht lesen konnte.
Es waren halt viele Fakten aneinandergereiht, viele Screenshots auch dazwischen.
Zum Lesen war es so ein bisschen blöd.
Es ist halt eher so zum Nachschlagen gedacht.
Ein Feedback dazu war zum Beispiel auch, dass es sich so ein bisschen gelesen hat wie ein Benutzerhandbuch.
Wo mache ich was? So als kleine Einführung halt in das Betriebssystem.
Aber es war halt, sag ich mal, etwas oberflächlicher und wenig Theorie dahinter,
sondern halt eben zum Nachschlagen, wie ich es jetzt schon ein paar Mal gesagt habe.
Was mich dann allerdings wieder erstaunt hat, war, dass zum Beispiel ich ein Feedback bekommen habe,
dass so gewisse Shortcuts noch nicht bekannt waren.
Jetzt sind wir eigentlich schon mittendrin im Kapitel Windows.
Ich mache das jetzt gerade gar nicht chronologisch,
aber die Sachen, die ich mir schon mal aufgeschrieben habe bei unserem Gespräch,
die wollte ich einmal vorab so ein bisschen durchgehen.
Und da fand ich es eigentlich ganz spannend,
dass die Tastenkombination, die ich, glaube ich, gefühlte 300 Mal am Tag benutze,
nämlich Alt, Tab, um Fenster zu wechseln,
dass die teilweise nicht bekannt war.
Das hat mich dann schon etwas überrascht.
Ich will nicht sagen schockiert,
aber von daher war es dann, glaube ich, auch wieder gut,
dass wir das Kapitel doch noch mal durchgearbeitet haben.
Denn so absolute Grundlagen, wo ich dann schon denke,
mein Gott, das muss man ja eigentlich,
das hat man doch sicherlich in seiner Karriere schon mal irgendwie automatisch gelernt.
Das war dann offensichtlich doch nicht der Fall.
Von daher hat es sich jetzt für mich rückblickend auch wieder gelohnt,
dass meine Azubis das noch mal lesen mussten,
weil dann halt für mich so offensichtliche Sachen,
wo ich teilweise gar nicht mehr daran denke und die einfach anwende,
dass die dann halt noch mal so ein bisschen, ja, in den Fokus gerückt sind
und jetzt hoffentlich dann auch hängen geblieben sind bei den Azubis.
Dann war es auch ganz interessant im Bereich Linux.
Da haben meine Azubis jetzt auch gerade ihre eigenen Web-Server aufgesetzt
und genau in dem Zusammenhang konnten sie das Kapitel eigentlich sehr gut brauchen.
Denn da war jetzt alles Mögliche drin beschrieben,
was man halt wissen muss, wenn man mit seinem eigenen Server arbeitet.
Insbesondere auch eine riesenlange Liste der ganzen Kommandozeilenbefehle.
Und die habe ich mir auch noch mal im Detail angeschaut.
Da muss ich sagen, ganz ehrlich, da hat der Herr Kersten eine perfekte Auswahl getroffen.
Also ich glaube, ich habe alle Kommandozeilenbefehle, die er da beschrieben hat,
wirklich teilweise täglich im Einsatz.
Und das ist wirklich eine ganz tolle Leistung.
Ich würde dieses Kapitel auf jeden Fall auch in den nächsten Jahren meinen Azubis geben,
wenn die vorher noch nie was mit Linux gemacht haben,
weil da wirklich alle wichtigen Sachen drin stehen.
Auch kurz und knackig zusammengefasst,
die wichtigsten Parameter teilweise auch beschrieben.
Und ich glaube, wenn man das durchgearbeitet hat und die Befehle alle mal ausprobiert hat,
dann kann man schon mit so einem Linux-System wirklich viel machen
und muss nicht mehr allzu viel nachschlagen.
Das war auch so das Feedback meiner Azubis,
nachdem sie ihren Server eingerichtet haben, so ein bisschen mit Hilfe des Internets
und hier mal googeln und wie geht das denn und so weiter.
Hätten sie das Kapitel vorher gelesen, hätte das, glaube ich, die Arbeit deutlich erleichtert.
Das haben sie mir auch selber gesagt.
Von daher, beim nächsten Mal werde ich dieses Kapitel auf jeden Fall zum Lesen vorab geben,
bevor wir irgendwas mit Linux machen, denn, wie gesagt, die Auswahl der Befehle
und auch die Konzepte und die ganzen Orte, die da beschrieben werden und so weiter,
das ist alles sehr, sehr wichtig, wenn man seinen eigenen Server zum Beispiel aufsetzen möchte.
Von daher, meine absolute Empfehlung, wer noch nie was mit Linux gemacht hat,
das Kapitel ist eine tolle Einführung und danach kann man auf jeden Fall schon mal loslegen
und gewisse Sachen in Linux umsetzen.
Dann haben meine Azubis nach unseren letzten Buchclubs jetzt so ein bisschen selbst die Entscheidung getroffen,
die Historie der Betriebssysteme, die auch wie erklärt wurde hier im Buch, so ein bisschen zu überspringen.
Wobei ich da sagen muss, das hätte ich jetzt nicht gemacht.
Vielleicht allerdings, weil ich die ganzen Betriebssysteme selber auch mitgemacht habe ab Windows 3.1.
Ich bin also noch so ein Kind, was mit DOS aufgewachsen ist und dann ab 3.1, 95, 98 ME.
Ich habe eigentlich alle Windows-Versionen mitgemacht.
Von daher fand ich es jetzt noch mal ganz nett, darüber zu lesen, was es damals alles gab.
Hat natürlich heute keine praktische Relevanz mehr, sind wir ganz ehrlich.
Also die ganzen Windows-Versionen, das interessiert natürlich keinen Menschen,
was da der Unterschied war und was da neu gekommen ist.
Das wird weder in der Prüfung irgendwo verlangt, noch ist das für meine tägliche Arbeit irgendwie interessant.
Das ist wirklich so, wie in den anderen Kapiteln auch,
Historie ist immer gut zu wissen, wo man herkommt und wie sich das alles entwickelt hat für die Praxis.
Und für die Prüfung ist es, da haben sie allerdings recht gehabt, dieses Mal wieder überflüssig.
Von daher, dass sie es übersprungen haben, ich drücke da mal ein Auge zu.
Ja, es ist tatsächlich nicht ganz so relevant gewesen.
So, und dann bevor wir in die einzelnen Kapitel quasi abtauchen,
vielleicht noch mal so einen groben Überblick von mir, was ich jetzt fand,
was in diesen Kapiteln tatsächlich dann prüfungsrelevant ist oder auch praxisrelevant.
Ich denke ja nicht, dass wir das ganze Buch nur für die Prüfung lesen,
sondern wir wollen ja auch ein bisschen was mitnehmen oder du, hoffe ich, für deine eigene Praxis,
damit du dann auch was anwenden kannst.
Und prüfungsrelevant, meiner Meinung nach, ist sowas wie der grundsätzliche Aufbau von Betriebssystemen,
wie das halt eben funktioniert, wofür die da sind.
Und was mich dann gerade bei den Kapiteln Windows und Linux interessiert auch als Prüfer ist,
was sind denn so die Unterschiede zwischen den Betriebssystemen?
Und darauf fokussieren dann auch viele Prüfungsfragen.
Sowas wie zum Beispiel, sie sollen ihre Infrastruktur mit Betriebssystemen ausstatten.
Nehmen sie Windows oder Linux, was sind die Vor- und Nachteile?
Dann kommt dann halt sowas wie, Linux ist eben kostenlos, Windows hat vielleicht einen besseren Support,
die Integration in unser Netzwerk ist besser, wenn wir einen Windows-Server haben, weil und so weiter.
Also da geht es so ein bisschen dann in der Prüfung zur Sache, wenn es darum geht,
was sind die einzelnen Vor- und Nachteile,
beziehungsweise wie kann man eine Entscheidung für eines der Betriebssysteme zum Beispiel begründen
beziehungsweise ablehnen oder irgendwie unterstützen.
Wenn der Chef jetzt fragt, was sollen wir denn nehmen,
dann sollte man halt eben so ein bisschen eine Empfehlung geben können
und wissen, worauf man sich da einlässt und was eben die Vor- und Nachteile sind.
Darauf würde ich mich auch beim Lesen dieser Kapitel fokussieren.
Ganz konkrete Geschichte zum Beispiel das Dateisystem.
Es gibt nur ein Dateisystem, was eigentlich verlässlich mit Linux und Windows funktioniert
und das ist FAT32 und das sollte man zum Beispiel wissen.
Alle anderen Dateisysteme haben vielleicht ganz tolle Vorteile und können dies und das und jenes,
aber wenn ich Windows und Linux gleichzeitig darauf zugreifen lassen will, geht nicht.
Und solche Sachen, darauf würde ich mich dann auch beim Lesen der Kapitel fokussieren.
Gerade wo es so deutliche Unterschiede gibt, wie beim Dateisystem zum Beispiel,
bei den Dateiberechtigungen zum Beispiel, da kann man auch gerne die Linux-Sachen wirklich auch kennen.
Also dieses System der drei Gruppen, also Benutzergruppe und alle anderen
und der drei Rechte, nämlich Lesen, Schreiben, Ausführen.
Diese Kombination habe ich auch schon in einer Prüfung mal abgefragt, gesehen.
Also sowas darf man dann gerne wissen.
Und eben auch halt den Unterschied zu Windows, wie es da denn ist,
dass man da zum Beispiel nur mit NTFS überhaupt Dateiberechtigungen setzen kann,
die dann aber sehr viel detaillierter möglich sind als unter Linux, wo ich halt eben nur diese drei Rechte habe.
Da kann ich unter Windows jetzt einfach mal gefühlte, keine Ahnung wie viele es genau sind,
aber zehn verschiedene Sachen einstellen zum Beispiel.
Und das ist natürlich schon ein deutlicher Unterschied zwischen den Betriebssystemen
und hat halt auch eine praktische Konsequenz für den Einsatz im Unternehmen.
Und darüber sollte man eben Bescheid wissen, um dann eben eine begründete Entscheidung zu treffen,
für oder gegen das ein oder andere System.
Was auch schon mal gefragt wurde, was ich mal gesehen habe, war sowas wie Nennen Sie.
Die Nennen Sie-Aufgaben sind immer besonders schön.
Da kann man ganz einfach Punkte holen.
Und in diesem Fall sowas wie Nennen Sie einfach fünf Linux-Distributionen.
Und da kann man natürlich auch nach der Lektüre dieser Kapitel einiges zu sagen,
weil der Herr Kersten natürlich auch einige Sachen da genannt hat.
Gehen wir aber gleich bestimmt noch mal drauf ein, wenn wir dann an der Stelle sind.
Und was ich auch schon mal gesehen habe, waren so ein paar interessante Verzeichnisse unter Linux.
Linux hat ja den Vorteil, dass quasi der Kern von Linux immer gleich aufgebaut ist
und gerade auch das Dateisystem, wo zum Beispiel solche bestimmten Ordner wie def und root und etc.
und so weiter eigentlich auf allen Linux-Systemen identisch sind.
Und da kann man halt schön abfragen, was machen denn diese Ordner oder was ist da drin?
Und das ist nicht nur für die Prüfung interessant, sondern natürlich auch für die Praxis.
Denn wenn ich nicht weiß, wo ich nachgucken muss, wenn ich meine Konfigurationseinstellungen suche,
zum Beispiel unter Linux, dann werde ich halt erst mal ewig rumsuchen
beziehungsweise wieder Google zur Hilfe nehmen.
Und wenn ich mich aber ein bisschen auskenne unter Linux, weiß ich, Konfiguration liegt unter etc.,
dann gucke ich da einfach mal rein, mache mal ein ls und stelle fest,
liegt da vielleicht schon die Datei, die ich bearbeiten will?
Heißt die vielleicht schon so, wie das, was ich suche?
Also, kurz zusammengefasst, die Kapitel, ich fand sie gut für die Praxis,
absolut super Praxisbezug, gerade das Linux-Kapitel.
Wie gesagt, ich empfehle das ab jetzt allen meinen Auszubis,
bevor die irgendwas mit Linux machen und auch meinen Studenten wahrscheinlich.
Die sind auch immer, wie soll man sagen, die haben vorher auch meist noch nie was mit Linux gemacht,
sind halt Windows gewohnt, dann werden sie auf einmal auf so eine Kommandozeile geschmissen,
wo man erstmal nirgendswo klicken kann und das wird dann auch nicht ganz so gut angenommen meistens.
Und wenn man sich aber zum Beispiel mit diesem Kapitel jetzt erstmal so in die Grundzüge einarbeiten kann,
ich glaube, das ist eine gute Idee und das werde ich ab jetzt einfach mal versuchen, ob das funktioniert.
Gut, dann schauen wir uns doch jetzt vielleicht wirklich mal die einzelnen Kapitel an und was die Inhalte waren
und dann gehen wir mal kurz durch, was davon jetzt wirklich interessant für die Prüfung und oder die Praxis ist
und was eher weniger wichtig ist.
So, das Kapitel 5, die Betriebssystemgrundlagen.
Das beginnt halt mit so einer allgemeinen Definition erstmal, wofür so ein Betriebssystem da ist
und ich denke, das sollte auch jeder erklären können.
Da kann ich mir zum Beispiel Prüfungsfragen vorstellen, wie nennen Sie drei Aufgaben, die ein Betriebssystem übernimmt.
So, dann könnte halt sowas kommen wie Prozessmanagement, Speichermanagement,
Steuerung und Abstraktion der Hardware, Ein- und Ausgabesteuerung.
Das ist rein zufällig genau das, was hier auch im Buch steht.
Ja, ich gucke mir das hier gerade an.
So, aber das sind halt solche Dinge, die könnte man gut fragen, weil es halt auch allgemeine Sachen sind.
Es ist nicht bezogen auf Windows, Linux, Mac, was auch immer, sondern es sind halt allgemeine Sachen
und die werden natürlich immer gerne in Prüfungen abgefragt.
Ja, dann kommen wir zum ersten Unterkapitel, Entwicklung der Betriebssysteme.
Das ist jetzt also nochmal wieder die Historie.
Da geht es dann auch gleich los mit Unix und wie sich daraus dann zum Beispiel Linux entwickelt hat
und die Geschichte von Windows wird erzählt, von DOS natürlich, womit ich persönlich auch noch gearbeitet habe
und was immer noch so ein kleines Relikt von früher ist, zumindest denke ich das,
wenn ich die Kommandozeile aufmache unter Windows, die sieht halt immer noch genauso aus wie früher die DOS-Konsole.
Muss man heute nicht mehr kennen im Prinzip, denn das ist einfach uralt und kein Mensch benutzt das mehr.
Aber ich fand es nochmal ganz interessant zu lesen, wie sich das Ganze denn entwickelt hat
und wie alt das ganze Zeug eigentlich schon ist. Unglaublich.
Aber für die Prüfung und auch für die Praxis, glaube ich, könnte man die paar Seiten hier überspringen.
Sind allerdings nicht so viele, zwei Seiten DOS und Windows.
Ich glaube, da kann man sich mal einmal gönnen, drüber gelesen zu haben.
Aber dann, wie gesagt, die einzelnen Windows-Versionen und wann die rauskamen usw.
Interessiert eigentlich niemanden, ganz ehrlich gesagt.
Genauso ist es eigentlich bei der Linux-Historie.
Ich finde es auch wichtig, sowas zu wissen, gerade auch, wer es erfunden hat.
Der Linus Torvalds, das ist ja so eine Ikone in der Informatik.
Da dürfte man gerne mal den Namen auch gehört haben oder was ihn zur Ikone gemacht hat.
Nämlich, dass er Linux quasi erfunden hat, in Anführungszeichen.
Von daher, das kann man sich gerne mal durchlesen für die Prüfung, für die Praxis.
Wie eigentlich auch alle anderen Kapitel zur Historie, die wir schon besprochen haben.
Eher nicht ganz so relevant.
Gut, dann kommen wir dann zum Thema Aufgaben und Konzepte von Betriebssystemen.
Da geht es dann z.B. los mit dem Kernel.
Was ein Kernel ist?
Nämlich das grundlegende Computerprogramm, das auf dem Prozessor des Rechners ausgeführt wird.
Also das quasi die grundlegende Steuerung übernimmt das Ganze.
Und das kann man auf jeden Fall gerne mal wissen.
Denn zum Thema Kernel, das hört man immer wieder mal.
Z.B. wenn man eine Linux startet und es startet nicht mehr richtig, dann gibt es eine Kernelpanik.
Und dann sollte man auch in Panik geraten, denn dann ist wirklich irgendwie was Grundsätzliches kaputt.
Und da jedes Betriebssystem einen Kernel hat, sollte man schon mal verstanden haben, was denn dahinter steckt und was ein Kernel ist.
Vor allem auch den Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten, nämlich dem Micro-Kernel oder dem Mikro-Kernel und dem monolithischen Kernel.
Gerade auch der Begriff monolithisch, der kommt auch in der Softwareentwicklung häufig vor.
Und das ist ein großer Klumpen, wo irgendwie alles miteinander verdrahtet ist und zusammenhängt.
Und das wird dann in der Softwareentwicklung gerne als Monolith bezeichnet.
Bezeichnet im Kontrast zu einer vielleicht modular aufgebauten Software, die ich mir so ein bisschen zusammenstöpseln kann aus einzelnen Komponenten.
Mensch, heute ist irgendwas los. Ich weiß auch nicht, kann ich heute nicht sprechen irgendwie.
Gut, auf jeden Fall sollte man das wissen, was das ist.
Ich habe es noch nie konkret in einer Prüfung abgefragt gesehen, ganz ehrlich gesagt.
Aber ich finde es ist schon wichtig, dass man die Programme, die man täglich benutzt.
Und dazu gehört nochmal an Nummer 1 das Betriebssystem.
Was startet, wenn ich den PC anmache? Das Betriebssystem.
Von daher sollte man wenigstens mal verstanden haben, wofür das eigentlich da ist und was das macht.
Das hebt uns dann als ITler vielleicht auch von den normalen Menschen ab, die auch alle jeden Tag mit dem Betriebssystem arbeiten, aber überhaupt gar keine Ahnung haben, wofür das eigentlich da ist.
Und ich denke mal, so ein bisschen Fachwissen könnte man durchaus mitbringen, wenn man schon einen IT-Beruf hat.
Gut, dann geht es weiter mit Gerätetreibern, Systemprogrammen, Schnittstelle für Anwendungsprogramme und, und, und so weiter.
Alles tolle Sachen brauchen wir für die Prüfung eher weniger.
Also man sollte es mal verstanden haben, denke ich, auch für die Praxis, dass man weiß, was man eigentlich tut, wenn man mit den einzelnen Werkzeugen arbeitet.
Aber für die Prüfung eher uninteressant, sage ich ganz ehrlich.
Dann kommen wir zur Prozessverwaltung.
Da wird dann nochmal auf das Unix-Prozessmodell eingegangen.
Das finde ich sehr wichtig, das zu wissen.
Für die Prüfung gibt es da allerdings wieder wenig Bezug, muss ich ehrlich sagen.
Aber zum Beispiel die Konzepte, die noch erläutert werden, Deadlocks und Threads, das ist dann doch was Wichtiges.
Wenn man zum Beispiel später dann auch programmiert, dann steht man ja auch selber vor der Wahl.
Starte ich zum Beispiel ein Multi-Threaded-Programm.
Und dann muss man wissen, dass es da zum Beispiel Race-Conditions und Deadlocks geben kann.
Das ist also, würde ich sagen, für die Prüfung noch nicht ganz so relevant, aber für die Praxis, wenn ich nachher programmiere.
Und da es heute immer mehr darauf hinausläuft, dass wir nebenläufig programmieren, weil wir ganz oft nicht nur einen Prozessor im PC haben,
sondern eben mehrere oder einen mit mehreren Kernen, ist das halt die Zukunft.
Und dann sollte man schon wissen, was es da für Probleme gibt, wenn man nebenläufig programmiert.
Und da gibt es hier wenigstens einen kleinen Einstieg in die Grundzüge, gerade die Begrifflichkeiten, also Threads, Deadlocks usw.
Von daher, das darf man auch gerne da mal gelesen haben.
Dann geht es weiter zur Speicherverwaltung.
Da wird dann intensiv auch beschrieben, wie zum Beispiel das Paging funktioniert,
also die Auslagerung des Speichers auf die Festplatte zum Beispiel.
Finde ich, ist so ein klassisches Thema für so eine Einführungsveranstaltung in der Informatik im Studium oder so.
Da muss man diesen ganzen Schnickschnack lernen, da muss man auch eine Adressierung ausrechnen können und weiß der Geile.
Finde ich persönlich völlig praxisfern.
Das muss niemand in der Praxis jemals machen.
Man muss nur wissen, was es ist und was es für Konsequenzen hat, wenn ich eine riesengroße Speicherauslagerungsdatei habe.
Nämlich einfach, dass es langsam wird.
Aber sage ich mal, für die Praxis und auch für die Prüfung könnte man das überspringen.
Gut, dann kommen wir zu den Dateisystemen.
Da habe ich dann schon gesagt, das ist dann durchaus wichtiger, denn das ist halt ein konkreter Praxisbezug.
Und das ist auch wichtig, dass ich weiß, wenn ich zwei Betriebssysteme habe, dass die eben nicht einfach mit irgendeinem Dateisystem arbeiten können,
sondern ich da schon genau entscheiden muss.
Nehme ich zum Beispiel NTFS oder FAT32 oder EXT2 oder wie auch immer.
Das hat halt jeweils Vor- und Nachteile und eventuell kann mein Betriebssystem nachher nicht darauf zugreifen, wenn ich das falsche nehme.
Von daher, das sollte man schon wissen.
Und dann kommen wir auch zum virtuellen Unix-Dateisystem.
Das sind jetzt diese Ordner, die ich eben schon nannte.
Also zum Beispiel BIN und DEF und USR und ETC und WAR und so weiter.
Die darf man durchaus auswendig können, meiner Meinung nach.
Die frage ich auf jeden Fall meine Azubis auch immer in den Lernzielkontrollen ab.
So ein paar, also im Prinzip genau die, die hier auch genannt werden im Buch,
die sollte man schon auswendig drauf haben und wissen, was denn so da drin ist und was deren Aufgabe ist.
Das gehört meiner Meinung nach zum Grundwissen von Linux dazu.
Das, was dann als nächstes kommt, genauso praxisrelevant, nämlich die Dateirechte.
Das hatte ich eben schon gesagt.
Also die drei Gruppen und die drei Zugriffsrechte.
User, Group, Other und Read, Write, Execute.
Und dann die Kombination des Ganzen und das Oktaldarstellung und so weiter.
Das ist absolut praxisbezogen und das wurde auch schon mal in der Prüfung abgefragt.
Von daher unbedingt mal angucken.
Dann kommen wir zum Windows-Dateisystem.
Also der Aufteilung in die verschiedenen Laufwerksbuchstaben und wie das dann aufgebaut ist
und welche Sonderzeichen erlaubt sind und welche nicht und so weiter.
Wichtig für die Praxis auf jeden Fall, für die Prüfung dann eher weniger.
Ja, dann kommen wir zum Ende nochmal in den Bereich, der sehr, sehr prüfungsrelevant ist,
nämlich die Virtualisierung.
Virtualisierung war jetzt gerade in den letzten Jahren natürlich absolut relevant.
Fast in jeder Prüfung irgendwie was zu abgefragt.
Das Problem ist, in diesem Kapitel reicht mir der Einstieg in die Virtualisierung eigentlich
nicht.
Also das ist ein netter Überblick, dass man schon mal sieht, was es da so gibt, aber als
Prüfungsvorbereitung würde mir das hier nicht ausreichen.
Das ist mir viel zu oberflächlich und da fehlt einfach viel zu viel.
Also wenn wir uns mal die konkreten Seitenzahlen angucken, das sind zwei oder drei Seiten zum
Thema Virtualisierung und dann kommt quasi eine Praxisanleitung zum Umgang mit VMware
Workstation.
Das ist etwas, was ich mir komplett schenken würde.
Das ist eine konkrete Produktschulung, sage ich mal.
Das ist weder für die Prüfung relevant, noch für die Praxis, wenn du nicht zufällig
mit VMware Workstation arbeitest.
Also von daher habe ich zum Beispiel jetzt dieses komplette Kapitel übersprungen, wobei
ganz ehrlich, das sind auch nur vier Seiten, das ist also jetzt nicht wahnsinnig umfangreich.
Aber da würde ich auf jeden Fall den Tipp geben, für die Prüfungsvorbereitung unbedingt
noch mal Sekundärliteratur anschauen zum Thema Virtualisierung.
Das ist ein ganz, ganz wichtiges Prüfungsthema.
So, dann ist das erste Kapitel schon durch, kommen wir zum Kapitel 6, Windows.
Das geht dann gleich mal los mit einer Historie und einer riesen Tabelle der ganzen Windows-Versionen,
die über zweieinhalb Seiten geht.
Das würde ich mir dann tatsächlich schenken.
Ist eine nette Übersicht, brauche ich allerdings nicht zu lernen, meiner Meinung nach.
Und dann gibt es noch eine kleine Übersicht, welche Windows 10-Versionen es gibt.
Also das zeigt nochmal, das Buch ist wieder top aktuell auf dem neuesten Stand seit der
letzten Auflage.
Da sind also alle Bezüge zu Windows 10 und neueren Entwicklungen auf jeden Fall drin.
Ist also wirklich klasse, allerdings für die Prüfung ist es wieder mal irrelevant.
Für die Praxis eventuell, ich weiß nicht, ob deine Firma z.B. schon Windows 10 einsetzt
oder ob ihr noch, wie wir z.B. auf Windows 7 arbeiten.
Aber es ist wirklich wichtig zu wissen, da das jetzt ja auch von Microsoft mehr oder
weniger die letzte Windows-Version theoretisch sein soll und dann nur noch Updates gefahren
werden.
Von daher, da kann man sich mal kurz mit auseinandersetzen, denke ich.
Ja, dann kommen die Windows-Dateisysteme, hatte ich schon gesagt, wichtig, auch die
Eigenschaften abzugrenzen und im Vergleich auch zu den Linux-Dateisystemen.
Und dann kommt der Bereich des Kapitels, den ich für die Prüfung absolut irrelevant finde,
für die Praxis durch das Feedback meiner Azubis allerdings sehr relevant, denn da waren
wie gesagt noch Sachen drin, die sie nicht kannten, gerade die Shortcuts und so weiter.
Aber ansonsten ist der Rest des Kapitels mehr oder weniger so ein Benutzerhandbuch.
Wie mache ich was, wo sind welche Einstellungen, hier nochmal ein Shortcut eingebaut, da nochmal
der Windows Explorer erklärt und auch die Konsole und so weiter.
Sicherlich wichtige Inhalte für die Praxis.
Ich bin schon fast davon ausgegangen, dass die Leute das einfach so können, aber wie
gesagt, das Feedback hat mich eines Besseren belehrt, von daher lies es gerne mal durch.
Wenn du es schon kennst, umso besser, kannst du es halt schnell überfliegen.
Wenn nicht, ist da sicherlich noch einiges drin, was für die tägliche Arbeit absolut
relevant ist.
Was ich dann auch sehr wichtig fand, ist das nächste Unterkapitel, nämlich die Windows-Powershell.
Denn wenn wir schon mit Windows arbeiten, dann ganz klarer Tipp, vergiss die Kommandozeile,
das interessiert keinen Menschen mehr.
Die Windows-Powershell ist das mächtigste Ding, was es irgendwie unter Windows gibt,
wenn du irgendwas automatisieren willst.
Von daher, zieh dir das Kapitel mal rein, das würde ich mir auf jeden Fall angucken,
das ist definitiv die Zukunft.
Du kannst unter Windows alles über die Powershell starten, starten nicht nur, sondern auch steuern,
auch die kleinsten Einstellungen, irgendwo Namen im Active Directory ändern oder wie
auch immer.
Es geht alles heute über die Powershell und von daher ist das definitiv das Mittel der
Wahl, wenn du dir irgendwas unter Windows reinziehen willst, dann unbedingt die Powershell.
Für die Prüfung ist es allerdings völlig irrelevant.
Das wäre genauso, wie wenn ich dich konkrete Befehle in Java abfragen würde.
Das macht einfach keiner, denn man kann halt nicht voraussetzen, dass die Powershell in
jedem Unternehmen eingesetzt wird.
Das ist also kein Grundwissen, was jeder ITler haben muss, sondern es ist eben ein Nischenwissen.
Wobei für die Praxis, ganz ehrlich, ist es glaube ich ein absolut wichtiges Wissen,
denn meines Wissens nach arbeiten so gut wie alle Unternehmen in irgendeiner Form mit Windows.
Wenn das nicht so ist, wenn du alles mit Linux machst oder Mac, okay, kannst du die Powershell
überspringen.
Ansonsten, wenn du auch nur entfernt irgendwas mit Windows zu tun hast, zieh dir die Powershell
rein.
Das ist ein verdammt mächtiges Werkzeug, das ist meiner Meinung nach die beste Shell,
die es aktuell so gibt und von daher so ein paar grundlegende Sachen dazu und das geht
weit über die Grundlagen hier hinaus.
Da werden auch Schleifen und weiß der Geil was alles durchgesprochen.
Also es sind auf jeden Fall, wie viele sind das hier, auf jeden Fall über 10 Seiten,
ich habe es jetzt nicht ganz durchgezählt, kannst du auf jeden Fall gut als Einstieg
benutzen für die Powershell und das ist eine absolute Praxisempfehlung meiner Meinung
nach.
Dann geht es weiter so ein bisschen mit Windows Konfiguration, also die MMC, die Microsoft
Management Console, dann haben wir noch die Registry und so weiter, alles wichtige Sachen
für die Prüfung, wie gesagt, wieder irrelevant.
Netzwerkkonfiguration würde ich mir mal angucken, ganz wichtig, auch wieder für die Praxis,
wo musst du was einstellen, wenn irgendwas im Netzwerk nicht funktioniert, dann wird
nochmal der Ping erklärt, der Tracer, Netstat, NSLookup, also so ein paar Tools, die unter
Windows fast lebenswichtig sind, wenn du irgendwas mit Thema Netzwerkfehlersuche oder
so zu tun hast.
Von daher das Kapitel unbedingt lesen, super super praxisrelevant, für die Prüfung irrelevant.
Dann geht es weiter mit Datei, Druckserver, Windows Server und so weiter und dann ist
das Kapitel schon beendet und die letzten Sachen, ja, ist nett zu wissen, brauche ich
aber wieder nicht für die Prüfung und für die Praxis ist auch nicht ganz so relevant,
von daher den Rest würde ich dann einfach mal lesen, aber nicht unbedingt so, wie soll
man sagen, nicht so vertiefen.
Okay, und dann sind wir schon beim letzten Kapitel für heute, das ist allerdings auch,
glaube ich, fast das längste von denen ist, ich habe gar nicht auf die Seitenzahlen geguckt,
auf jeden Fall steckt da am meisten Inhalt drin und das ist das Linux-Kapitel Nummer
7.
Das startet erst mal mit einem kurzen Überblick, was für Linux es denn so gibt, also welche
Distributionen, Debian, Red Hat, OpenSUSE, wo die herkommen und wer es erfunden hat quasi
und damit kann man auch schon mal die Frage beantworten, nennen sie doch mal ein paar
Distributionen.
Ja, die werde ich jetzt hier nicht alle aufführen, aber da hast du auf jeden Fall schon mal einen
guten, also eine gute Handvoll und mehr, um solche Fragen definitiv zu beantworten.
Ja, dann geht es auch direkt los, nämlich die Arbeit mit der Shell, da geht es los und
dann gibt es aber auch ein paar Screenshots von der Oberfläche, also wenn du irgendwie
eine grafische Oberfläche hast und so weiter und dann geht es auch direkt los mit einer
Beschreibung, wie dann zum Beispiel Benutzer angelegt werden und den verschiedenen Terminals,
die es da gibt und Grundfunktionen der Shell ist dann das nächste Kapitel und das sind
meiner Meinung nach absolute Grundlagen, die ich unbedingt wissen muss, wenn ich irgendwo
was mit Linux zu tun habe.
Bei unserem Unternehmen ist das der Fall, unser zentrales Bestandsführungssystem läuft
auf einem Linux-Server, von daher erwarte ich eigentlich auch von jedem Azubi oder auch
von jedem anderen Kollegen, dass er sich auch intensiv mit Linux auseinandersetzt.
Nützt ja nichts, wenn man nur das Programm beherrscht, aber das Betriebssystem, auf dem
es läuft, sagt einem nichts.
Von daher unbedingt mal angucken, meiner Meinung nach sollte jeder ITler heutzutage mal was
von Linux gehört haben und zumindest diese Grundlagen, die hier erklärt sind, im Kapitel
drauf haben.
Da gibt es meiner Meinung nach keine Ausrede, wenn man das nicht beherrscht.
Von daher, ich würde das wirklich komplett durcharbeiten, wenn du noch nie mit Linux
was gemacht hast, die Programme mal eingeben, die Befehle auf der Konsole ausprobieren,
die Shortcuts vor allem ausprobieren, die Bash, in der hier hauptsächlich gearbeitet
wird, die Shell oder die Standard-Shell von Linux, die ist schon enorm mächtig, die kann
schon echt coole Sachen, die macht einem das Leben auf der Kommandozelle sehr, sehr
einfach, sage ich mal.
Deswegen arbeite ich auch viel, viel lieber auf der Konsole als auf einer grafischen Oberfläche,
weil es einfach super optimiert ist und mit wenigen Tastendrücken alles zu erreichen.
Von daher, unbedingt mal angucken, also da geht es dann weiter mit, wie du dir Hilfe
holst, also mit dem man-Befehl zum Beispiel, dann geht es um die Pipes und Ein- und Ausgabeumleitung,
was auch super wichtig ist unter Linux, weil halt fast alles, was du machst, irgendwie
mit Datei-Operationen zusammenhängt und das ist natürlich wichtig, wie kriege ich
Daten aus einer Datei raus, beziehungsweise wie kriege ich es da rein und dann werden
weitere Systembefehle behandelt, da hatte ich schon gesagt, fand ich fast alles, nicht
nur fast, ich fand alles, was hier genannt wird, wirklich super praxisrelevant, ob es
jetzt ein Kopieren von einer Datei ist oder ein Anzeigen von Dateiinhalten mit ls oder
ein Change-Mode, also chmod, um zum Beispiel die Dateirechte zu ändern, dann haben wir
Sachen für Textanzeige und Manipulationen mit CAT und mit HEAD und TAIL und natürlich
auch GREP, GREP inklusive einer Einführung in reguläre Ausdrücke, also perfekt, ja,
also wirklich eine tolle, super praxisbezogene Geschichte, die wir hier sehen, dann geht
es weiter mit Systemverwaltung, mit Mount zum Beispiel oder Disk-Usage, File-System-Check
und so weiter, das sind alles Sachen, die wirklich sehr wichtig sind, wenn ich in irgendeiner
Weise einen Linux-Server zum Beispiel betreibe, was ich dir zum Beispiel auch empfehlen würde,
wenn du noch keinen hast, dann schaff dir einen an, besser kann man das ganze Zeug
nicht leeren, als wenn du deinen eigenen Web-Server irgendwo stehen hast und den zum Beispiel
gegen Angriff absichern musst, ja, also besser wirst du es, glaube ich, nicht leeren, weil
du einfach den Zwang hast, das zu leeren, weil du sonst halt gehackt wirst, ja, kann
ich aus eigener Erfahrung nur berichten, macht das Ganze auch noch so ein bisschen
greifbarer und macht vielleicht auch ein bisschen Spaß, wenn du weißt, am Ende kommt halt
ein lauffähiger Server dabei raus, auf dem zum Beispiel deine Website läuft, aber gut,
das sei nur nebenbei erläutert, wie gesagt, die ganzen Befehle super gut auch beschrieben,
die ganzen Sachen sind da gut erklärt mit Parametern und so weiter, ich denke, danach
kann man auf jeden Fall gut loslegen und mit dem System arbeiten.
Und im nächsten Unterkapitel geht es dann schon weiter mit der Konfiguration, also wo
finde ich die einzelnen Sachen, wo finde ich die Log-Ausgaben, wo finde ich die Konfiguration,
wie stelle ich zum Beispiel ein, dass Programme automatisch beim Systemstart gestartet werden
und so weiter.
Nächster Punkt ist dann sowas wie, wie installiere ich Software, ja, das ist unter Windows ja
auch ein bisschen einfacher, Excel runterladen, Doppelklick, fertig, aber, naja, ehrlich
gesagt, wenn ich genau bin, das ist unter Linux sogar noch einfacher, da gebe ich mich
einfach ein, App-Get, Install, Paketname, fertig, dann muss ich nochmal was runterladen,
dann macht er alles von alleine.
Aber, wenn man das nicht weiß, wie das funktioniert, dann ist es sicherlich schwieriger, als irgendwo
auf ein Excel-Doppel zu klicken, deswegen einfach mal lesen und vor allem hat auch jedes
Linux sein eigenes Paketverwaltungssystem, also zum Beispiel App-Get unter Debian-basierten
Linuxen oder zum Beispiel RPM unter Red Hat und so weiter.
Von daher ist das schon mal ganz gut, das zu wissen.
Hier ist auch gleich eine Anleitung dabei, wie man seine eigenen Pakete kompiliert, d.h.
sich einfach die Sourcen runterlädt und dann passend für das Betriebssystem, auf dem man
das gerade ausführt, eben dann die Binaries erzeugt.
Von daher will ich eigentlich alles beschrieben, was man wissen muss, um loszulegen eigentlich.
Und das nächste Unterkapitel heißt passenderweise auch schon gleich Automatisierung, d.h. da
kommen wir jetzt in den Bereich, wo wir die Tasks, die wir auf der Kommandozeile sonst
mühsam eingeben, dann jetzt eben als Skript z.B. ablegen und dann eben wiederholbar ausführen
können.
Und da gibt es also eine schöne Einführung quasi in die Bash-Programmierung mit Shebang-Zeile.
Also wenn du Shebang noch nie gehört hast, das ist das Ding, was ganz zu Beginn eines
Skripts steht.
Das fängt mit einem Hash-Zeichen und einem Ausrufezeichen an, deswegen heißt es Shebang
und dahinter steht dann der Interpreter, der das Skript ausführt, in den meisten Fällen
dann eben Bin-Bash z.B.
Und jetzt gibt es also eine Einführung in alles Mögliche, was man so braucht, z.B.
Fallunterscheidung, Schleifen usw., um halt eben mit der Bash sich Sachen automatisieren
zu können.
Auch sehr, sehr hilfreich, wie ich finde.
Und danach kommt dann noch eine Einführung in Cronjobs.
Cronjobs, das sind die automatischen Tasks unter Linux, die also z.B. zu einem bestimmten
Datum oder einer bestimmten Uhrzeit immer wieder ausgeführt werden, so dass ich also
mein komplettes System im Prinzip völlig durchautomatisieren kann.
Und das finde ich auch absolut wichtig, habe ich bei meinem eigenen Server auch, da laufen
auch einige Cronjobs, die z.B. Backups machen oder Backups auf FTP-Server hochladen und
weiß egal was, alle solche Sachen.
Das nächste Kapitel hat mir sehr, sehr gut gefallen, denn das ist der Unterpunkt 7.4
– Editoren.
Und da geht es gleich mit dem besten Editor der Welt los, nämlich mit dem VI.
Wie soll es anders sein?
Ja, es gibt zwar gleich auch noch ein Kapitel zu Emacs, ja, das muss ja auch dabei sein,
aber der VI, der wird natürlich direkt als erstes eingeführt, ist natürlich der beste
Editor der Welt, ja, da gibt es auch gar keine Diskussion und ich finde in dem Kapitel ist
wirklich kurz und knackig zusammengefasst auf, ich zähle mal gerade durch, 3, 4, 5,
6, 7, 8, 8 Seiten, inklusive Tabelle mit allen möglichen Übersichten der einzelnen Tastaturbefehle
und so weiter, was der VI kann, wie der funktioniert, die einzelnen Modi und eben, ja, gerade die
wichtigsten Befehle und so weiter.
Also wirklich eine tolle Sache, eine Kurzübersicht quasi und das wünschte ich, hätte ich noch
in Erinnerung gehabt, als ich das meinen Azubis gezeigt habe, denn ich bin eigentlich
immer auf der Suche nach einer guten Einführung in den VI, denn den lernt man halt eben nicht
von heute auf morgen und einfach mal so ein paar Seiten, wie gesagt, 8 Seiten sind das
hier, glaube ich, um einfach mal alles so gehört zu haben, was der VI so kann, das
ist wirklich eine tolle Sache, also das würde ich jetzt genau wie die anderen Kapitel zum
Thema Linux auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn du dich damit zum Beispiel noch nie auseinandergesetzt
hast, super Einführung, super kurz und prägnant und das Wichtigste, was du brauchst, um damit
arbeiten zu können, ist da zusammengefasst.
Also absolute Empfehlung.
Ja, danach kommt quasi das Gleiche nochmal für IMEX, muss ich ehrlich sein, habe ich
übersprungen, den IMEX, ich sehe noch nicht mal den Sinn darin, auch nur ansatzweise zu
verstehen, wie er funktioniert, weil ich halt den VI habe, der VI ist auf jedem System
verfügbar, auf jedem Linux System, ich sehe keinen Sinn darin, mich nochmal mit dem IMEX
auseinanderzusetzen, ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, 97 verschiedene Editoren
zu kennen, viel wichtiger ist, dass man einen richtig gut kann und diese Zeit würde ich
lieber in den VI investieren, ich kenne auch Kollegen, die diese Zeit lieber in den IMEX
investieren, weil sie den besser finden, okay, sei es drum, ich will tatsächlich keinen
Grabenkampf anfangen, welcher Editor der beste ist, entscheide dich einfach für einen und
nutz den dann und nutz ihn aus vor allem auch, also lerne die Shortcuts, lerne die Funktionen,
die er hat, damit du halt nicht immer, sag ich mal, Umwege gehen musst, um deine Ziele
zu erreichen.
Also sowohl für VI als auch für den IMEX, also kann man glaube ich so sagen, für die
zwei wichtigsten Editoren, die es unter Linux so gibt, übrigens beide auch für Windows
verfügbar natürlich, also alles, was hier steht, gilt genauso auch für die Windows-Version
der Editoren.
Ist eine super Einführung, würde ich mir einfach mal angucken.
Ja, Rest des Kapitels ist dann der X-Server, also die grafischen Oberflächen unter Linux,
ist auch nett zu wissen, da wird ja nochmal was zu KDE und zu GNOME und so erzählt, ist
schön für die Prüfung eigentlich, ist nicht so relevant und ehrlich gesagt für die Praxis
finde ich es auch nicht relevant, weil ich persönlich unter Linux noch nie mit einer
grafischen Oberfläche gearbeitet habe, ich sehe nicht den Sinn darin, ich habe auf meinem
Server auch noch nicht mal eine grafische Oberfläche installiert, das läuft alles
über die Kommandozeile und es läuft so gut, wie es läuft, ich brauche da also keine
GUI.
Danach geht es aber nochmal in die etwas interessanteren Themen, nämlich Netzwerkkonfiguration
unter Linux, das ist auch nicht ohne, wenn man sich mal eben einfach fix eine VM aufsetzen
will und dann erst mal drei Stunden rumdoktern muss, bis man überhaupt eine Verbindung zu
seinem Windows-System hinkriegt, der weiß, wovon ich spreche, der das schon mal gemacht
hat, von daher, hier sind so ein bisschen die Grundeinstellungen einmal beschrieben,
wie komme ich da überhaupt dran, wo kann ich mir angucken, welche IP-Adresse ich habe,
z.B. mit if-config, also if-config für Interface, wenn man von Windows kommt und nur den Befehl
ip-config kennt, dann wundert man sich erstmal, warum da nichts passiert unter Linux, ja,
der Befehl heißt einfach if-config, also Interface-config und das zeigt einem das dann
an.
Aber es gibt halt auch noch ein paar mehr Kommandozeilenbefehle, die für die Netzwerkkonfiguration
interessant sind, die werden hier auch genannt, z.B. route oder root oder wie auch immer man
das ausspricht, ich glaube auf Englisch wäre es eher route für die Route und dann eben
noch ping und tracer und so weiter, die es auch alle unter Windows ja gab und die werden
hier nochmal kurz angerissen quasi.
Zum Schluss kommt da nochmal ein bisschen was zum Thema CAPS, also Druckersteuerung
und SAMBA für die Dateifreigaben im Windows-Netzwerk und dann kommen schon Übungsaufgaben, dann
ist das Kapitel durch.
Ja, also, wie gesagt, das Linux-Kapitel, eine super Leseempfehlung, unbedingt, absolut
praxisbezogen für die Prüfung, auch das eine oder andere da drin, wie z.B. die einzelnen
Ordner unter Linux, was die für eine Bedeutung haben, sicherlich auch mal wichtig, aber das
meiste ist definitiv nicht prüfungsrelevant, aber finde ich absolut praxisrelevant.
Von daher, probiert die Sachen einfach mal aus, schnappt dir mal ein Linux, muss ja
nicht gleich der teure oder billige, aber dem am Internet angeschlossene Server sein,
es kann ja auch einfach eine VM sein, um das einfach mal auszuprobieren und einfach
vielleicht mal den Horizont zu erweitern.
Wenn du z.B. bislang nur mit Windows gearbeitet hast, dann schnapp dir mal Linux, weil das
ist ein ganz anderes Betriebssystem, das funktioniert ganz anders und das kann eigentlich nur deinen
Horizont erweitern, wenn du es mal ausprobierst.
Gut, dann schließen wir den Buchclub für heute ab.
Wie gesagt, Kapitel 8, ich habe es auch noch gelesen zum Thema OSX, ich habe es ehrlich
gesagt, ja, ich sehe nicht den Sinn da drin, sich das noch anzugucken, es ist weder prüfungsrelevant
noch für mich praxisrelevant.
Wenn du da anderer Meinung bist, dann schreib mir gerne einen Kommentar unter diese Episode.
Ich will allerdings keinen Krieg anfangen mit irgendwelchen Mac-Jüngern, ich bin auch
kein Windows- oder Linux-Jünger, ich benutze die einfach nur, um meine Ziele zu erreichen,
aber ich kämpfe nicht gegen irgendwelche Leute, die andere Betriebssysteme besser finden.
Dafür ist meine Zeit ehrlich gesagt zu schade.
Jedes Betriebssystem kann sicherlich alles umsetzen, was ich heute brauche, das eine
besser, das andere schlechter und von daher ist es eigentlich ganz egal, was man nimmt,
Hauptsache man kennt sich mit dem, das man einsetzt, vernünftig aus und investiert vielleicht
mal Zeit, um das zu lernen.
Und ich glaube, gerade für Linux kann man dieses Kapitel 7 aus dem Handbuch für Fachinformatiker
halt perfekt benutzen, weil wirklich ein Rundumschlag gemacht wird, wichtige Bash-Befehle, wichtige
Linux-Befehle an sich, dann nochmal die Konfigurationen, die Editoren und so weiter, es ist wirklich
alles drin, um einfach loslegen zu können.
Deswegen fand ich das Kapitel auch wirklich sehr, sehr empfehlenswert, wenn auch eben
nicht ganz so viel für die Prüfung da rauszuziehen ist.
Okay, dann würde ich sagen, beenden wir die Episode heute mit einem Ausblick, wann es
denn weiter geht.
Wir haben uns jetzt, Braunl, darauf verabredet, dass wir ein paar mehr Kapitel lesen, dafür
aber erst ein bisschen später den Buchclub machen, weil jetzt so ein bisschen die Sommerpause
ist, beziehungsweise meine Studentin gerade im Studium ist und ich deswegen gar nicht
so oft mit ihr zusammensitzen kann, um das Buch durchzusprechen.
Deswegen haben wir uns darauf verständigt, Anfang Juli, also Juli 2016, weiterzumachen
mit dem nächsten Buchclub und der hat es dann allerdings in Sicht, da haben wir uns
nämlich fünf Kapitel vorgenommen.
Allerdings, wie ich schon mal in der letzten Episode angedeutet habe, gehen wir jetzt nicht
mehr chronologisch von vorn bis hinten durch, sondern wir haben uns jetzt gezielt Kapitel
herausgesucht und gehen die jetzt durch.
Und das sind im Speziellen die folgenden Kapitel.
Nummer 14, Server für Web-Anwendungen.
Dann machen wir Kapitel 20, JavaScript und AJAX.
Dann nehmen wir die 16 dazu, XML.
Dann machen wir 15, weitere Internet-Server-Dienste.
Und Nummer 18, Webseiten-Erstellung mit HTML und CSS.
Ich sage auch ganz kurz dazu, warum wir uns für diese Kapitel entschieden haben.
Wir lassen im Prinzip jetzt erstmal die Programmier-Kapitel aus, denn dazu haben wir schon viel, viel,
viel gemacht, auch während der Ausbildung und meine Azubis können ja auch schon recht
gut programmieren.
Von daher überspringen wir die Kapitel kurz und fangen jetzt mit denen oder machen mit
denen Sachen weiter, die für sie gerade relevant sind.
Und zwar haben die beiden sich jetzt halt einen Server angeschafft, den sie jetzt aufsetzen
und in dem Zusammenhang haben wir gesagt, welche Kapitel sind denn dazu jetzt eigentlich
am passendsten und dann haben wir uns die Kapitel rausgenommen, wo sie noch nicht so
viel selber gemacht haben, wie z.B. HTML und CSS, das haben die eigentlich schon selber
gelernt.
Deswegen haben wir das z.B. jetzt nach ganz hinten geschoben, für den Fall, dass wir
keine Zeit mehr haben, lassen wir das nämlich tatsächlich erstmal weg und wir konzentrieren
uns jetzt halt auf das, was wichtig ist, um eben diesen Web-Server zu verstehen, zu betreiben
und so weiter.
Und das sind eben die Kapitel 14, 20, 16, 15, 18, wobei das Kapitel 16, XML, nimmt nochmal
so eine Sonderrolle ein, das passt ganz gut zu dem Rest, zu Web-Entwicklung und so weiter,
deswegen haben wir es jetzt dazugenommen und deswegen haben wir so ein bisschen, ja, wie
soll man sagen, so ein Paket geschnürt aus Themen, die, glaube ich, so grob zusammenpassen,
eben so zum alles, was zum Thema Web so dazugehört.
Und ich sage aber auch gleich dazu, dass wir ein Kapitel wahrscheinlich komplett auslassen
werden und das ist Kapitel 19, Web-Server-Anwendung.
Da haben wir mal so durchgeblättert und das ist fast ausschließlich PHP-Programmierung
und ehrlich gesagt, obwohl ich früher meine Ausbildung selber mit PHP gemacht habe und
ich PHP auch weiterhin für eine sehr wichtige Sprache halte, ist es für meine Azubis, glaube
ich, nicht allzu sinnvoll, das nochmal zu lernen, das wird bei uns nicht eingesetzt
und diese Sachen zu wiederholen, wobei wir zum Beispiel alles mit Java machen und Java.ee,
da finde ich PHP nicht ganz so sinnig, deswegen vermute ich mal, dass wir das Kapitel sogar
ganz weglassen, aber wir haben ja auch noch ein bisschen mehr Zeit, vielleicht hole ich
das dann später nochmal alleine nach oder so, ich weiß es noch nicht.
Auf jeden Fall, jetzt werden wir Anfang Juli 2016, die Kapitel 14, 20, 16, 15, 18…
des Handbuchs für Fachinformatiker durcharbeiten. Da sind also jetzt mal ab heute gerechnet grob zwei Monate Zeit.
Von daher, wenn du dir auch die Zeit nehmen willst und das mitlesen willst, dann mach doch gerne mit.
Und Anfang Juli spreche ich dann halt diese fünf Kapitel durch.
Wenn du dann irgendwelche Fragen oder Anmerkungen hast, schick mir gerne eine Mail oder schreib mir einen Kommentar zu der Episode hier.
Wie immer würde ich gerne Sachen auch einfließen lassen, wenn es Anregungen von deiner Seite gibt.
Die Shownotes zur heutigen Episode und auch Kontakt- und Kommentarmöglichkeit findest du wie immer unter anwendungsentwicklerpodcast.de
slash 6 1, also die beiden Ziffern 6 und 1 ausgeschrieben für die heutige 61. Episode.
Moment, nicht ausgeschrieben, also 6 1. Die beiden Ziffern einfach wie die Zahl 61 hintereinander. Das war's.
Wenn du schon auf der Website bist, dann guck doch mal im Blog vorbei.
Da habe ich letzte Woche einen kleinen Artikel zum Thema Pseudocode in der schriftlichen Abschlussprüfung geschrieben,
weil ich dazu in letzter Zeit sehr häufig gefragt wurde, wie geht denn Pseudocode?
Und meine Antwort ist immer, ehrlich gesagt, halt dich nicht mit solchen Sachen auf.
Schreib einfach Quellcode in der Sprache deiner Wahl hin und das wird definitiv als Pseudocode akzeptiert.
Und wenn du es ein bisschen einfacher hier machen willst, dann lässt du halt alle Klammern weg und überflüssiges Zeug,
also wie zum Beispiel unnötige Umbrüche oder ich weiß es nicht, Klammern, Parameter, Typ, Namen, weißt ja geil was.
Ich habe ein kleines Beispiel auch in dem Artikel dazu geschrieben, wie also aus Java-Code tatsächlich dann Pseudocode wird,
so wie ich es zum Beispiel dann empfehlen würde. Das heißt nicht, dass du es so machen musst,
aber ich bin in den letzten Jahren damit, glaube ich, ganz gut gefahren.
Ich habe auch viele Prüfungen korrigiert, wo die Prüflinge das genauso gemacht haben.
Also verschwende keine Zeit darin, Pseudocode zu lernen, sondern konzentriere dich lieber auf das Versichtliche,
nämlich auf die Lösung des Problems. Dazu habe ich auch noch mal eine Kleinigkeit geschrieben in dem Artikel.
Und mein Link der Woche, letzte Woche, da ging es um das Thema Debuggen.
Ich persönlich benutze seit Jahren gar keinen Debugger mehr und es gibt auch einige andere, die das ebenso machen.
Zum Beispiel habe ich meinen Azubis sogar, glaube ich, noch nicht mal beigebracht, was ein Debugger eigentlich ist.
Also wenn, dann finden die den durch Zufall so ein bisschen, sage ich mal.
Denn es gibt eine viel einfache Möglichkeit, und zwar mit den Mitteln deiner Programmiersprache auf der Konsole zum Beispiel irgendwas auszugeben.
Es gibt einen schönen Artikel von Aaron Patterson, den habe ich nämlich da verlinkt.
Der arbeitet mit Ruby und in Ruby ist der Befehl zum Ausgeben auf der Kommandozeile eben puts.
Unter Java wäre es halt system.out.println zum Beispiel.
Und so habe ich auch dann den Artikel genannt.
Ich arbeite nämlich ganz genauso, wenn ich Fehler suche, gebe ich es einfach über die Kommandozeile aus und starte also nicht irgendeinen Debugger.
Das ist mir viel zu umständlich und es dauert auch einfach viel zu lange.
Ja, schau doch mal rein, vielleicht ist der Artikel für dich auch interessant.
Der Aaron gibt da einige Tipps aus seiner eigenen Praxis, wo er das schon eingesetzt hat und worauf man vielleicht achten sollte, wenn man so seine Programme debuggt.
In der nächsten Woche gehe ich dann ein etwas anderes Thema mal wieder an.
Und zwar nähern wir uns den mündlichen Prüfungen im Jahr 2016, also die Sommerprüfung steht bald an.
Und da würde ich mich jetzt mal wieder ein bisschen mehr auf die Projektpräsentation und das Fachgespräch konzentrieren.
Von daher kommen da jetzt etwas, sage ich mal, prüfungsnahe Themen in nächster Zeit nochmal.
Und diesbezüglich auch noch eine kleine Bitte an dich.
Ich habe beim letzten Mal schon gesagt, ich habe vor, ein Buch zum Thema Projektpräsentation zu starten und habe so ein bisschen um Feedback gebeten, ob das Thema überhaupt interessant ist.
Ich bin ganz ehrlich, bislang habe ich noch nicht so die überragende Rückmeldung bekommen.
Und das wäre natürlich gut für mich, um einschätzen zu können, ob sich das Projektbuchschreiben überhaupt lohnt.
Von daher, wenn du auch nur ein geringes Interesse daran hast an einem Buch zum Thema Projektpräsentation und zwar, wie man es vernünftig macht und nicht diese klassischen langweiligen Textfolien, sondern vernünftig, sauber, was heißt sauber, also ansprechend und interessant gestaltete Folien und trotzdem noch viel besser den Inhalt transportieren als mit diesen blöden Textfolien,
dann melde dich doch einfach für meinen kleinen Newsletter an unter dieperfekteprojektpräsentation.de.
Damit zeigst du mir, dass es vielleicht Interesse an dem Buch gibt.
Wenn ich da nicht ganz so viel Feedback bekomme, was auch völlig okay ist, dann heißt es halt, ich kann mir die Arbeit sparen, weil es halt niemanden gibt, den das Buch interessiert.
Finde ich auch in Ordnung, aber ich würde ganz gerne noch die Chance nutzen und dich nochmal darum bitten, wenn du dich dafür interessierst, dann trag dich doch ein, damit ich halt einfach so eine Hausnummer habe, ob es sich lohnen würde, das Buch anzugehen oder nicht.
dieperfekteprojektpräsentation.de
Mit A, E oder Ä kannst du beides schreiben, beide Domains müssen funktionieren.
Bis dahin, also bis nächste Woche, wenn wir uns das nächste Mal hoffentlich wiederhören, würde mich freuen.
Bis dahin sage ich vielen, vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss!









Finde ich schon eine deftige Aussage bezüglich PHP.
Kann man ruhig noch lernen und verstehen, das wird noch ein wenig bleiben. Natürlich sollte man dreimal überlegen, ob man ein Projekt wirklich mit PHP starten möchte.
Es hilft aber enorm, auf einem technischen Level zu verstehen, weshalb denn Node.js z. B. PHP verdrängt.
Klar kann man Trends hinterherrennen, aber wer verstehen will, braucht das fundamentale
und 70-80% der Server nutzen locker immer noch PHP und das in 2022!
Hier mal als Vergleich, wie wichtig PHP zu verstehen einfach ist.
https://trends.google.com/trends/explore?date=all&q=%2Fm%2F06y_qx,php,node.js