Die vernünftige Begrüßung eines neuen Auszubildenden ist ein wichtiger Schritt für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung. Ich erzähle ich in der einhundertsechzehnten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts, welche Inhalte unsere ersten Gespräche haben.
TL;DR
Ich begrüße dich als IT-Azubi persönlich und bespreche mit dir, wie deine ersten Wochen im Unternehmen ablaufen. Beim Start in der IT-Abteilung lernst du deine Kolleg:innen kennen und erfährst, welche Regeln im Arbeitsalltag gelten, wie du dein Berichtsheft führst und welche Termine dich begleiten. Eine Checkliste und ein erstes Ticket im Issue-Tracker helfen dir dabei, deine Aufgaben im Blick zu behalten. Dazu gehören passende Lernmaterialien sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Admin-Rechten und persönlichen Daten.
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Kapitelmarken
- [00:00:01] Thema: Neue IT-Azubis begrüßen
- [00:02:19] Zwei Starts: Unternehmen und IT-Abteilung
- [00:03:33] Persönlich begrüßen und den Ablauf erklären
- [00:06:37] Mail-Verteiler und Kontakt zu anderen Azubis
- [00:07:01] Berufsschule und Schulungstermine abstimmen
- [00:08:47] Datenschutz, Sicherheit und Zugangskarten
- [00:11:09] Checkliste für den Start in der Abteilung
- [00:11:46] Kolleg:innen kennenlernen und durchs Gebäude gehen
- [00:14:01] Arbeitszeiten und Gleitzeit abstimmen
- [00:16:22] Pausen und gemeinsames Essen
- [00:17:54] Bei Krankheit richtig Bescheid geben
- [00:19:48] Urlaub beantragen und planen
- [00:20:50] Geburtstage und betriebliche Feiern
- [00:22:54] Telefonvertretung und Telefontraining
- [00:24:58] Berichtsheft und Fahrtkostennachweise
- [00:27:00] Duzen, Siezen und Kleidung
- [00:28:31] Kosten für Lernmaterialien klären
- [00:29:28] Probezeit und formaler Ablauf einer Kündigung
- [00:30:25] Die nächsten Monate der Ausbildung planen
- [00:31:55] Regelmäßige Gespräche, Reviews und weitere Termine
- [00:34:26] Verschiedene Bereiche der IT kennenlernen
- [00:34:54] Lernmedien auswählen und Kopfhörer bereitstellen
- [00:37:18] Handbuch für Fachinformatiker:innen anschaffen
- [00:38:48] Mit Admin-Rechten verantwortungsvoll umgehen
- [00:40:46] Rückblick auf die Themen der ersten Tage
- [00:42:11] Checkliste und erstes Ticket im Issue-Tracker
- [00:43:20] Weiterführende Links und Feedback
Inhalt
Bei uns starten die EDV-Azubis nicht direkt in der EDV-Abteilung, sondern durchlaufen zunächst eine allgemeine Schulung mit allen anderen Azubis. Daher gibt es am allerersten Tag im Unternehmen nur ein kurzes Gespräch und am ersten Tag in der EDV-Abteilung werden dann die Details durchgesprochen.
Am ersten Tag im Unternehmen
- Persönliche Begrüßung
- Ablauf der nächsten Tage und Wochen erläutern
- Aufnahme in WhatsApp-Gruppen (Kollegen, Azubis)
- Termine kommunizieren
- Einschulung
- Erste Berufsschulwoche
- externe und interne Schulungen (z.B. Office, Natural)
- Formalien
- Datenschutzerklärung unterzeichnen
- Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen
- Aushändigen der Stempelkarte
Am ersten Tag in der EDV-Abteilung
- Checkliste aushändigen und Ticket mit Aufgaben zum Einstieg zuweisen
- Vorstellung aller Kollegen in der Abteilung und ihrer Aufgabenbereiche
- Rundgang durch das Gebäude mit Besichtigung der interessantesten EDV-Bereiche (Serverraum etc.)
- Arbeitsweise in der Abteilung klären
- Arbeitszeiten
- Gibt es Kernarbeitszeiten oder übliche Arbeitszeiten, zu denen der Azubi anwesend sein sollte?
- Gibt es Tage (z.B. Freitag), an denen nicht wie üblich gearbeitet wird?
- Sollen Azubis evtl. nicht allein in der Abteilung sein?
- Pausen
- Wie ist die Frühstückspause geregelt?
- Gibt es eine (gemeinsame) Mittagspause?
- Hinweis auf Ein-/Ausstempeln
- Krankheit
- Wer (Asubilder, Vorgesetzter) muss wie (Telefon, WhatsApp) informiert werden, wenn der Azubi krank ist?
- Was gilt für die Berufsschulphase?
- Urlaub
- Ab wann kann Urlaub beantragt werden?
- Gibt es Kollegen, mit denen der Urlaub abgestimmt werden muss?
- Wie läuft die Telefonvertretung, wenn Kollegen nicht im Büro sind?
- Soziale Events
- z.B. Geburtstagsrunden, gemeinsames Frühstück, jährliche Feiern, Betriebsausflus, Weihnachtsfeier
- Arbeitszeiten
- Formalien
- Das Berichtsheft ist immer am Ende des Monats ungefragt abzugeben (siehe Häufige Fragen zum Berichtsheft)
- Fahrtkostennachweise
- Wer wird geduzt/gesiezt?
- Gibt es Vorgaben bzgl. der Kleidung im Büro?
- Wer übernimmt die Kosten für anzuschaffende Bücher und Lernmaterialien?
- Probezeit, Kündigung, Schulzeit
- Groben Ablaufplan für Rest des ersten Jahres aufstellen
- Regelmäßige Termine (siehe Maßnahmen für eine erfolgreiche Ausbildung zum Fachinformatiker)
- O3s: wöchentliches Feedback zum Verlauf der Ausbildung
- Weekly Reviews: interessante Links und „coolen“ Code vorstellen
- Bi-Weekly-Reviews: Pair Programming und Code Reviews durchführen
- Monthly-Reviews: Fachartikel schreiben und Vorträge in der Abteilung halten
- EDV-Besprechungen: Protokoll führen und Fragen stellen
- Buchclubs: konkrete Kapitel mit anderen Azubis abstimmen
- Jour Fixe: regelmäßige Projektbesprechungen
- Azubi-Rundlauf durch die Abteilung vorstellen
- Lernverhalten besprechen
- Eher analoge oder digitale Notizen?
- Lesen/Hören/Anschauen? Was funktioniert am besten?
- Kopfhörer mitbringen für Podcasts/Videos
- Handbuch für Fachinformatiker kaufen
- Auf Verantwortung als Benutzer mit erweiterten Rechten hinweisen
- Datenschutz, Urheberrecht
Literaturempfehlungen
Hier kommt die gesammelte Liste aller oben verlinkter Podcastepisoden, die den Azubi ins Unternehmen einführen.
- Maßnahmen für eine erfolgreiche Ausbildung zum Fachinformatiker
- Bewertung von Auszubildenden (Evaluierungsbögen)
- Bewertung von Auszubildenden (Teil 2)
- Häufige Fragen zum Berichtsheft
- Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 1)
Meine Checkliste für den ersten Tag in der EDV-Abteilung
Hier kannst du dir meine kurze Checkliste für den Start in die Ausbildung herunterladen. Du musst sie natürlich um deine eigenen Inhalte ergänzen bzw. korrigieren. 🙂
Links
- Permalink zu dieser Podcast-Episode
- RSS-Feed des Podcasts
- Der erste Eindruck – auch für Ausbilder wichtig
- Mit motivierten Auszubildenden optimal starten
- Tipps zum Ausbildungsbeginn
Zusammenfassung
Deine ersten Tage im Unternehmen
In meinem Unternehmen beginnt deine Ausbildung mit einer gemeinsamen Schulung für Azubis aus allen Ausbildungsberufen. Dabei lernst du das Versicherungsgeschäft kennen und erfährst, wie die Systeme im Alltag funktionieren. Anschließend kommst du in die IT-Abteilung, wo du mit dem Programmieren beginnst. Deshalb begrüße ich dich zu zwei Zeitpunkten: am ersten Tag im Unternehmen und beim Einstieg in die Abteilung.
Für unser erstes Gespräch habe ich meist zehn bis fünfzehn Minuten. Dabei geht es um folgende Punkte:
- Persönlich kennenlernen: Ich stelle mich vor und biete dir das Du an. Als dein Ausbilder möchte ich dazu beitragen, dass du dich im Unternehmen willkommen fühlst.
- Die nächsten Wochen verstehen: Du erfährst, wie die Schulung abläuft und wann du in die IT-Abteilung kommst. Je nachdem, wann die anderen Azubis Berufsschule haben, verbringst du bereits einzelne Tage bei mir.
- Kontakt zum Team bekommen: Du wirst früh in passende Mail-Verteiler aufgenommen. In meinem Unternehmen gibt es außerdem eine informelle WhatsApp-Gruppe für Azubis.
- Erste Termine kennen: Wir besprechen, wann du dich an der Berufsschule anmelden musst und wann dein erster Schulblock beginnt. Dazu gehören die Adresse und die erforderlichen Unterlagen. Bei mir wechseln sich eine Woche Berufsschule und zwei Wochen im Unternehmen ab.
- Schulungen abstimmen: Bereits geplante interne oder externe Schulungen werden mit dir abgestimmt, damit sich bei Bedarf auch Unterkunft und Zugfahrten organisieren lassen.
- Unterlagen und Sicherheit klären: Je nach Unternehmen gehören eine Datenschutzerklärung und Hinweise zu Gefahren am Arbeitsplatz dazu. Du bekommst außerdem die erforderlichen Karten oder Unterlagen. Die Stempelkarte öffnet in meinem Unternehmen auch die Türen.
Beim Einstieg in die IT-Abteilung
Ich gebe dir eine einseitige Checkliste mit wichtigen Punkten und Terminen, die du in den ersten Tagen abhaken kannst. Meine Vorlage steht unter anwendungsentwicklerpodcast.de/116 zum Herunterladen bereit.
Bei einem Rundgang stelle ich dir die Kolleg:innen vor, damit du ihre Aufgabenbereiche kennenlernst und weißt, mit wem du später zusammenarbeitest. Dabei zeige ich dir auch die Räume, die du im Alltag brauchst, etwa Besprechungsräume und die Kaffeeküche. Toiletten und das Restaurant gehören ebenfalls dazu. Je nach Gebäude schauen wir uns außerdem den Serverraum oder andere technische Räume an.
So läuft der Arbeitsalltag
- Arbeitszeiten: Du erfährst, welche Zeiten für dich gelten und wie du sie mit mir und den Kolleg:innen abstimmst. Auch bei Gleitzeit brauchen wir gemeinsame Zeiten für Lehrgespräche. Dazu kommen gegebenenfalls Regeln zur Anwesenheit weiterer Mitarbeiter:innen sowie übliche Zeiten für den Feierabend am Freitag.
- Pausen: Wir besprechen, wann Frühstücks- und Mittagspausen stattfinden und ob du dafür ausstempeln musst. Ich nehme dich am ersten Tag zum gemeinsamen Essen mit, damit du Anschluss an das Team findest.
- Krankheit: Du brauchst Klarheit darüber, wen du bis wann und auf welchem Weg informierst, wenn du krank bist. Das betrifft auch Fehlzeiten während der Berufsschule und die Frage, ab wann ein ärztlicher Nachweis erforderlich ist.
- Urlaub: Wir klären, wie du Urlaub beantragst und mit wem du ihn abstimmst. Dazu gehört, welche Regeln während der Probezeit gelten und wie bereits geplante Schulungen berücksichtigt werden.
- Feiern und Geburtstage: Du erfährst, welche Gewohnheiten es in der Abteilung gibt, etwa ob zum Geburtstag etwas mitgebracht wird. Für Betriebsausflüge und Weihnachtsfeiern besprechen wir auch, welche Kleidung und welches Verhalten erwartet werden.
- Telefonvertretung: Ich zeige dir, wie du mit Anrufen für abwesende Kolleg:innen umgehst. Wenn du Anrufe übernehmen sollst, üben wir die passenden Funktionen am Bürotelefon.
Berichtsheft und weitere Regeln
Mit deinem Berichtsheft beginnst du direkt beim Einstieg. Ich zeige dir, welche Programme oder Vorlagen dafür vorgesehen sind und wie du deine Tätigkeiten festhältst. In meinem Unternehmen legst du es mir am Monatsende selbstständig zum Unterschreiben vor.
Außerdem besprechen wir:
- welche Nachweise du für mögliche Fahrtkostenzuschüsse führen musst;
- wen du im Unternehmen duzt oder siezt und wie du die jeweilige Person erkennst;
- welche Kleidung am Arbeitsplatz vorgeschrieben ist;
- wer Bücher und andere Lernmaterialien bezahlt und wie du Rechnungen einreichst;
- wann deine Probezeit endet und welches Gespräch dazu stattfindet;
- wie du formal vorgehst, falls du während der Probezeit kündigen möchtest.
Dein Ausbildungsplan und regelmäßige Termine
Ich gehe mit dir durch, welche Schulungen in den nächsten Monaten anstehen und wer dir welche Inhalte vermittelt. Du erfährst auch, welche Aufgaben du selbstständig bearbeiten kannst, wenn du mit einer Aufgabe fertig bist und ich gerade beschäftigt bin. Beim Buchclub kannst du beispielsweise weiterlesen, sobald klar ist, welche Kapitel bis wann vorgesehen sind.
Zu meiner Ausbildung gehören diese regelmäßigen Termine und Aufgaben:
- One-on-One beziehungsweise O3: Jede Woche sprechen wir eine halbe Stunde unter vier Augen über Themen, die dich beschäftigen.
- Weekly Review: Wöchentlich werden interessante Links und eigener Code vorgestellt. Du machst bereits in den ersten Wochen mit und kannst zeigen, was du im Java-Tutorial gelernt hast.
- Review alle zwei Wochen: Hier berichtest du darüber, was du beim gemeinsamen Programmieren und bei Code-Reviews mit anderen Azubis gelernt hast.
- Fachartikel und Vorträge: Einmal im Monat stehen Fachartikel sowie Vorträge vor der IT-Abteilung an. Themen und Termine stimmen wir ab.
- IT-Besprechungen: Du führst Protokoll und fragst anschließend nach, wenn du etwas darin noch nicht verstanden hast.
- Buchclubs: Dazu gehören das Handbuch für Fachinformatiker:innen und weitere Fachbücher, etwa zu JUnit.
- Jour fixe: Bei diesen regelmäßigen Projektbesprechungen geht es um den aktuellen Projektstand.
- Azubi-Rundlauf: Du lernst verschiedene Bereiche innerhalb der IT-Abteilung kennen und bekommst Einblick in Systeme, mit denen du sonst wenig zu tun hast.
Wie du lernst
Ich frage dich, mit welchen Medien du gut lernst und wie du dir Notizen machst. Für manche Themen habe ich sowohl Texte als auch Videos. Wenn du deine Vorlieben noch herausfinden möchtest, probieren wir verschiedene Medien aus. Für Videos oder Podcasts im gemeinsamen Büro klären wir, ob du Kopfhörer mitbringst oder welche bereitgestellt werden.
Mit dem Handbuch für Fachinformatiker:innen beginnt bei mir direkt zu Ausbildungsbeginn der Buchclub. Ich empfehle, ein eigenes Exemplar auf eigene Kosten anzuschaffen, damit du darin Notizen machen und es später als Nachschlagewerk behalten kannst. Das Unternehmen kann das Buch ebenfalls bezahlen.
Verantwortung mit Admin-Rechten
Wenn du beim Support auf fremden Rechnern hilfst, bekommst du gegebenenfalls erweiterte Rechte. Ich bespreche mit dir, unter welchen Bedingungen du damit arbeiten darfst und wie du persönliche Daten schützt. Auf Dateien oder Mails von Mitarbeiter:innen greifst du nur im vereinbarten Rahmen zu, etwa auf ausdrückliche Bitte der betroffenen Person oder während sie zuschaut. Diese Verantwortung gilt für jede:n Administrator:in.
Dein erstes Ticket
Zusätzlich zur Checkliste lege ich dir zum Einstieg ein eigenes Ticket im Issue-Tracker an. Darin stehen konkrete Aufgaben, etwa bestimmte Podcast-Episoden anzuhören oder erforderliche Unterschriften einzuholen. Du hakst erledigte Punkte ab und lernst dabei den Umgang mit dem System kennen, in dem auch die übrigen Aufgaben des Unternehmens verwaltet werden.
Transkription der gesamten Episode
Automatisch erzeugte Transkription der Episode
Herzlich willkommen zum Anwendungsentwickler-Podcast, dem Podcast rund um die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.
In dieser Episode geht es um die Einführung eines neuen Azubis, und zwar die Begrüßung. Viel Spaß!
Hallo und herzlich willkommen zur 116. Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts.
Mein Name ist Stefan Macke und heute setze ich das Thema fort, was ich beim letzten Mal begonnen habe, und zwar die Einführung eines neuen Azubis.
Und heute geht es um die Begrüßung. So, beim letzten Mal hatte ich ja schon über die Planung der ersten paar Wochen oder auch Monate der Ausbildung gesprochen,
und da haben wir schon einiges abgehakt. Und heute geht es um den Tag der Begrüßung oder die Tage der Begrüßung.
Was das heißen soll, werde ich dann gleich nochmal im Detail erklären. Das heißt, was gehe ich tatsächlich mit den neuen Azubis am ersten Tag im Unternehmen durch,
und wie arbeite ich das ab, oder was habe ich mir da für Hilfsmittel gemacht, und worüber müssen wir so reden, was müssen die Azubis so erfahren, wenn sie zumindest bei uns im Unternehmen anfangen.
Ich hoffe, da ist für den einen oder anderen da draußen auch noch was dabei, vielleicht sogar für dich konkret, vielleicht bist du selber auch Ausbilder,
und brauchst noch ein paar Hinweise, was du eigentlich so vielleicht den Azubis erzählen sollst, wenn sie zu euch kommen,
damit sie halt einen möglichst reibungslosen Start haben und auch gleich einen guten Eindruck vom Unternehmen haben,
und auch nicht in irgendein Fettnäpfchen treten, weil sie halt über bestimmte Dinge schon informiert sind.
Dann, denke ich, hast du hier vielleicht ein paar Inhalte für dich heute dabei, und wenn du selber Azubi bist,
dann kannst du ja mal die Liste abgleichen mit dem, was mit dir an deinem ersten Tag so gemacht wurde.
Und wenn dir da noch irgendwas fehlt, oder dir zu viel draufsteht, oder wie auch immer, dann schreib mir gerne einen Kommentar,
ich freue mich immer über Feedback, vielleicht habe ich selber ja auch noch Sachen vergessen,
die ich dann im nächsten Jahr beim nächsten Azubi besser machen kann.
Also, von daher, schreib mir, was das Zeug hält, wenn du noch Ideen hast, was man hier noch ergänzen muss.
Der Link zu den Shownotes ist wie immer anwendungsentwicklerpodcast.de
slash 116 für die 116. Episode.
Okay, dann würde ich sagen, wir legen direkt los, denn ich glaube, es wird heute wieder mal ein bisschen länger dauern.
Also, was soll das bedeuten? Die Begrüßungstage, ich hatte es gerade schon angesprochen,
bei uns im Unternehmen ist es so, dass die Azubis alle gemeinsam in den ersten Wochen der Ausbildung eine Schulung absolvieren,
wo wirklich aus allen Berufen die Leute zusammensitzen, das Unternehmen kennenlernen,
die Systeme kennenlernen, unser Hauptgeschäft, nämlich die Versicherung bei uns kennenlernen
und alles, was sie so wissen müssen für den alltäglichen Bedarf bei der Arbeit, das wird ihnen da gezeigt.
Und erst, wenn dann diese Schulung beendet ist, kommen die IT- oder EDV-Azubis zu uns in die EDV-Abteilung
und steigen dann da auch in die Programmierung ein.
Deswegen gibt es eigentlich zwei Begrüßungstage, nämlich einmal den wirklich allerersten,
bei uns ist eigentlich immer der erste August eines Jahres, aber da habe ich dann meistens nur 10-15 Minuten Zeit,
um mal eben kurz Hallo zu sagen und zu schnacken und den Rest der Zeit werden sie dann halt da schon in der Schulung betreut.
Und das eigentliche Treffen und Kennenlernen und intensive Gespräch, das findet dann statt,
wenn die Azubis zu uns in die Abteilung kommen.
Aber ich fange jetzt erstmal an mit dem ersten Tag im Unternehmen und alles, was ich da so bespreche
und danach, dann gehen wir in die Details, wenn es um den ersten Tag in der Abteilung geht.
Und da habe ich dann auch deutlich mehr, was wir gemeinsam durchgehen.
Okay, fangen wir vorne an. Erster Tag im Unternehmen.
Ganz wichtig finde ich, allgemeiner Hinweis für alle Ausbilder da draußen,
die persönliche Begrüßung und das erste Hallo, das ist, finde ich, ganz wichtig.
Man muss ja jetzt mit der Person, in den meisten Fällen sind es drei Jahre, zusammenarbeiten
und der erste Eindruck, den finde ich immer ganz wichtig.
Also man sollte einfach auf jeden Fall persönlich hingehen, begrüßen,
auch wenn man, wie bei uns jetzt zum Beispiel nicht, die ganze Zeit zu Beginn gemeinsam im Büro sitzt
und halt noch diese Schulung absolviert wird.
Aber erstmal Hallo sagen, vernünftigen Händedruck, ja, da kann man auch schon ganz viel dran erkennen.
Ja, so einen laschen, schmierigen Händedruck oder zu doll oder wie auch immer, das sagt schon immer ziemlich viel aus.
Also vernünftig hingehen, Hallo sagen, begrüßen, vorstellen und in unserem Fall zum Beispiel,
wir duzen uns eigentlich, das kann man dann auch bei der Gelegenheit ganz schnell deutlich machen und sagen,
ja Mensch, Moin, ich bin der Stefan.
Bei uns im Norden, da sagen wir auch wirklich Moin, also ich sage das zumindest immer, ja,
wir sind noch nicht in Hamburg, also Moin, Moin nicht, aber das eine Moin, das geht immer
und das kann man auch zu jeder Tageszeit übrigens sagen, ja, davon mal abgesehen.
Aber je nachdem, wie man euch, wie man sich bei euch dann halt begrüßt, einfach ganz normal, locker,
Händedruck und dann halt ins Team aufnehmen, sage ich mal, dass das gleich einen vernünftigen,
positiven Eindruck macht, denn es geht heutzutage nicht mehr nur noch darum,
dass die Azubis einen guten Eindruck machen, sondern auch die Ausbilder oder auch das Unternehmen
muss einen guten Eindruck machen.
Das ist nicht nur meine Meinung, sondern das findet man auch immer wieder,
wenn man aktuelle Studien sich anschaut zu den Bewerbern und was die so vom Unternehmen erwarten
und die Leute erwarten einfach, dass sie vernünftig aufgenommen werden.
Und ich persönlich würde das auch erwarten, ist ja auch eine wichtige Geschichte.
Ich absolviere da eine Ausbildung, bin da drei Jahre mit den Leuten zusammen und erwarte ich auch,
dass ich entsprechend vernünftig aufgenommen werde.
Also auch der persönliche erste Eindruck des Ausbilders oder der Ausbilderin ist sehr,
sehr wichtig, wie ich finde.
Und da habe ich auch nochmal in den Shownotes den einen oder anderen Link hinterlegt.
Da kann man das Ganze nochmal nachlesen, worauf man dabei denn so achten sollte vielleicht.
Also hingehen, Hallo sagen.
Und in meinem Fall ist es dann so, dass ich wenigstens kurz sage,
dass wir uns jetzt erstmal die nächsten Tage nicht wiedersehen.
Davon abhängig, ob Berufsschule ist oder nicht.
Denn wenn zum Beispiel das Ausbildungsjahr nach den Sommerferien beginnt
oder die Sommerferien kurz nach Ausbildungsstart beendet sind,
dann werden zum Beispiel unsere Versicherungs-Azubis schon in der Schule sein an ein oder zwei Tagen in der Woche.
Und in den Tagen kommt der Azubi dann schon zu uns in die Abteilung.
Aber gehen wir mal davon aus, dass wir so zwei, drei Wochen uns erstmal nicht sehen,
zumindest nicht täglich im Büro, weil halt diese Schulung stattfindet.
Da kann man aber mal eben kurz einmal sagen, dass das so sein wird.
Ich meine, ich habe das zwar auch schon immer in den Vorstellungsgesprächen
und nach der Einstellung und so auch immer gesagt, dass diese Schulung stattfindet.
Aber da kann ja durchaus mal ein Jahr vergangen sein, nachdem man zuletzt gesprochen hat.
Und das kann man ruhig mal einmal ins Gedächtnis rufen.
Also grundsätzlicher Einstieg, wie ist überhaupt der Ablauf der nächsten Tage und Wochen?
Was kann der Azubi denn so erwarten?
Was mit ihm da passiert?
Kann man sich auch ein bisschen darauf einstellen und weiß, wie es läuft, hat ein bisschen mehr Sicherheit.
Was man aber direkt am Anfang machen kann, das machen wir zumindest auch immer relativ schnell,
ist den Kollegen trotzdem dann in die entsprechenden Verteiler zum Beispiel aufnehmen.
Sei es ein Mail-Verteiler oder ganz inoffiziell zum Beispiel eine WhatsApp-Gruppe.
Wenn es sowas gibt, wie vielleicht bei uns zum Beispiel eine Azubi-WhatsApp-Gruppe,
da darf natürlich der neue Kollege auch dann direkt rein am ersten Tag.
Warum auch nicht? Soll ja auch gleich vernünftig integriert werden.
Wichtig ist mir dann persönlich noch, die ersten Termine zu kommunizieren.
Das wäre jetzt gleich der nächste Punkt auf meiner Liste.
In unserem Fall ist es zum Beispiel sowas wie die Einschulung oder auch die erste Berufsschulwoche.
Oder wenn sowas geplant ist, wie externe und interne Schulungen,
da muss vielleicht auch schon mal ein Termin vereinbart werden.
Bei uns ist es so, dass die Azubis sich selber zur Berufsschule anmelden müssen.
Also da gibt es wirklich einen Einschulungstermin, wann man da sein muss.
Und dann wird man in die Klasse zugeteilt und kriegt seinen Lehrer und so weiter.
Und dann natürlich auch die erste Schulwoche.
In unserem Fall, wir machen ja Blockunterricht, also einmal die Woche Schule,
Entschuldigung, eine Woche Schule, dann zwei Wochen Unternehmen.
Und da sollte man vielleicht schon wissen, wann denn diese erste Berufsschulwoche stattfindet,
damit man dann auch da hinfährt und nicht zum Unternehmen.
Also das sind für mich die beiden wichtigsten Termine.
Wann ist die Einschulung und welche Unterlagen muss man da mitbringen?
Zum Beispiel den Ausbildungsvertrag, Perso und ich weiß nicht, was da alles nötig ist.
Und dann, wann findet die erste Berufsschulwoche statt?
Und im Zweifel auch nochmal hinweisen, wo ist denn überhaupt die Berufsschule?
Je nachdem, wo man so mit seinem Unternehmen sitzt, kann es ja durchaus die eine oder andere IHK sein
und auch die eine oder andere Berufsschule, die dahinter steckt.
Also das sollte man einmal aushändigen, am besten mit Adresse und genauem Termin, wann man wo erscheinen muss.
Und in unserem Fall, wir haben so ein paar externe Schulungen ja auch gebucht.
Und da die zum einen relativ teuer sind, aber auch zeitnah gebucht werden müssen,
weil es sonst eventuell nicht stattfindet oder andere Termine verschoben werden müssen oder wie auch immer,
ist es da auch ganz wichtig, von Anfang an diese Termine abzustimmen und zu sagen,
Mensch, hast du denn genau an diesen Schulungsterminen überhaupt Zeit?
Geht das denn? Und da müssen vielleicht noch Hotels gebucht werden und Zugfahrkarten und ich weiß nicht was.
Also solche fixen Termine, wenn die von Anfang an schon bekannt sind, sollte man direkt am Anfang klären,
damit da eben nichts in die Quere kommt und damit das schon mal safe ist, sage ich mal.
Dann der letzte Punkt auf meiner Liste für den ersten Tag im Unternehmen.
Es gibt noch so ein paar Formalien, die vielleicht zu klären wären,
wie zum Beispiel eine Datenschutzerklärung, falls sowas nötig ist.
Ich denke, das ist in sehr vielen Unternehmen heutzutage nötig.
Also bei uns darf kein Praktikant durchs Haus laufen, wenn er nicht eine Datenschutzerklärung unterzeichnet hat.
Ja, es wird auch ein bisschen schwierig, weil bei uns theoretisch natürlich auch sensible Daten von Kunden zum Beispiel eingesehen werden könnten.
Das ist in der Praxis quasi ausgeschlossen, aber trotzdem, ja, man muss sich da auf jeden Fall rechtlich absichern.
Von daher, wenn sowas nötig ist, muss eventuell so eine Datenschutzerklärung unterzeichnet werden.
Außerdem gibt es vielleicht eine Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen.
In unserem Fall auch zum Beispiel, wie man mit seiner Stempelkarte umzugehen hat,
die auch gleichzeitig bei uns die Türen öffnet und solche Dinge.
Da muss man vielleicht auch eine kleine Einweisung bekommen.
Ansonsten vielleicht auch, wenn es irgendwo tatsächlich Gefahren am Arbeitsplatz gibt,
vielleicht irgendeine, ich weiß nicht, bei Informatikern ist es ja vielleicht eher sowas wie eine Feinstaubbelastung durch den Laserdrucker.
Aber es kann ja sein, dass man irgendwo vielleicht in der IT-Abteilung bei einem produzierenden Unternehmen zum Beispiel arbeitet,
wo irgendwo laute Maschinen sind oder auch gefährliche Maschinen oder Steine runterfallen oder ich weiß nicht was.
Das gibt ja IT in allen möglichen Unternehmen.
Und wenn sowas nötig ist, braucht man gegebenenfalls auch eine Sicherheitseinweisung,
um sich überhaupt gefahrlos auf dem Firmengelände bewegen zu können.
Und das Letzte, was wir dann auch natürlich machen, direkt am ersten Tag,
ist das Aushändigen der Unterlagen, die man so braucht, um sich im Unternehmen bewegen zu können.
In unserem Fall ist das die Stempelkarte, die auch gleichzeitig alles andere öffnet.
Und ich weiß nicht, kann man auch noch was mit bezahlen, wenn man in der Cafeteria was essen will und so weiter.
Also das ist so das Nonplusultra bei uns.
Und sowas muss natürlich dann ausgehändigt werden, wenn die Person sich überhaupt frei im Gebäude bewegen können will.
Ja, das waren auch schon die Sachen, die wir am ersten Tag durchgehen.
Wie gesagt, ich habe nur 10, 15 Minuten Zeit, von daher muss ratzfatz gehen.
Wenn ich überhaupt keine Zeit hätte, würde ich wenigstens einmal Handschütteln, Namen sagen, duzen, vorschlagen
und dann grob erklären, wie es in den nächsten Wochen weitergeht, damit der Azubi halt weiß, was auf ihn zukommt.
Und die anderen Sachen kann man im Zweifel auch noch nachher machen.
Aber sowas wie eine Stempelkarte und so, das übernehmen bei uns eh dann die Leute, die die Schulung machen.
Von daher muss ich persönlich das gar nicht tun.
Aber in anderen Unternehmen ist das vielleicht etwas wichtiger.
Deswegen muss man natürlich dann immer selber wissen, was für den ersten Tag im Unternehmen wirklich bei euch konkret das Wichtigste ist.
Okay, dann machen wir weiter mit dem ersten Tag im Unternehmen.
Und da habe ich jetzt noch deutlich mehr Sachen, die wir da so durchgehen.
Zuallererst gibt es eine kleine Checkliste, die ich dem Azubi aushändige.
Diese Checkliste kannst du auch in den Show Notes herunterladen.
Ist eine DIN A4-Seite mit ein paar wichtigen Checkpunkten und den wichtigsten Terminen, zumindest aus meiner Sicht.
Das hilft dir ja, wenn du sowas ähnliches machen willst, lade dich da einfach runter.
Kannst du dir einfach direkt auf der Website downloaden und dann nach Belieben anpassen, wie du es brauchst.
Und da stehen so ein paar wichtige Sachen drauf.
Aber ich gehe jetzt der Reihe nach einfach alle Sachen durch, damit wir nichts vergessen.
Das erste, was wir immer machen, wenn ein neuer Azubi bei uns in die Abteilung kommt, ist auf jeden Fall eine persönliche Vorstellung bei allen Kollegen, die wir in der Abteilung so haben.
Und das sind bei uns halt über 20.
Also es dauert dann auch einen Moment.
Man geht dann auf jeden Fall auch mal einmal durch die komplette Abteilung, in jedes Büro, stellt sich einmal vor und kriegt natürlich auch die Kollegen vorgestellt.
Die dürfen dann auch ein bisschen was zu sich sagen.
Ich weiß nicht, wie alt sie sind, was ihre Hobbys sind, wenn sie Lust haben, aber hauptsächlich wird auch, was ihre Aufgabenbereiche sind.
Also wir haben relativ unterschiedliche Sub-Tätigkeiten bei uns in der IT-Abteilung.
Und da kann jeder mal erzählen, was so seine Aufgabe ist, wo er sich mit bewegt und ja, ob man vielleicht in Zukunft irgendwie zusammen irgendwas tun wird.
Also ob man zusammen an Projekten zum Beispiel arbeiten wird oder ja, einfach, dass man so eine grobe Vorstellung davon hat.
Wer arbeitet da eigentlich?
Was machen die so den ganzen Tag?
Und einfach überhaupt mal einen vernünftigen Einstieg findet und die Leute einfach kennenlernt.
Außerdem machen wir bei der Gelegenheit auch gleich einen Rundgang durchs Gebäude.
Da gibt es ja vielleicht durchaus die ein oder andere interessante Sache mal zu sehen.
Bei uns zum Beispiel das Restaurant, was neu gebaut ist, das relativ cool ist.
Aber auch mal sowas wie ein Serverraum vielleicht oder ein Technikraum, dass man einfach mal so ein paar besondere Geschichten im Gebäude sich anguckt.
Oder auch wichtige Räume zum Beispiel, wenn man ständig in irgendwelchen Konferenzräumen vielleicht ist oder Besprechungsräumen.
Einfach mal hingehen, zeigen, wie man da hinkommt.
Natürlich auch solche Räumlichkeiten wie zum Beispiel die Toilette sind durchaus interessant.
Oder die nächste Kaffeeküche oder Kühlschrank, wenn man es unterbringen will und so weiter.
Bei uns ist das jetzt relativ einfach, weil wir überall so kaum zu übersehende Bereiche haben, wo das alles zusammen ist.
Aber in anderen Unternehmen ist das vielleicht nicht so.
Also es gibt nichts Peinlicheres, als gleich irgendwie rumzusitzen und nicht zu wissen, wo das nächste Klo ist, wenn man da mal hin muss.
Also am besten gleich von Anfang an auf solche infrastrukturellen Dinge hinweisen.
Am besten einmal selber hingehen und mit den Leuten ablaufen, damit sie wissen, wie sie da hinkommen.
Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man sich in so einer neuen Umgebung auch direkt ganz gut zurechtfinden kann.
Und nicht ständig irgendwen fragen muss, wo finde ich nur mal dies und das.
Die Sachen kann man einmal kurz ablaufen.
Ich denke, wenn es jetzt keine Riesenfirma ist mit unendlich langen Fluren, dann findet man das dann vielleicht auch direkt schnell wieder.
Und kommt da ganz gut zurecht, auch als Neueinsteiger.
Das nächste, was wir dann immer machen, ist so ein bisschen die Arbeitsweise in der Abteilung klären.
Vielleicht bei euch dann im ganzen Unternehmen, wenn ihr noch nicht so groß seid.
Oder halt in eurer Subabteilung oder im Team oder wie auch immer.
Aber es ist ja wichtig, wenn man dann neu anfängt, dass man sich auch so ein bisschen an die Geflogenheiten der Kollegen gewöhnt.
Und auch daran hält, was die vielleicht so an Vorgaben machen oder wenn man sich mit denen abstimmen muss.
Und die Sachen, die ich dann immer durchgehe.
Punkt Nummer eins ist auf jeden Fall die Arbeitszeit.
Das ist ganz wichtig, weil das wollen die Leute natürlich auch wissen.
Wann muss ich morgens kommen? Wann darf ich abends gehen?
Das ist immer eine wichtige Geschichte.
Also gibt es sowas wie eine Kernarbeitszeit vielleicht.
Oder wenn es das nicht gibt und ihr habt Gleitzeit, dann gibt es aber vielleicht so übliche Arbeitszeiten.
Und vielleicht auch gerade übliche Arbeitszeiten für Azubis.
Also da gibt es durchaus Unterschiede.
Bei uns ist es zum Beispiel so, dass wir Gleitzeit haben.
Aber es gibt trotzdem übliche Zeiten für Azubis.
Zum Beispiel wäre es irgendwie sinnfrei, wenn mein Azubi und ich Zeiten haben, die sich überhaupt nicht überschneiden.
Dann könnte man schlecht Lehrgespräche oder sowas führen.
Also so eine grobe Abstimmung, wann denn vielleicht die Kollegen da sind, das sollte man durchaus noch einmal machen.
Und vielleicht gibt es ja auch irgendwie andere Regelungen, wie zum Beispiel, dass Azubis nicht ganz alleine im Büro sitzen sollen,
sondern dass da immer ein anderer, sag ich mal, fertiger Mitarbeiter zumindest in der Abteilung sitzen sollte.
Wenn es sowas gibt, das muss man natürlich auch wissen.
Wenn man also irgendwie abhängig ist von anderen Mitarbeitern, was die Arbeitszeit angeht,
dann wäre das natürlich sehr wichtig, dass der Azubi das auch erfährt.
Außerdem kann es sein, dass es vielleicht Tage gibt, an denen nicht wie üblich gearbeitet wird.
Das ist bei uns in der Versicherung zum Beispiel der Freitag, Freitagmittag.
Da geht die IT dann auch schon mal gern in den Feierabend.
Im restlichen Unternehmen ist dann zwar noch Telefondienst,
aber im Prinzip bei uns und auch in anderen Firmen wird das sicherlich ähnlich sein,
kann man am Freitagfrüher Feierabend machen.
Dann wäre es halt seltsam, wenn der Azubi dann auch alleine am Nachmittag sitzt.
Das sollte man dann vielleicht einmal bekannt machen.
Das war es dann auch eigentlich schon, was mir zu den Arbeitszeiten so einfällt.
Also wichtig, dass man sich als neuer Azubi da gleich vernünftig einfügt
und sich an die Vorgaben auch hält und da nicht irgendwie negativ auffällt,
weil man es einfach nicht gewusst hat.
Das wäre blöd, deswegen sollte man da als Ausbilder gleich entgegenwirken
und dann halt so eine kleine Einführung machen.
Wichtig als nächstes auf meiner Liste, was auch noch so ein bisschen mit Arbeitszeit zu tun hat,
wären dann auch noch die Pausen.
Also wie sind zum Beispiel die Frühstücks- oder Mittagspause geregelt?
Geht man da vielleicht gemeinsam essen oder ist jeder einsam und allein an seinem Schreibtisch?
Muss man zum Beispiel für die Pausen ein- und ausstempeln?
Das wird natürlich wohl eher so der Fall sein,
aber vielleicht gibt es ja auch Ausnahmen, wenn man zum Beispiel gemeinsame Pausen macht
oder da gibt es so viele Möglichkeiten, wie man sowas regeln kann.
Von daher gleich darauf hinweisen, wie das funktioniert.
Wie und wann wird zum Beispiel Frühstückspause gemacht und Mittagspause?
Gehen die meisten Leute zum Beispiel außer Haus essen oder in die Kantine
oder bringen die sich was mit oder wie auch immer?
Das ist ja auch eine wichtige Frage, gerade für jemanden Neuen, der in die Gruppe reinkommt.
Die Gruppe ist eingespielt, die macht einfach ihr Ding und auf einmal stehen um halb eins alle auf
und gehen essen und der Azubi bleibt alleine sitzen.
Das wäre natürlich sehr traurig und peinlich, das sollte nicht passieren.
Also gleich darauf hinweisen, wie das normalerweise läuft, wo man sich vielleicht anschließen kann
und am besten sogar natürlich direkt am ersten Tag mit dem Azubi gemeinsam die Pausen verbringen und essen gehen.
Den würden wir ja sowieso mal kennenlernen und ein bisschen schnacken
und umso besser, wenn man direkt am ersten Tag die Person einfach mitnimmt
und vielleicht auch nochmal die Chance nutzt, in einer gemeinsamen Pause auch nochmal über andere Dinge zu reden,
über die Ausbildung vielleicht und sich einfach kennenzulernen.
Da fühlt sich dann ein neuer Kollege, auch nicht nur, wenn er Azubi ist,
sondern auch allgemein neuer Kollegen sicherlich gut aufgehoben und mitgenommen,
wenn man sie dann einfach mal mitnimmt und gemeinsam in die Gruppe einführt.
Da ist jeder sicherlich sehr, sehr dankbar drüber.
Nächster Punkt hat auch wieder so ein bisschen mit Arbeitszeit zu tun.
Was ist, wenn man mal nicht zur Arbeit kommen kann?
Also Krankheit. Wie ist das geregelt?
Muss man wen, wann, wie informieren? Das ist eine ganz wichtige Geschichte.
Denn zum Beispiel, wenn der Ausbilder nicht gleichzeitig auch der Vorgesetzte ist,
dann muss vielleicht sogar nur der Vorgesetzte informiert werden, wenn man krank ist.
Aber der Ausbilder wundert sich, wenn man dann irgendwie stundenlang alleine im Büro sitzt
und der Azubi tanzt nicht an.
Da sollte man vielleicht mal einmal drüber reden, wer zu informieren ist bei Krankheit
und über welche Wege zum Beispiel auch.
Ist es zum Beispiel so, dass der Chef gerne angerufen werden möchte?
Oder reicht es quasi, eine WhatsApp-Nachricht zu schreiben?
Oder was auch immer für Kommunikationswege sonst so im Unternehmen etabliert sind.
Also Mails oder wie auch immer.
Denn jeder hat ja so ein bisschen seine eigenen Vorlieben und da tut man eigentlich gut dran,
auch gerade als Azubi sich dann an die Sachen zu halten.
Das kann man aber nur, wenn man weiß, wie das laufen soll.
Also gleich informieren.
Wer muss wann, also wie früh, wie zeitnah darüber informiert werden,
wenn der Azubi mal nicht zur Arbeit kommen kann?
Und gilt das auch und wenn nein, was gilt sonst für die Berufsschulphase?
Es kann durchaus sein, dass man auch für Fehlzeiten in der Berufsschule
sich beim Unternehmen abmelden muss und zum Beispiel eine Krankmeldung dort einreichen muss.
Und das muss natürlich auch der Azubi wissen.
Diese Geschichte mit der Krankheit ist sowieso natürlich immer schwierig.
Wann brauche ich einen gelben Schein?
Wann muss ich den immer mitbringen?
Und auch, wenn ich nur einen Tag krank bin und wie läuft das genau?
Das sind alles Dinge, die sicherlich für viele Azubis komplett Neuland sind
und die sollte man einmal mit denen durchgehen,
damit im Fall einer Krankheit eben klar ist, was zu tun ist.
Und krank werden kann jeder und auch zu jeder Zeit.
Da hält sich so eine Grippe zum Beispiel nicht an die Probezeit oder sonst irgendwas.
Also das sollte man möglichst schnell regeln, damit es dann im Ernstfall klar ist, was zu tun ist.
Ja, letzter Punkt zur Arbeitszeit ist dann natürlich der Urlaub.
Der darf auch nicht fehlen.
Wie läuft es da zum Beispiel?
Ist Urlaub überhaupt möglich in der Probezeit?
Und wenn ja, muss der irgendwo beantragt werden?
Irgendwem abgestimmt werden, darf der Azubi frei entscheiden und darf der auch Urlaub nehmen, wenn der Ausbilder da ist und darf er keinen Urlaub nehmen, wenn der Ausbilder nicht da ist und alles, was da so mit zusammenhängt, sollte man auf jeden Fall einmal klären.
Das gibt auch dann ein bisschen Gewissheit. Urlaub muss in einigen Firmen auch schon ein bisschen langfristiger geplant werden. Wenn man jetzt zum Beispiel im Einzelhandel oder so unterwegs ist, da muss man vielleicht auch ein Jahr im Voraus schon anmelden, wann man Urlaub nehmen will.
Und da ist sicherlich auch für angehende oder aktuelle neue Azubis interessant, wie das dann so zu laufen hat.
Insbesondere wenn man dann nochmal berücksichtigt, dass es ja halt auch vielleicht längerfristig geplante externe Schulungen gibt oder auch interne Schulungen.
Wenn man dann natürlich genau in den Zeiten vielleicht Urlaub nehmen will, das ist vielleicht etwas unglücklich.
Also von Anfang an gleich darauf hinweisen, wie funktioniert das, wenn ich Urlaub einreichen will.
Vorletzter Punkt auf meiner Liste sind dann, ich habe es mal überschrieben, soziale Events.
Ich wusste irgendwie nicht, wie ich das sonst nennen soll. Also zum Beispiel sowas wie Geburtstage oder eben das Frühstück, was ich gesagt habe.
Irgendwelche jährlichen Feiern, Betriebsausflug, Weihnachtsfeier, was einem da so einfallen kann.
Wie wird das gehandhabt in eurem Unternehmen?
Sowas wie eine Weihnachtsfeier und Betriebsausflug, das sind vielleicht feststehende Termine, die man einfach nur ankündigt.
Aber zum Beispiel Geburtstage.
Bei uns im Unternehmen gibt es da tausend verschiedene Regelungen, was die einzelnen Abteilungen bei Geburtstagen machen.
Also meistens geht man mal einmal hin und gratuliert, aber dann halt auch in einer großen Runde.
Also kommt die ganze Abteilung und gratuliert dann einmal.
Aber dann ist schon gleich die Frage, muss man zum Beispiel Süßigkeiten mitbringen oder kriegt man ein Geschenk oder muss man einen ausgeben?
Da gibt es so viele Fettnäpfchen, die man dann treten kann.
So nach dem Motto, ja, ich habe Geburtstag, ich wusste aber nicht, dass ich euch jetzt auch gleichzeitig noch ein Frühstück ausgeben muss dafür oder so.
Und dann stehen da alle und warten und denken sich, was ist da denn los?
Nur weil der Ausbilder vergessen hat, sowas zu erklären.
Also wie wird das gehandhabt, wenn es irgendwie solche Feiern gibt oder halt Geburtstage, Jubiläentage, was auch immer es noch so geben kann?
Wie wird das gehandhabt? Wie soll man sich da verhalten?
Gerade das Verhalten auch auf so berühmten Geschichten wie der Weihnachtsfeier ist vielleicht auch ein wichtiger Punkt.
Ist das so eine Hau-drauf-Party, wo jeder alles gibt und bis zum Umfallen, ich weiß nicht, was macht?
Oder ist das eher eine förmliche Veranstaltung mit Krawatte und man ist um 10 Uhr im Bett?
Das sind je nach Firma sehr krasse Unterschiede, die da vielleicht bei solchen Partys zu Tage kommen.
Und die sollte man vielleicht einmal abgestimmt haben.
Wäre halt doof, wenn der Azubi auf der förmlichen Weihnachtsfeier zum Beispiel nicht im Anzug erscheint, sondern irgendwie in Jeans, wenn denn sowas gefragt ist.
Oder umgekehrt, auf der sehr legeren Weihnachtsfeier dann plötzlich im Anzug und Krawatte dasteht.
Also das ist unnötig.
Solche Fauxpas, die kann man vermeiden, wenn man dem Azubi einfach gleich erklärt, wie denn so die Gepflogenheiten sind und womit er so rechnen kann bei solchen Feiern zum Beispiel.
Und letzter Punkt, der so ein bisschen direkt auch mit der täglichen Arbeit zu tun hat und im weitesten Sinne mit der Arbeitszeit.
Was passiert zum Beispiel, wenn man jetzt an seinem neuen Arbeitsplatz sitzt und jemand, der gerade angerufen wird, nicht im Büro ist zum Beispiel?
In unserem Fall ist das recht wichtig.
Wie funktioniert die Telefonvertretung?
Gibt es sowas?
Macht man das?
Geht man dann dran oder lässt man einfach durchklingeln?
Oder wie ist die Handhabe bei euch im Unternehmen?
Und das hört sich jetzt trivial an, aber im Unternehmen wird das völlig unterschiedlich gehandhabt.
Wenn jetzt im Büro ich mit vier Leuten sitze und irgendjemand ruft für meinen Kollegen an und er ist gerade nicht da, habe ich jetzt die Pflicht, in Anführungszeichen, daran zu gehen und meine eigene Arbeit zu unterbrechen, nur um zu sagen, ja, der Kollege ist gerade nicht da, der kommt in fünf Minuten wieder.
Das bringt eben niemanden weiter, weil das der Kollege nicht da ist, sieht man auch, wenn nicht rangegangen wird.
Aber vielleicht gibt es ja auch eine Kultur im Unternehmen, dass man halt eben rangeht und freundlich den Leuten Auskunft gibt.
Oder vielleicht ist es ja auch ein externer Anruf und man muss sogar eine Telefonvertretung gewährleisten, damit nicht eben der Kunde irgendwie durchklingelt zum Beispiel und es geht ja nicht ran.
Also das ist, glaube ich, auch ein wichtiges Thema, weil das auch, wenn man im Büro sitzt, relativ schnell tatsächlich zum Tragen kommen kann.
Also man muss ja nur mal eben kurz rausgehen aufs Klo oder wie auch immer und der Zubi sitzt alleine im Büro und weiß nicht, was er machen soll, wenn er angerufen wird.
Also das ist nicht gut.
Da sollte man gleich darauf hinweisen, wie wird das hier gehandhabt?
Hier und vor allem auch ganz wichtig, wie macht man das denn technisch?
Denn die Bürotelefone, die viele Unternehmen haben, sehen zumindest meiner Erfahrung nach nicht unbedingt so aus wie Handys.
Das heißt, da kann man schon mal irgendwie ein Minütchen suchen, bis man die richtige Taste gefunden hat, um einen Anruf anzunehmen, aber zum Beispiel zu übernehmen, wenn es woanders klingelt.
Das ist durchaus eine kleine technische Hürde und gerade in der Stresssituation, wenn das Telefon klingelt, sollte man es da nicht zum ersten Mal machen.
Also am besten so ein kleines Mini-Telefontraining, wenn das zum Beispiel bei euch wichtig ist, dann weiß der Zubi auch, wie er sich verhalten muss, wenn dann mal das Telefon klingelt und keiner da ist.
Okay, der nächste größere Punkt auf meiner Liste als Überschrift habe ich dafür mal Formalien genommen und da geht es jetzt gleich ganz vorne los bei mir mit dem Berichtsheft.
Darüber habe ich schon mal eine ganze Podcast-Episode gemacht, deswegen erspare ich mir jetzt hier die Details.
Aber wichtig ist halt, wie wird das gehandhabt mit dem Berichtsheft und wann ist das abzugeben?
Zum Beispiel ist es bei uns auf jeden Fall so, wie es eigentlich auch ganz normal sein sollte, dass das Berichtsheft am Ende des Monats ungefragt dem Ausbilder vorgelegt wird zum Unterzeichnen und ja, darauf muss man hinweisen.
Das ist vielleicht nicht jedem Azubi bewusst, gerade zum Beispiel auch, wenn man duale Studierende hat, die vielleicht gar kein Berichtsheft pflegen müssen und dann aber vielleicht irgendeinen Ersatznachweis erbringen müssen oder so.
Da sollte man durchaus mal darauf hinweisen, wie das denn gehandhabt wird und wenn da dann irgendwelche Sachen als Voraussetzung zum Beispiel installiert werden müssen, weil noch irgendwelche Programme nötig sind oder irgendwelche Vordrucke ausgehändigt werden müssen oder ich weiß nicht was.
Das sind alles Dinge, die sollte man schon im Vorfeld klären, denn das Berichtsheft pflegt man am besten nicht nach einem Monat im Nachhinein, sondern am besten gleich, während man schon einsteigt ins Unternehmen und macht sich schon Notizen und so weiter.
Und das macht man natürlich am besten gleich so, dass man später auch vernünftig verwerten kann. Also sollte man relativ schnell auf dieses Thema Berichtsheft stoßen und der Ausbilder, denke ich, hat dann auch die Aufgabe, das einmal genau zu zeigen, wie dieses Berichtsheft zu pflegen ist, mit welchen Tools und wie das wann, wo abgegeben werden muss.
Ansonsten gibt es vielleicht noch weitere Formalien wie zum Beispiel irgendwelche Fahrtkostengeschichten, wenn man zum Beispiel Zuschüsse kriegt zur Berufsschule oder ich weiß es nicht, irgendwas anderes, um zur Arbeit zu kommen.
Da gibt es ja auch die wildesten Vergütungsmodelle vielleicht, die da möglich sind.
Wenn man da irgendwas formell aufzeichnen muss oder auch noch unterschreiben lassen muss vom Ausbilder oder wie auch immer, dann sollte man das auch gleich mit einplanen, denn wenn man zur Arbeit fährt und das aufschreiben muss, zur Arbeit fährt man schon am ersten Tag, also sollte man relativ schnell dann auch solche Nachweise erbringen, wenn denn sowas notwendig ist.
Ganz wichtige Geschichte, die ich immer direkt am Anfang durchgehe, ist die Frage, wer wird geduzt und wer wird gesiezt? Gerade in etwas formelleren Unternehmen wie Banken, Versicherungen und so weiter ist das eine wichtige Frage oder auch grundsätzlich eigentlich in allen Unternehmen.
Wird der Chef zum Beispiel geduzt oder wird der gesiezt? Und wer wird gesiezt und geduzt? Das ist insgesamt eine wichtige Frage, weil da kann man natürlich schnell gerade als Neuling so ein paar Fettnäpfchen mitnehmen und da sollte man kurz darauf hinweisen, wer wird hier geduzt und gesiezt und woran kann man das vielleicht auch erkennen.
Sowas nach dem Motto, ja, der Herr Müller, den duzt du bitte immer, aber den Herr Müller hat der neue Kollege noch nie gesehen, wie soll er den erkennen zum Beispiel? Das ist natürlich eine wichtige Frage, von daher, damit da nicht irgendwie was Peinliches passiert, am besten gleich darauf hinweisen, wer zu duzen und wer zu siezen ist.
Dann auch noch ganz wichtig, damit auch da nichts Peinliches passiert, gibt es irgendwelche Vorgaben zur Kleidung? Gibt es vielleicht vorgeschriebene Berufskleidung oder muss man vielleicht einfach in Krawatte und Anzug die ganze Zeit da sitzen oder ich weiß nicht, was es für Vorschriften gibt.
Vielleicht gibt es ja solche Sachen wie, Männer dürfen keine kurzen Hosen tragen, das könnte ein Beispiel sein und wenn man das nicht weiß und dann an einem heißen Sommertag in kurzen Hosen vorm Chef steht und der sich fragt, was ist denn hier los? Das ist kein guter Start, deswegen sollte es solche Vorschriften geben, dann bitte von Anfang an die Kollegen darauf hinweisen.
Als nächstes habe ich noch auf meiner Liste die Frage nach irgendwelchen Kosten, die eventuell übernommen werden durch die Firma oder durch den Azubi, wie sieht es zum Beispiel aus mit Lern- und Lehrmaterialien, Bücher und ich weiß es nicht, Stifte und ich keine Ahnung, was man zum Beispiel für die Berufsschule noch alles anschaffen muss oder auch für die Ausbildung im Unternehmen.
Wer bezahlt das? Muss der Azubi das selber zahlen? Gibt es einen Zuschuss? Zahlt das Unternehmen? Das sind Fragen, die man von Anfang an klären sollte, denn wenn man in die Berufsschule kommt, geht es relativ, zumindest bei uns ist das so, zeitnah darum, auch Bücher anzuschaffen, die man dann durcharbeitet, also richtige Schulbücher und dann ist natürlich schon eine wichtige Frage für den Azubi, der vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht seine erste Azubi-Vergütung ausgezahlt bekommen hat.
Wer bezahlt das denn eigentlich? Kann ich das irgendwie auf Kosten der Firma bestellen oder bestelle ich das selber und reiche nachher die Rechnung ein oder kriege ich gar nichts? Wie läuft das? Das ist eine wichtige Frage und das sollte man dann auf jeden Fall auch zeitnah klären.
Und so ein paar weitere Formalien ist zum Beispiel die Probezeit. Wie lang läuft die genau? Das steht zwar auch im Ausbildungsvertrag, aber nochmal ins Gedächtnis rufen, wann die endet und passiert irgendwas Besonderes zum Beispiel am Ende der Probezeit? Bei uns ist es ja dieses schöne Evaluierungsgespräch, dass man nochmal einmal hält und so ein bisschen Rückblick auf die Probezeit macht und so weiter.
Ansonsten solche Geschichten wie die Kündigung, wenn man in der Probezeit kündigen möchte. Das darf der Azubi natürlich dann gerne tun. Dafür ist sie ja da. Nochmal darauf hinweisen, dass da vielleicht einzuhalten ist und alles solche Dinge, die vielleicht nicht ganz so im Fokus stehen sollten. Wir wollen ja nicht gleich am ersten Tag mit dem Azubi über die Kündigung reden, aber potenziell kann sowas natürlich stattfinden und es reicht ja dann eigentlich auch, wenn wir in ein, zwei Sätzen das nochmal kurz in Erinnerung rufen, wie da der formelle Ablauf wäre.
Auch wenn das natürlich toi toi toi nicht eintreffen wird, hoffentlich.
Danach würde ich da noch zum Abschluss einen groben Ablaufplan für den Rest des ersten Ausbildungsjahres mit dem Azubi durchgehen. Also Rest. Bei uns ist es immer so, dass es halt im August losgeht, dann kommt die Schulung und dann haben wir nur noch ein paar Monate bis zum Ende der Probezeit und dann bis zum Ende des Jahres.
Und das endet ja dann meist mit sowas Nettem wie einer Weihnachtsfeier oder so. Also da kann man mal so ein paar Meilensteine vereinbaren, ein paar wichtige Termine festlegen und nochmal in Erinnerung rufen und einfach erklären, wie das abläuft.
Also bei uns zum Beispiel, wann kommt welche Schulung, bis wann macht man was, wer bringt einem was bei und so weiter, dass man auch als Azubi eine grobe Vorstellung davon hat, wie die nächsten Monate denn laufen und dass man auch mal so ein bisschen roten Faden vielleicht wiederfindet und ja, nicht irgendwie sich wiederfindet und langweilt, weil nicht ganz klar ist, welche Aufgabe überhaupt als nächstes ansteht.
Also das soll natürlich nicht passieren und von daher einmal grob durchgehen, vielleicht auch gerade solche Aufgaben, die man nebenbei machen kann. In unserem Fall zum Beispiel so ein Buchclub. Wenn man von vornherein weiß, was bis wann bearbeitet werden soll, dann kann man ja perfekt gerade auch in Leerlaufzeiten, wenn der Ausbildermarkt eben kurz keine Zeit hat und man ist aber fertig mit der Aufgabe, sich das Buch schnappen und einfach weiterlesen.
Wenn man gar nicht weiß, was überhaupt bis wann ansteht und gemacht werden soll, dann hat man natürlich auch Schwierigkeiten als Neuling, als Azubi, da solche Leerlaufzeiten zu überbrücken und mit irgendwas Sinnvollem zu füllen. Von daher, je mehr Informationen man da bekommt, was alles so gemacht werden soll, umso besser kann man auch dann seine verfügbare Zeit da entsprechend füllen.
Und der nächste Punkt auf meiner Liste sind dann schon die ganzen regelmäßigen Termine. Die muss man natürlich auch mal erklärt bekommen, bevor man dann irgendwie zum Beispiel in unserem Fall irgendwelche Mail-Einladungen bekommt zu irgendeinem Review und man hat überhaupt gar keine Ahnung, worum es da geht. Dazu habe ich schon mal eine separate Podcast-Episode aufgenommen, die Maßnahmen für eine erfolgreiche Ausbildung.
Aber die groben Geschichten gehe ich hier nochmal einmal durch. Das ist das, was ich auf jeden Fall am ersten Tag mit dem Azubi einmal durchgehe, damit er das schon mal gehört hat, weiß, worum es da geht und sich dann eben nicht wundert, wenn er auf einmal 37 Einladungen im Posteingang hat zu irgendwelchen Terminen.
In unserem Fall geht es direkt in der ersten Woche auch los mit dem O3, also dem One-on-One, einem persönlichen halbstündigen Sprech zwischen Azubi und Ausbilder unter vier Augen, bei dem über alles Mögliche gesprochen werden kann und das wird auch jede Woche gemacht.
Dann haben wir jede Woche auch ein Weekly Review. Bei uns geht es darum, interessante Links der Woche und ein bisschen coolen Code vorzustellen, also was habe ich in der Woche Nettes programmiert, worauf ich so ein bisschen auch stolz bin, wobei ich was gelernt habe zum Beispiel.
Und da sollen auch die Azubis direkt in den ersten Wochen mitmachen, weil die fangen ja auch direkt mit einem Java-Tutorial an und da haben sie bestimmt was dabei gelernt, was sie dann auch den anderen nochmal zeigen können.
Dann haben wir alle zwei Wochen auch ein Review. Da geht es darum, um Peer-Programming und Code-Reviews zu machen untereinander, unterhalb zwischen den Azubis untereinander. Die sollen Peer-Programming machen und Code-Review und da sollen sie ein bisschen berichten, was sie dabei gelernt haben.
Dann gibt es einmal im Monat diese Fachartikel und auch Vorträge vor der EDV-Abteilung. Die wollen wir mal abstimmen, was sind die Themen, wer macht welchen Vortrag wann und so weiter.
Dann haben wir EDV-Besprechungen, wo unsere Azubis immer Protokoll führen müssen und dann auch im Anschluss sich herleiten sollen oder auch nachfragen sollen, wenn sie im Protokoll was nicht verstanden haben. Das ist ja die Idee dabei.
Dann haben wir auch einige Buchclubs. Das geht natürlich los mit dem Handbuch für Fachinformatiker, aber es gibt auch noch das J-Unit-Buch und es gibt noch einen Haufen anderer Sachen, die man lesen kann. Das sollte man vielleicht auch einmal gehört haben.
Dann habe ich noch, jedenfalls bei uns im Unternehmen, so einen wichtigen Begriff. Das ist der Jour-Fix, also ein regelmäßiger Projekttermin, wo man Projektstatus im Prinzip bespricht, also eine regelmäßige Projektbesprechung.
Und da das bei uns relativ häufig und für viele Projekte gemacht wird, sollte man wenigstens den Begriff mal gehört haben, weil sonst ist Jour-Fix, da kann man relativ wenig anfangen als Neuling mit so einem komischen französischen Begriff.
Also das wird auch einmal kurz erläutert. Und das Letzte, was ich dann noch mache, ist einmal der Azubi-Rundlauf. Bei uns laufen die EDV-Azubis innerhalb der IT-Abteilung auch die verschiedenen Stationen mal kurz durch.
Also was machen überhaupt die Kollegen in den ganz anderen Systemen, mit denen ich tagsüber eigentlich nichts zu tun habe. Man soll ja auch mal sehen, was links und rechts passiert und nicht nur das, was ich den ganzen Tag selber so mache.
Das muss vielleicht auch geplant werden und deswegen gehen wir das auch einmal kurz durch.
Und für mich persönlich ist dann immer noch recht wichtig als separater Punkt, wie ist das Lernverhalten des Azubis? Wie kann der oder diejenige zum Beispiel am besten lernen?
Geht es zum Beispiel lieber mit Papier oder werden Notizen zum Beispiel direkt am PC gemacht oder vielleicht mit einem Stift auf dem Tablet oder auf dem Handy oder wie auch immer?
Und wie kann man am besten lernen? Also durch lesen, durch hören, durch anschauen, zum Beispiel Videos, Podcasts, was lesen, Bücher, online. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, sich Wissen anzueignen.
Und ja, viele Azubis sind da halt komplett unterschiedliche Lerntypen. Also der eine mag vielleicht gerne was hören, der andere lesen, der andere guckt nur Videos.
Also es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten ja auch heutzutage und Plattformen, wo man sich das alles runterladen kann und angucken kann.
Und für viele Themen habe ich auch verschiedene Quellen, die quasi das gleiche vermitteln, nur einmal als Text und mal als Video.
Und wenn ich dann weiß, wie der konkrete Azubi am besten lernt, kann ich ja genau die Quelle empfehlen oder vorbereiten, die auch genau das unterstützt, was dieser Azubi halt bestmöglich verwerten kann, sage ich mal.
Von daher ist für mich immer ganz wichtig, mal eine kurze Rückfrage zu stellen. Wie lernst du denn persönlich am besten? Lieber mit Videos, lieber mit Büchern, lieber mit Podcasts, was auch immer.
Und ja, wenn das zum Beispiel demjenigen noch gar nicht klar ist, dann muss man das vielleicht einfach mal ausprobieren. Einfach mal verschiedene Medien bereitstellen und mal gucken, wo am meisten hängen bleibt.
Und nach einer Zeit weiß man dann ja auch selber, was vielleicht für einen selbst am besten funktioniert.
Und dann finde ich es immer ganz wichtig, dass man da auch als Ausbilder natürlich darauf eingeht und solche Sachen bereitstellt, die dann auch gut verarbeitet werden können.
Sollten es dann zum Beispiel Videos oder Podcasts sein, dann ist eine wichtige Maßnahme, dem Azubi zum Beispiel auch Kopfhörer meinetwegen bereitzustellen oder ihn zu bitten, die mitzubringen.
Denn wenn man zum Beispiel mit mehreren Leuten im Büro sitzt und einer hört sich den ganzen Tag irgendwie Videos und Podcasts an, da können die Leute vielleicht auch ein bisschen genervt sein und auch bei der Arbeit gestört werden.
Von daher ist es dann so, gleich darüber sprechen, wie läuft das, wenn sowas benutzt wird, wie wird sich das dann zu Gemüte geführt.
Am besten schauen, dass man halt einen Kopfhörer mitbringt oder vielleicht sogar einen bereitstellt durch das Unternehmen, damit der Azubi auch direkt loslegen kann und nicht irgendwie ganz, ganz leise irgendwelche Podcasts hören muss, damit der andere Leute nicht stört.
Das führt auch nicht zum leeren Erfolg, glaube ich.
Der vorletzte Punkt auf meiner Liste für heute ist dann die Anschaffung des Handbuchs für Fachinformatiker.
Das ist ja das nonplusultra Buchclubwerk, das ich mit allen Azubis auch direkt zu Beginn der Ausbildung loslege und anfange zu lesen.
Und da bin ich persönlich der Meinung, das sollten die Azubis sich dann auch auf eigene Kosten anschaffen.
Das ist so ein wichtiges Buch, da kann man sich Notizen dran machen, das kann man noch jahrelang später quasi, wenn man noch weiter studiert oder so, immer wieder als Nachschlagewerk benutzen.
Und da bin ich persönlich der Meinung, auch als kleine Investition in die eigene Zukunft, dass man als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung durchaus dieses Buch sich auf eigene Kosten einmal anschaffen sollte.
Und das machen wir dann auch gleich am ersten Tag, damit es dann mit dem Buchclub auch losgehen kann.
Auch wenn das Unternehmen das Buch sponsort, ist ja auch vernünftig oder auch andere Bücher kann man das natürlich auch machen.
Bei mir ist es so, ich persönlich finde es gut, wenn man sich auch mal einmal und wenn es halt dann nur ein Buch ist, dann dieses Standardwerk, wenn man sich das dann einmal selber anschafft, um einfach auch so ein bisschen zu zeigen, dass man selber auch will.
Gibt ja auch vielleicht den einen oder anderen Azubi, der sich dann auch wirklich alles und jeden Fitzelkram vom Unternehmen bezahlen lässt.
Und ich finde es ist auch so ein bisschen, oder er zeigt so ein bisschen Goodwill des Azubis, wenn er dann auch so eine kleine Investition von, was kostet das Ding, 34 Euro oder irgendwas, einmal tätigt, um zu zeigen, Mensch, ich will auch was lernen.
Und ich vertraue auch meinem Ausbilder, der mir dieses Buch empfiehlt.
Und ja, das finde ich immer ganz gut, deswegen machen wir das.
Damit wären wir für heute beim letzten Punkt angelangt und das ist nochmal eine kleine Aufklärung darüber, was passiert, wenn man erweiterte Rechte in einem System hat, in Anführungszeichen die Admin-Einführung.
Also wenn die EDV-Azubis bei uns in die EDV-Abteilung kommen und dann zum Beispiel auch Support leisten sollen oder unterstützen sollen auf fremden Rechnern, dann brauchen sie natürlich auch erweiterte Rechte.
Stichwort Admin-Rechte oder Zugriffsrechte auf irgendwelche Dateien oder vielleicht sogar Mails oder sonstige Sachen.
Und das ist natürlich eine enorme Verantwortung, die diese Möglichkeit mit sich bringt.
Siehe Spider-Man, mit großer Macht kommt große Verantwortung.
Das ist wichtig, den jungen Menschen das nochmal deutlich zu machen.
Auch wenn du hier gewisse Dinge tun kannst, heißt das nicht, dass du diese Dinge auch tun darfst.
Insbesondere sobald es natürlich an die persönlichen Daten der Mitarbeiter geht, sei es irgendwelche Dateien oder wie gesagt noch schlimmer, die Mails.
Das ist ja so ein sehr, sehr, sehr schützenswertes Gut und da darf man auf keinen Fall leichtfertig mit umgehen und wirklich nur auf Bitte des entsprechenden Mitarbeiters oder zum Beispiel unter, dass der Mitarbeiter zuschaut, während der Azubi dann irgendwie etwas tut.
Und das gilt nicht nur für den Azubi, das gilt für alle Admins natürlich.
Wir müssen uns alle dieser Rolle bewusst sein und dürfen sie natürlich nicht ausnutzen und vor allen Dingen keinen Schindler damit treiben.
Also nochmal deutlich darauf hinweisen, Datenschutz und Datensicherheit sind wichtige Rechte, die jeder Mitarbeiter berücksichtigen muss.
Und gerade als Admin muss man da besonders Wert drauf legen.
Und das muss nochmal einmal deutlich ins Bewusstsein geholt werden bei den jungen Menschen, die vielleicht gewohnt sind, bei sich zu Hause auch mal eben bei Mama und Papa hier die Mails einzustellen und so.
Das ist alles schön und gut, aber im Unternehmen gibt es da nochmal ganz andere Regeln, die einzuhalten sind und darauf weise ich noch einmal deutlich hin, damit die Azubis mit diesem Bewusstsein nochmal an die Aufgabe rangehen.
So damit wäre ich jetzt mit meiner Liste für heute durch. Also wir fangen an mit
einer persönlichen Begrüßung am ersten Tag. Wenn es dann in die Abteilung geht,
machen wir einen Rundgang, lernen die Kollegen kennen, kümmern uns um Sachen
wie Arbeitszeiten, Pausen, was ist zu tun bei Krankheit und wenn ich Urlaub haben
will. Wie verhalte ich mich, wenn ich ans Telefon gehen muss oder wenn es bei
meinem Kollegen klingelt, der gerade nicht da ist. Was mache ich mit sozialen Events
wie Geburtstagen, Weihnachtsfeiern, Ausflügen, was auch immer so stattfindet.
Dann gibt es bestimmt Formalien zu klären, wie das Berichtsheft, irgendwelche
Fahrtkostennachweise, wer geduzt und gesiezt wird, die Kleidung und wer
übernimmt welche Kosten und so weiter. Das muss alles geklärt werden. Dann
gibt es einen Haufen regelmäßiger Termine, die eingeführt werden müssen.
Ob es O3 sind oder Weekly Reviews, Evaluierungsgespräche und so weiter. Und
das letzte ist dann noch mal das Lernverhalten. Wie lernt der neue Azubi
am besten? Wie kann ich ihn als Ausbilder bestmöglich unterstützen? Sei es zum
Beispiel in dem Kopfhörer und ja, ich weiß nicht was noch mitgebracht werden
muss, irgendwelche Medien. Und insbesondere der Hinweis auf die
besondere Verantwortung in der Rolle eines Administrators finde ich
persönlich immer noch sehr wichtig. Deswegen spare ich mir das bis zum
Schluss auf, damit es auf jeden Fall auch hängen bleibt, nachdem man noch die
tausend anderen Sachen vorher erklärt hat. Okay, das ist vielleicht nicht ganz so
schlau. Sollte man vielleicht eher dann direkt als erstes erzählen.
Okay, aber damit wäre ich jetzt auch fertig. Also einen ganzen Haufen, den wir da so
durchgehen. Wie gesagt, ich habe da eine kleine Checkliste vorbereitet mit den
wichtigsten Sachen. So quasi als kleiner Überblick, den man dann auch in die Hand
drücken kann. Das finde ich immer auch ganz nett, dass man noch mal ein anderes
Medium hat und das kann man auch so ein bisschen in den ersten Tagen mit sich
rumschleppen als Azubi und eventuell dann sogar was drauf abhaken. Also so eine
kleine haptische To-Do-Liste, die dann abgearbeitet wird. Das ist auch nicht
schlecht. Außerdem, was ich persönlich auch empfehlen kann, ich mache es jetzt so
seit diesem Jahr, dass mein Azubi sofort zum Einstieg ein eigenes
Ticket in unserem Issue-Tracker kriegt, wo dann die ersten Sachen drin sind, die
er abhaken kann. Also bestimmte Podcast-Episoden anhören, irgendwelche
Unterschriften für irgendwas einholen, irgendwelche kleinen Schulungen
vereinbaren, wie auch immer. Das sind quasi die ersten Aufgaben im Rahmen dieser
Ausbildung und das kann man doch wunderbar in dem Issue-Tracker
verwalten, in dem auch die restlichen Anforderungen des Unternehmens so
verwaltet werden. Warum denn nicht? Ist ja auch eine Aufgabe, die dieser Azubi
in den ersten Tagen erledigen soll und von daher mein Tipp, leg doch einfach ein
Ticket an und lass den Azubi das abarbeiten. Bei der Gelegenheit lehnt er
auch gleich den Umgang mit dem Issue-Tracker. Ist doch eigentlich perfekt.
Okay, wenn du diese Show Notes nochmal angucken willst, meine Hinweise nochmal,
meine Listen, die Links auf alle möglichen Podcast-Episoden, in denen ich
bestimmte Themen, die ich angesprochen habe, nochmal im Detail durchgehe. Also meine
Maßnahmen für die erfolgreiche Ausbildung oder wie ich die Azubis
bewerte, wie ich da mit dem Berichtsheft umgehe, die ganzen Buchclubs und so
weiter, habe ich alle in den Show Notes verlinkt und auch meine kleine
Checkliste, die du dann halt für die ersten Tage deines Azubis vielleicht
anpassen kannst. Die URL dazu ist nochmal wiederholt
www.anmengselmicklerpodcast.de. Und damit mache ich jetzt mal, ohne weiter auf
irgendwas einzugehen, Schluss, denn ich habe schon fast eine Dreiviertelstunde
voll und so lange wollte ich eigentlich gar nicht quatschen. Ich hoffe, es war
für dich heute ein bisschen was Spannendes dabei. Wenn du noch was zu
ergänzen hast, bitte schreib mich an. Ich freue mich über jegliches Feedback, ob
positiv, ob negativ. Ich möchte mich als Ausbilder ja auch
weiterentwickeln und verbessern. Also ja, du würdest mir sehr helfen, wenn du mir
dazu ein Feedback gibst. Damit sage ich für heute vielen Dank für die
Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal. Tschüss!










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